Die besten Musikfilme

In Musik by Yannick

Auch in der Musikszene gibt es eine ganze Reihe absoluter Kultklassikern. In sowohl autobiographischen Erzählungen aber auch Spielfilmen werden packende Geschichten rund um Musiker und Bandgeschichten erzählt. Wir haben heute für euch ein paar Tipps, bei denen es sich definitiv lohnt, die Ohren aufzusperren! 

1. School of Rock

Der Film aus dem Jahr 2003 überträgt mit Jack Black in der Hauptrolle die Motive des Rock’n‘ Roll auf den Schulalltag:
Der arbeitslose Dewey Finn, Gitarrist und Sänger einer Rockband, wird er kurz vor dem Battle of the Bands aus der Band geworfen. Finanzielle Probleme treiben Dewey dazu, sich als sein Freund und Mitbewohner Ned auszugeben, um als Vertretungslehrer arbeiten zu können. Zunächst beschäftigt er sich nicht mit der Schulklasse, doch als Dewey zufällig eine Musikstunde belauscht, kommt ihm die Idee, die Kinder als Band und Crew zu engagieren. Die Aktion tarnt er als Schulprojekt unter höchster Geheimhaltungsstufe. Der Stundenplan wird komplett über Bord geworfen – von nun an lernen die Schüler die Grundlagen des Rock’n’Roll und proben Songs ein. Die Kinder widersetzen sich ihren Eltern und dem Schulsystem, um für ihren Traum zu kämpfen.

2. King Creole (Mein Leben ist der Rhythmus)

Das US-amerikanische Drama von Michael Curtiz verfilmt Harold Robbins Bestseller „Die Gnadenlosen“Elvis Presley verkörpert in der Hauptrolle den jungen Danny Fisher. Nach dem Tod seiner Mutter muss Danny neben der Schule in einem Nachtklub arbeiten, um seinen Vater und seine Schwester durchzufüttern. Als er deshalb zum zweiten Mal kein Abschlusszeugnis erhält, entschließt er sich entgegen dem Willen seines Vaters, Musiker zu werden. Zunächst absolviert er seine Auftritte im sogenannten „King Creole“. Doch der rücksichtlose Maxie Fields, Boss des organisierten Verbechens, erschwert dem jungen Sänger zunehmend sein Leben. Grund dafür: Fields will den Erfolg um Danny in seinem eigenen Klub verbuchen.

3. A hard day’s night (Yeah Yeah Yeah)

A hard day’s night (1964), benannt nach dem Erfolgshit der Beatles, thematisiert auf ironische Weise einen Tag im Leben der Pilzköpfe. Inmitten der Story performt die Band ihre Songs und verleiht dem Film damit Musikvideo-Charakter. Immer wieder geraten sie mit ihren weiblichen Fans in Verfolgungsjagden, widersetzen sich den Vorgaben ihres Managers und brechen aus dem Geschehen aus. Nebenbei beschäftigen sie sich gelegentlich mit Pauls Großvater, der stets versucht, aus dem Erfolg der Musiker Profit zu schlagen. Als er schließlich Schlagzeuger Ringo im Gespräch dazu veranlasst, die Band zu verlassen, wird die Situation brenzlig.
Kleiner Tipp: Lieber in Originalton anschauen, da die deutschen Dialoge teilweise den ursprünglichen Sinn zusammenhangslos verändern.

4. Control

Der Film aus dem Jahr 2007 thematisiert autobiografisch das Leben von Ian Curtis, Frontmann der Band Joy Division. Basierend auf dem Roman „Touching From a Distance“ seiner Frau Deborah, werden die Anfänge einer jungen Liebe, die Gründung einer Band sowie der Suizid des Sängers dargestellt. Schauspielerische Höchstleistung und diegetische Monologe unterstreichen die persönlichen Probleme und das psychische wie physische Leiden Curtis‘ auf emotionale Weise. Im Detail zeigt der Film, wie Erfolg, Krankheit und eine einzige falsche Entscheidung einen Menschen zu Grunde richten können. Filmkunst mit bitterem Beigeschmack.

5. 8 Mile

Als Jimmy „B-Rabbit“ Smith scheint Eminem im Film 8 Mile (2002) seine eigene Lebensgeschichte zu erzählen – oder zumindest einen kleinen Teil davon. Jimmy steht am Abgrund seines Lebens. Aufgewachsen ist er in einer kriminellen Gegend, aufgezogen wurde er von einer drogenabhängigen Mutter, wobei aufgezogen wahrscheinlich nicht das richtige Wort ist, denn schon früh übernahm Jimmy die Verantwortung für sich und seine jüngere Schwester. Der einzige Weg aus dem Elend ist Jimmys Talent zum Rappen. Doch ist es gar nicht so einfach, sich in diesem Business durchzusetzen. Vor allem, wenn sowohl Freunde als auch Feinde einem das Leben erschweren.

6. Pink Floyd – The Wall

Der Film „The Wall“ aus dem Jahr 1982 basiert auf dem gleichnamigen Konzeptalbum der Band Pink Floyd. Eine konkrete Handlung ist nicht vorhanden, viel eher folgt der Zuschauer den Gedankengängen des Protagonisten Pink. Dieser agiert stellvertretend für die traumatisierten Kriegswaisen des Zweiten Weltkrieges. Dementsprechend sind seine Gedanken eine Verknüpfung aus Kriegsszenen, Kindheitserinnerungen, Rebellion und Comic-Kurzfilmen. Weiterhin enthält der Film intime, autobiographische Aspekte aus dem Leben von Roger Waters, dessen Vater im Zweiten Weltkrieg verstarb. Das Motiv der „Wall“ stellt im Film zunächst eine schützende Barriere dar, die die Qualen der Nachkriegszeit zumindest zeitweise abhält. Schlussendlich mutiert sie jedoch zu einem Gefängnis, das soziale Isolation und psychische Belastung mit sich bringt.

7. Whiplash

Whiplash (2014) erzählt die Geschichte von Andrew Neiman, einem talentierten Schlagzeuger, der vom Leiter eines Jazz-Orchesters entdeckt wird. Schnell bemerkt Andrew, welche sadistischen Methoden hier angewandt werden, um aus den Musikern das Maximum an Leistung herauszukitzeln. Der Ehrgeiz des Jungen wird stetig größer, er scheint regelrecht um die Anerkennung des Orchesterleiters zu kämpfen. Dafür vernachlässigt er nach und nach alles, was im vorher wichtig war: seine Familie, seine Freundin und schlussendlich sogar seine eigene Gesundheit.