Very Berlin

30. August 2011 – Autor:

Seit dem ersten Berlin Festival im Jahre 2005 hat sich so einiges getan in der Berlin Festival Geschichte. Startete man vor 6 Jahren noch im kleinem Kreise, zog es im vergangenen Jahr schon über 30.000 Besucher auf das ehemalige Flughafengelände der Spreemetropole. Auch das recht überschaubare Line-Up der Sternstunden; so zählten 2005 Ian Brown, Die Sterne und The Kills zu den Top-Headlinern; konnte man stetig steigern. So werden auch in diesem Jahr wieder viele Größen der Branche u.a. A-Trak, Die Beginner, Beirut, Boys Noize, Mr. Oizo, CSS, als auch Newcomer wie Austra, James Blake oder Retro Stefson aus dem Elektro und Indie-Bereich geboten. Allem in allem, jedoch eine grenzenlose Mischung von Pop, Dupstep, Tech/House bis hin zu Rock und Hip Hop – und der Versuch der Veranstalter dem verwöhnten Berliner Publikum ein „Genre-Clash der Superlative“ zu bieten.

Nachdem es im letzten Jahr zu einigen Problemen im Ablaufplan und Anwohnerbeschwerden kam, versucht man dieses Jahr ein neues Konzept umzusetzen. Club Xberg heißt die Lösung! Bis Mitternacht werden gewohnt die Hangars des Flughafengeländes bespielt, danach ist Schluss in Tempelhof und die Party geht in den Berliner Clubs weiter. So werden zahlreiche DJ-Sets, Performances und Gigs die frühen Morgenstunden aller Nachtschwärmer versüßen, währenddessen man den Tempelhofer Anwohnern ihre wohlverdiente Nachtruhe zugesteht. Ein Konzept das scheinbar allen Beteiligten entgegenkommt – Friede, Freude, Berlin Festival! Zum offiziellen After-Festival-Gelände des Club Xberg- Konzepts, wird dabei die Arena Berlin samt Glashaus und Badeschiff umfunktioniert. Dort werden dann vor allem elektronische Acts (u.a. A-Trak, Boys Noize) dem Publikum nochmal ordentlich einheizen. Dank einer Kooperation mit der Berlin Music Week und Berliner Clubcommission, bekommen alle Festivalbesucher zudem die Möglichkeit in 40 weiteren Clubs den Abend auszutanzen. Dabei sind u.a. das Icon, Tresor, Astra Kulturhaus, Rosi’s, Brunnen 70, White Trash, Kiki Blofeld, Lido und viele mehr. Als zusätzliches Highlight wird es einen kostenlosen Shuttleservice geben, der die Besucher ab 23h direkt zum Arenagelände bringt und an teilnehmenden Clubs Halt macht.

Wie das neue Konzept letztendlich bei den Festivalbesuchern ankommt und ob sich die Mühen der Betreiber auszahlen, wird sich wohl erst noch zeigen. Wir sind auf jeden Fall gespannt und freuen uns auf ein Festival der so ganz anderen „grenzenlosen“ Art. Denn das muss man dem Berlin Festival lassen, es schon einzigartig so in seiner urbanen, campinglosen Metalität. Wir halten euch auf dem Laufenden und werden ausführlich berichten..

Mehr Informationen zum Line-Up, allen teilnehmenden Clubs und zum Facebook-Event findet ihr hier:

http://www.facebook.com/#!/event.php?eid=157116047686274

http://www.berlinfestival.de/

 

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