Dörrwerk – eine Zukunftsidee mit Geschmack

In Lifestyle von Jill

Was findet man in Berlin wie Sand am Meer? Ja okay, so einiges!
Aber neben gefühlten Millionen Dönerläden, Cafés und Spätis gibt es eben auch enorm viele Start-ups, die eben ankommen oder scheitern. Viele dieser neu gegründeten Unternehmen versuchen sich über solche Seiten wie Startnext zu finanzieren. Die Website ermöglicht es einem, sein Unternehmen und seine Zielsetzung vorzustellen und anzuwerben. Berlin liegt mit seinen 32 Projekten da deutlich über der Norm.

Eine dieser Start-up Firmen ist das Dörrwerk, das sich den Früchten zweiter Wahl verschrieben hat. Mit ihrer Idee Obst, das nicht der Norm entspricht oder lediglich auf den Märkten übrig bleibt, zu retten und daraus Fruchtpapier zu machen, ist eine innovative Idee, die mit der Crowdfunding Aktion auf startnext.com auch Zuspruch fand und enorme Gewinne verzeichnen durfte. Das spannende und auch sinngerechte bei Dörrwerk ist, dass sie das Obst verwenden, dass auf dem Großmarkt übrig bleibt und es dann ohne Zusätze verarbeiten. Daher darf man bei jeder Packung eine leichte Veränderung in Geschmack und Farbe des Fruchtpapiers feststellen – und das ist auch richtig so. Das Fruchtpapier wird in einem Ofen hergestellt und besteht zu 100% aus gerettetem Obst. Als Grundstoff dient dazu der Apfel. Je nachdem, welche Sorte Apfel gerettet wird, wird dieser mit Mango, Banane, Erdbeere oder Ananas püriert und dann mit Schale und etwas Zitrone in einem Dörrofen zu dünnen Scheiben getrocknet. Das Papier ist süßlich, hat je nach Apfel aber auch eine leichte säuerliche Note. Auch die zweite Frucht kann man gut herausschmecken und daher die Sorten gut voneinander trennen. Einmal angefangen kann man, ähnlich wie bei Chips, nicht aufhören zu essen. Anders als bei Chips muss man hier jedoch kein schlechtes Gewissen haben.

Das Wichtigste für den Erfinder Zubin und Alexandra ist, dass die geretteten Früchte immer im Vordergrund stehen.

[quote] Die Idee soll ja aufrechterhalten bleiben, dass es wirklich gerettetes Obst ist, Handarbeit ist, eine Manufaktur ist. Das ist ja auch das Charmante, wie man sieht.[/quote]

Verkauft werden die kleinen selbst gestempelten Fruchttüten auf der offiziellen Website des Dörrwerks und bereits im Café “Levante” in der Goltzstr. 6 in Schöneberg. Weitere Verkaufsstellen sind in Planung.

Wir wünschen guten Appetit und maximale Erfolge!