Kultmucke.de | RSS Feed Berliner Musik-Magazin - Musik, Events und Berlin. 2016-05-29T20:56:55Z http://www.kultmucke.de/feed/atom/ WordPress Alex http://www.youtube.com/watch?v=Eh44QPT1mPE <![CDATA[Event-Empfehlungen ab Montag 30.05.2016]]> http://www.kultmucke.de/event-empfehlungen-ab-montag-30-05-2016/ 2016-05-29T14:02:20Z 2016-05-29T14:02:20Z Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche.
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Martin http://www.kultmucke.de/author/martin/ <![CDATA[Kultverdächtig: Hannah Epperson]]> http://www.kultmucke.de/?p=45222 2016-05-26T05:14:42Z 2016-05-26T05:14:42Z Manchmal – nein eigentlich häufiger – ist man als Musikredakteur versucht, etwas Schweres in die Hand nehmen und es in Richtung des Mainstreams werfen zu wollen. Während die Charts immer mehr zu einem Konglomerat aus Autotune und akustischem Einheitsbrei verkommen, versuchen wir unermüdlich, uns mit unserer Herzblutkolumne „Kultverdächtig“ für interessante Nachwuchskünstler stark zu machen. Statt nun also mit dem Vorschlaghammer ...

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Manchmal – nein eigentlich häufiger – ist man als Musikredakteur versucht, etwas Schweres in die Hand nehmen und es in Richtung des Mainstreams werfen zu wollen. Während die Charts immer mehr zu einem Konglomerat aus Autotune und akustischem Einheitsbrei verkommen, versuchen wir unermüdlich, uns mit unserer Herzblutkolumne „Kultverdächtig“ für interessante Nachwuchskünstler stark zu machen. Statt nun also mit dem Vorschlaghammer herumzuwüten, möchten wir doch lieber Hannah Epperson auf den Plan rufen und uns ihrem einzigartigen Talent widmen.

Die Schöne und das zartbesaitete Biest

Hannah Epperson (2)Was bedeutet Musik für dich?

Oh, mein Gott! Wie beantwortet man eine solch große Frage? Vermutlich mehr als alles! Ich verstehe Musik als Prozess, als Reise und als Mittel, unbeantwortete und wichtige Fragen zum Ausdruck zu bringen. Was bedeutet es, hier und am Leben zu sein?

In Brooklyn, dem künstlerischsten aller New Yorker Stadtteile, der südöstlich vom turbulenten Manhattan liegt, hat die Kanadierin Hannah Epperson ein Zuhause gefunden. Ein Zuhause, das sie nur allzu oft gegen das Reisen und ein Leben aus dem Koffer eintauscht – denn Hannah liebt es, auf Tour zu gehen und ist mittlerweile zu einer gefragten Newcomerin auf den Bühnen rund um die Welt geworden. Auf ihrer aktuellen Europatournee nutzte die Sängerin und Violinistin ein kurzes Durchatmen, eine dreitägige Pause, um ein Cover von Beiruts „My Night With a Prostitute From Marseille“ exklusiv für dieses Feature einzuspielen.

„Der Trick, da ich mit einer Gruppe von sieben Leuten unterwegs bin, war, ihnen das Schauen der neusten Game of Thrones-Folge derart schmackhaft zu machen, dass ich in der Zwischenzeit die Vocals mit meinem iPhone aufnehmen konnte. Vermutlich ist das meine skizzenhafteste Aufnahme geworden, aber darüber hinaus besitzt sie einen gewissen Vibe.“

Einen Vibe, der mitreißt und der die kreative Leistung Hannahs in den Mittelpunkt stellt.

„Ich wählte das Stück aus mehreren Gründen. Manche von ihnen sind leichter zu erklären als andere. Das erste Mal sah ich Beirut 2008 im Berliner Astra spielen. Ich kann mich noch genau aus die Kombination des Geschmacks von Jägermeister und purer Glückseligkeit an diesem Abend erinnern. Ich hatte mich gleichzeitig in einen Jungen, Berlin und das Album ‚March of The Zapotec & Realpeople – Holland‘ verliebt. Die Synthie-Line in dem Song bietet sich enorm dazu an, geloopt zu werden, weshalb es für mich offensichtlich war, damit herumzuexperimentieren. Heute, acht Jahre später, lebe ich in New York und bin anfällig für Momente der Nostalgie, vor allem in Bezug auf meine frühen Zwanziger. Deshalb war es nur natürlich, zu diesem Track zurückzukehren.“

Würdest du gern wissen, was Beirut über den Song denken?

„Ich denke schon. Alles an Kunst stellt eine Art Ableitung dar. Wenn die Ableitung so konkret ist, fällt es schwer, nicht darüber nachzudenken, was der Originalinterpret über die Neuinterpration von dem, was er einst erdacht hat, halten könnte. Ich würde das, was Beirut sagen, nicht persönlich nehmen, aber ich bin neugierig.“

Meine Liebe zur Musik lässt sich auf eine Zeit vor meiner Geburt zurückdatieren. Vermutlich war ich vielen Einflüssen schon im Mutterleib ausgesetzt.

Lindsey Stirling und David Garrett – hierzulande werden sie als Ikonen des Geigenpops gefeiert. Wer mit diesen Künstlern dennoch recht wenig anfangen kann, gleichzeitig aber nicht auf die Fusion aus modernen Soundimpulsen und dem markanten Streichinstrument verzichten möchte, der dürfte in den originellen Kompositionen Hannah Eppersons definitiv eine passende Alternative finden. Mit einer fast schon naiven Leichtigkeit entspinnt die hübsche Blondine feingliedrige Tracks, die die Sinne betören und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, die Gedanken schweifen zu lassen. Hinzukommen ihr packendes Storytelling und eine glasklare Stimme.

Wie hast du für dich entdeckt, dass du Musik im Leben brauchst?

„Ich habe das gar nicht wirklich entdeckt, es hat mich umgeben. Wenn du kreative Gemeinschaften unterstützt, dich politisch und sozial engagierst, dann wird Musik irgendwann zu einer Methode, all die Stimuli deiner Umgebung zu synthetisieren. Es gibt sicherlich auch andere Werkzeuge in diesem Prozess. Für mich stellt Musik zurzeit aber das Effektivste dar.“

Und wie kam es zu der Kombination aus Violine und elektronischen Einflüssen?

„Ich habe mir schon immer Beats vorgestellt, wenn ich meine Stücke kompiniert habe. Ich kann mich noch erinnern, wie ich im Alter von 12 Jahren einen afrikanischen Tanzkurs besucht habe. Mich mit meinem Körper in einem Kokon aus polyrhythmischen Klängen auszudrücken zu können, war eine der befreiendsten Erfahrungen meines Lebens. Die Kombination der hohen, etherischen Qualität der Geige und des tiefen, geerdeten Ausdrucks von Percussion und Bass, hat aus meiner Sicht etwas sehr Befriedigendes an sich, das ich gerne in meiner Musik transportieren will.“

Wie viele ihrer Kollegen wuchs auch Hannah Epperson in einem Elternhaus auf, in dem Singen, Musizieren und das Abspielen von Tonträgern zur Tagesordnung gehörte. Die daraus resultierende Begeisterung gibt Hannah heute nicht nur an ihre Fans, sondern auch an etliche Kinder, die sie im Rahmen von Babysitterjobs betreut, weiter.

Kinder sind die Coolsten! Ich liebe es, Zeit mit ihnen zu verbringen. Sie sind so einfallsreich, brillant und scharfsinnig!

Einen gewissen kindlichen Entdeckergeist konnte sich auch Hannah Epperson über die Jahre bewahren. Nicht minder brillant und scharfsinnig, als ihre kleinen Schützlinge, experimentiert sie beispielsweise auf ihrer Debüt-EP „//upsweep“ mit Loops, dem Einsatz der Violine und ihren Gesängen herum. Am Ende stehen dabei jedoch keine verkanteten oder gar unzugänglichen Stücke. Im Gegenteil. Tracks wie „Let It Go“ oder „Strong Thread“ schaffen es, den Hörer dort abzuholen, wo er steht, und ihn gleichzeitig auf eine packende Reise zu schicken.

Welche Themen verarbeitest du in deinen Lyrics am liebsten?

„Ich glaube, ich kreise viel um das Thema Verrücktheit, denn eine der mir am nächsten stehenden Personen in meinem Leben, mein Bruder Nick, litt in den letzten Dekaden schwer unter dem System für mentale Gesundheit hier in Kanada. Die Art und Weise, wie unsere Gesellschaft geführt wird, wie wir mit Menschen und Orten aus finanziellen Interessen umgehen, und der Zustand unserer Welt, das reicht aus, um sensible Menschen für Verzweiflung, Depressionen, Manie und Schizophrenie empfänglich zu machen. Ich schreibe aber auch gern über die Natur, Geographie, Beziehungen. Es gibt keine Limits.“

Vermutlich wäre uns Deutschen Hannah Epperson noch eine Weile vorenthalten geblieben, hätten die Herren vom Berliner ListenCollective nicht erneut ihren Scharfsinn für lohnenswerte Neuentdeckungen bewiesen und kurzerhand beschlossen, in die Förderung der Kanadierin zu investieren. Aufgefallen war sie dabei als Teil des Liveensembles von Aidan Knight, mit dem ListenCollective schon seit Jahren zusammenarbeitet.

Was macht die Arbeit mit ListenCollective aus deiner Sicht interessant?

„Nun, ich habe zuvor noch nie mit jemandem zusammengearbeitet, weshalb aktuell alles interessant für mich ist. Allem voran schätze ich aber, dass dahinter Menschen stecken, die ich gerne als Freunde und Kameraden an meiner Seite haben will. Ich merke, dass mir das wichtig ist, wenn ich eine Arbeitsbeziehung eingehe.“

Zusammen mit den ListenCollective schmiedet Hannah Epperson momentan fleißig Pläne, was den Release eines ersten Albums angeht. Viele passende Songs sind bereits fertiggestellt. Sobald das Touren abgeschlossen ist, möchte sie sich zudem auf die Realisierung einer Musikvideos konzentrieren. Hannah Epperson schätzt alle Anteile des Künstlerdaseins und versteht auch deren Wichtigkeit.

Es ist ein bisschen wie mit den Jahreszeiten. Sie sind alle notwendig und aufregend, auch weil sie eine begrenzte Zeitspanne umfassen.

Eine letzte Frage sei noch erlaubt. Wie viel Freiheit haben Musiker deiner Meinung nach heutzutage noch?

„Ehrlich gesagt, hängt das von deinen Motiven ab. Es gibt so viele Standards und Regeln in der Industrie, denen die Leute folgen. Ich bin ihnen nie gefolgt, weil ich ohne die Intention, Karriere machen zu wollen, in das Business gekommen bin. Aus meiner Sicht gibt es immer alternative Routen. Am Ende ist es wichtig, dass du ehrlich in der Kommunikation mit denjenigen bist, mit denen du zusammenarbeitest. Menschen wollen sich untereiander und mit ihren Projekten verbunden fühlen. Die Energie, die diesen Beziehungen entspringt, besitzt ihre ganz eigene Gravitation. Ich glaube, es gibt unendlich viel Freiheit, man muss nur definieren, was Freiheit bedeutet. Viele sind zu verängstigt oder zu faul, passende Parameter zu bestimmen.“

Gewinnspiel

Um eine von zwei handsignierten „//upsweep“-EPs zu gewinnen, schickt einfach eine Mail mit dem Betreff „Hannah Epperson“ an martin@kultmucke.de. Einsendeschluss ist der Freitag, der 03.06.2016. Die Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

Links

Offizielle Website | Facebook | Soundcloud | Youtube

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Hasan <![CDATA[Aus dem Leben des Erich Lesovsky – Interview]]> http://www.kultmucke.de/?p=45261 2016-05-25T17:28:06Z 2016-05-25T16:29:18Z “Vor einer Zeit, einem Ort, einem Ding, fühle ich es noch, wie heimlich mir’s war, als ich zum ersten Male in tiefer Nacht hinein trat. Das Offensichtliche verborgen und an diesem bestimmten Ort zu Hause, hören wir hier dem morgen entgegen.” So ungefähr fühlte sich die letzte „Heimlich im Rosi’s“ Party an. Am Samstag, wird der Erfolg wiederholt. Mit dabei der ...

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“Vor einer Zeit, einem Ort, einem Ding, fühle ich es noch, wie heimlich mir’s war, als ich zum ersten Male in tiefer Nacht hinein trat. Das Offensichtliche verborgen und an diesem bestimmten Ort zu Hause, hören wir hier dem morgen entgegen.”

So ungefähr fühlte sich die letzte „Heimlich im Rosi’s“ Party an. Am Samstag, wird der Erfolg wiederholt. Mit dabei der legendäre Mann mit dem Katzenkopf: Erich Lesovsky. Wir haben ihm im Vorfeld ein paar knackige Fragen gestellt. Heraus kam, das wohl schönste Interview dieses Jahrhunderts. Lehnt euch zurück und genießt! 

Hey Erich, wie geht’s dir?

Guten Tag, ich habe Kopfschmerzen. Und selber ?

Da fällt mir ein, kennt ihr den “Migraine Boy” von MTV ?

Nein, noch nie was von gehört…Magst du Katzen?

Oh natürlich, ich lieb#####dasif opdn$§%&§(gohilfÄHIFÄUd. Verzeihung, der mistige Kater stand auf der Tastatur.

Erich Lesovsky Interview Kultmucke BerlinSetzt du die Maske auch manchmal ab?

Das kränkt mich jetz` ein bißchen. Welche Maske ?

Wie kamst du dazu?  

Also vor Jahrmillionen von Jahren , als wir alle noch als Urschleim rumschlickten dachten sich n paar einzelne Zellen : “Lasst ma zusammen fuxen und n Kollektiv gründen” und ich glaub so entstanden dann irgendwann Anwälte und Staubsaugervertreter, Musiker und Maurer und Schnabeltiere und alles…

Oder meinst du meine Arbeit ? Ein Freund nannte es mal “Erich Random Style”.

Wie sieht Erich Lesovsky zu Hause beim tanzen aus?

Ich habe mich zum Glück noch nicht beim Tanzen gesehen. Das kommt aber jetzt auf die Liste der Dinge die man mal gemacht haben sollte. Vor dem Spiegel tanzen. Mach ich gleich mal. Danke !


Erich Lesovsky Interview Kultmucke BerlinUnd im Club?

Könntet Ihr am Samstag nen Spiegel im Rosis aufhängen ? Dann tanzen wir gemeinsam…

Du bist ja bekannt dafür, aus Allem was dich umgibt Synthesizer und Instrumente zu bauen, wie sieht’s dann bei dir zuhause aus?

Mein Eindruck ist, ich sollte aufräumen und einige unfertige Projekte die im Weg rumliegen fertig basteln. Da liegt `ne riesen Deko Schüssel für eine Kalimba , ne schwedische Obstschüssel für eine Art “Hang” Drum , eine Klingeltafel aus Stahl mit 30 Löchern für Drehknöpfe,das soll mal ein 12 bit Sampler werden…

ich schätze ich scheiße laut und Tracks entstehen

Du machst ja schon seit mehr als 20 Jahren Mucke, wo/wie siehst du dich in 20 Jahren?

Ist das hier ein Vorstellungsgespräch ? Das hat mir keiner gesagt, ich möchte das nicht und widerspreche mit dem Bild eines gehackten Fickheftes auf meiner FB Seite den AGBs aller Großkonzerne der Erde.

Erich Lesovsky Interview Berlin Techno Kultmucke Heimlich Rosi'sAngenommen! Was machste denn am Liebsten in Berlin?

Ich hab jetz alles versucht. Wenn man die Frage umstellt ergibt`s auch keinen Sinn :
In Berlin machste am wasstn ? Liebe

Liebste inn Berlin was machste am ?

Pardon,wie war die Frage ? Musste gerade an schöne Sachen in Berlin denken und Anagramme testen.

Am Samstag spielst du im Rosi’s bei der neuen “Heimlich im Rosi’s” Reihe. Darfst du uns schon verraten wie’s wird?

Das darf ich laut Management nicht verraten aber ich schätze ich scheiße laut und Tracks entstehen,vergehen und werden nie wieder gesehen…

Danke und bis Samstag!

Ich habe zu Danken.

PS : Kopfschmerzen sind jetz weg.

PPS : Vor dem Spiegel tanzen is abgehakt. Bitte keine Spiegel im Rosis aufhängen…

Und für alle die noch unentschlossen sind, hier ein Set vom Erich auf’m Plötzlich am Meer 2013 <3

Erich Lesovsky Interview

by Hasan


Heimlich im Rosi’s | Samstag 28.05 – 23h | Facebook-Link

≡ UNENDLICH ≡
(TechHouse | DeepHouse)

Erich Lesovsky live! // burlesque music | klangwild
www.soundcloud.com/erich_lesovsky

Gitte Verfuehrt // rummels bucht
www.soundcloud.com/gitte-verfuehrt

Bastian Kurzweil // kallias | irrlichter
www.soundcloud.com/bastiankurzweil

THE MNKY // white mouse records
www.soundcloud.com/the-mnky

Bogdan Krawalski // freigeister
www.soundcloud.com/bogdan-krawalski

≡ TROPICAL TIMEWARP ≡
(African Future Beats)

The Soulvendor
www.soundcloud.com/the-soulvendor

Bela Patrutzi
www.soundcloud.com/belabang

BestMate?
www.soundcloud.com/isthatyourbestmate

≡ REMISE ≡
(Schallplattendisco)
UWE UWE MÜLLER
MAUI MEOW

≡ GARTEN ≡
(Silent Riots Elektroglitzer)

Gebrüder Dargus // freigeister
www.soundcloud.com/dargus

Vruno // chile
https://soundcloud.com/vruno-saldivar

Licht und Schatten von Antamauna
Specials von Suppe&Mucke
Artwork von Eric Tiedt Illustration

Rosis Berlin | Revaler Straße 29 (Ostkreuz)

fb.com/agheimlich | rosis-berlin.de

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Heimlich Rosi's Erich Lesovsky Interview Berlin Techno Kultmucke Heimlich Rosi's

Erich Lesovsky Interview

by Hasan

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Fräulein Frutkoff <![CDATA[#37 – „Hang on“ MIXED BY 959er]]> http://www.kultmucke.de/?p=45217 2016-05-23T16:44:29Z 2016-05-23T16:44:29Z Manche Momente möchte ich am liebsten festhalten und nie mehr loslassen – quasi konservieren für die Ewigkeit. Dass dies utopisch ist, weiß ich wohl, wenngleich die Erinnerung ein perfekter Helfer ist, macht sie es doch möglich sich auf eben jenen Moment zu besinnen, ihn zu reflektieren und Revue passieren zu lassen. Die Augen geschlossen rauschen so alle Eindrücke und Augenblicke ...

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Manche Momente möchte ich am liebsten festhalten und nie mehr loslassen – quasi konservieren für die Ewigkeit. Dass dies utopisch ist, weiß ich wohl, wenngleich die Erinnerung ein perfekter Helfer ist, macht sie es doch möglich sich auf eben jenen Moment zu besinnen, ihn zu reflektieren und Revue passieren zu lassen. Die Augen geschlossen rauschen so alle Eindrücke und Augenblicke durch die Gedankenbahnen. Vor, zurück, zur Seite, ran. Der Duft des Sommers kitzelt meine Nase. Spürbar. Das Summen der Bienen, das Zwitschern der Vögel, das Wiegen der Bäume und ihr knisterndes Laub füllen meine Ohren und schmiegen sich zu einer ganz zauberhaften Melodie der Erinnerung zusammen. Hörbar. Das Herz voller Sonne blickt in die unendlichen blauen Weiten und zeichnet die Augenblicke des Lachens, gemeinsamen Erlebens und Teilens nach. Detailgetreu und zugleich detailverliebt. Farbenfroh und laut. Sichtbar. Kostbarkeiten und Schätze der Zeit, die uns niemand nehmen kann und die ich nie missen möchte. Spürbar. So fügt sich ein Teilchen ans nächste und der Moment lebt auf – erneut, wieder und wieder – bevor er mit einem Augenaufschlag in sich und seine Einzelteile wieder zerfällt. Nicht greifbar. 

Und obwohl ich weiß, wie gefährlich es sein kann, nicht loszulassen, so weiß ich doch auch, wie wichtig es ist, jene, eben diese besonderen, Momente zu wahren, zu schützen, sich zu erinnern und sich treiben zu lassen. Manchmal und mit Bedacht.

Apropos Treibenlassen, und bevor ich mich gänzlich im unwegsamen Wortwald verlaufe, möchte ich euch meinen heutigen Gast vorstellen, der mit einem treibenden und kraftvollen Mix unsere kleine Musikstunde füllen wird: 959er

Kultmucke, Podcast, 959er
Er ist 29 Jahre jung und lebt in München. Tobi, so heißt der junge Mann im wahren Leben, ist seit 2014 passionierter DJ und Musikproduzent, der seine freie Zeit neben der Musik am liebsten mit ihm wichtigen Menschen teilt und verbringt. Darüber hinaus unterstützt er seit Langem das Autorenteam von unseren werten Kollegen DHEFNG und damit auch andere Musikschaffende. Er sagt von sich selbst, dass bei ihm die Musik als solche im Vordergrund steht und er sich und seinem Stil treu bleibt. Doch wer glaubt, dass dies ein Indiz für langweiligen Gleichklang sei, liegt falsch, denn er überrascht immer wieder. Vom straffen minimalen über treibenden technoiden bis hin zum deepen feinfühligen Sound finden sich auf seiner Wolke so einige musikalische Leckerhappen. Inspiriert von “unglaublich vielen guten Künstlern” und durch seine eigens beschriebene “Offenheit für Einflüsse aus verschiedenen elektronischen und nicht-elektronischen Musikrichtungen”, bieten seine Sets stets Neues, Unerwartetes und Erfrischendes für die Ohren.

Kultmucke, Podcast, 959erDoch auch als Musikproduzent überzeugt er mit seinen Tracks – ob Eigenkomposition oder Remix. Vor allem seine Stay EP, die er 2014 gemeinsam mit Nomi Solo auf dem Imprint Sowasvon veröffentlichte, beeindruckte und berührte mich sehr. 2015 war er dann mit zwei eigenen Stücken, namens “Blue” und “Not Impressed”, auf der „Blue Moon“ Album Compilation des Labels vertreten. Im selben Jahr noch veröffentlichte er seine Interpretation von Ninze & Okaxys Track “Air”, als Teil der Sidereal Times EP des Duos, auf Underyourskin Records.

Regelmäßig entzückt der bayrische Musikliebhaber das tanzfreudige Publikum durch zahlreiche Auftritte in Münchner Clubs und Festivals im Umland. Und so machte sich der 959er in den letzten 4 Jahren einen Namen und spielte, über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus, bereits in Berlin, Zürich, Kassel, Wetzlar und Hamburg auf.

 

Für heute komme ich mit meiner kleinen Künstlervorstellung nun zum Ende und lade euch anschließend auf ein Tänzchen ein. Lasst euch treiben und genießt eine Stunde voller Kultmucke von und mit 959er!

Enjoy & Support!
Euer Fräulein Frutkoff

Tracklist – Kultmucke Podcast #37 mixed by 959er

  1. Mene – Wolf Or Sheep
  2. Soukie & Windish – Head Up My Dear
  3. Miajica – I Forgot About Love (Acid Pauli Remix)
  4. Silicone Soul – Time Mariner’s Mirrour
  5. Satori – Compulaire (Britta Arnold Remix)
  6. Schlepp Geist – The Six (Kuriose Naturale Remix)
  7. Argenis Brito, Andreas Lindemann, Dos Caballeros – Claroscuro
  8. Manuel De La Mare – Chlorofyl
  9. Nayan Soukie – Hang On
  10. Jan Hertz & Rocko Garoni – Dodo (Marc DePulse Remix)
  11. Zula, Gerard Capuae – RedWine
  12. Jackmate, Nik Reiff – Pacemaker

 Cover artwork © by Fräulein Frutkoff
Pressefotos © Volker Rebhan
Please support all artists by buying music!

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Alex http://www.youtube.com/watch?v=Eh44QPT1mPE <![CDATA[Event-Empfehlungen ab Montag 23.05.2016]]> http://www.kultmucke.de/event-empfehlungen-ab-montag-23-05-2016/ 2016-05-22T14:02:30Z 2016-05-22T14:02:30Z Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche.
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Alex http://www.youtube.com/watch?v=Eh44QPT1mPE <![CDATA[Event-Empfehlungen ab Montag 16.05.2016]]> http://www.kultmucke.de/event-empfehlungen-ab-montag-16-05-2016/ 2016-05-15T14:02:43Z 2016-05-15T14:02:43Z Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche.
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Wir wünschen euch viel Spaß! Falls dein Event fehlt, dann trage es doch ein. oder checkt die aktuellen Gästelistenverlosungen. Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

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Martin http://www.kultmucke.de/author/martin/ <![CDATA[Alex Highton: Let’s do it together!]]> http://www.kultmucke.de/?p=45124 2016-05-13T08:40:56Z 2016-05-13T08:40:56Z Der Eigenverantwortung kommt innerhalb der Musikbranche eine immer größere Rolle zu. Nachdem sich der Geschmack der wankelmütigen Hörerschaft kaum noch vorhersagen lässt, setzten immer mehr Künstler auf ihre eigene Wirkkraft, starten Crowdfunding-Kampagnen oder veröffentlichen ihre Alben auf eigene Faust. Vor allem im Independentbereich hat sich das DIY-Prinzip durchgesetzt. Auch unser Lieblingsgentleman, Mr. Alex Highton, hat sein letztes Album „Nobody Knows ...

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Der Eigenverantwortung kommt innerhalb der Musikbranche eine immer größere Rolle zu. Nachdem sich der Geschmack der wankelmütigen Hörerschaft kaum noch vorhersagen lässt, setzten immer mehr Künstler auf ihre eigene Wirkkraft, starten Crowdfunding-Kampagnen oder veröffentlichen ihre Alben auf eigene Faust.

Vor allem im Independentbereich hat sich das DIY-Prinzip durchgesetzt. Auch unser Lieblingsgentleman, Mr. Alex Highton, hat sein letztes Album „Nobody Knows Anything“ mithilfe der populären Schwarmfinanzierungsmethode realisiert. Deshalb verwunderte es uns nicht, als wir erfuhren, dass er für den Nachfolger „Welcome To Hapiness“ wieder gemeinsame Sache mit seinen Fans und anderen Interessierten machen würde. Auch wir möchten ihn unterstützen, und stellen euch heute sein neustes Projekt vor. Im Gegenzug schenkt uns der Brite einen exklusiven Vorgeschmack auf Platte Nummer drei.

Alex, wie genießt du die ersten Frühlingstage?

„Nun, die Sonne ist endlich aufgetaucht, weshalb ich mich weniger im Studio aufhalte, sondern viel mehr Zeit im Garten verbringe und über Musik nachdenke, die ich im Studio machen könnte.“

Mrs Highton hat mir gerade eine Ukulele gekauft, die ich zu beherrschen versuche. Vermutlich zum großen Leid unserer Nachbarschaft.

Alex Highton by Eden Bailey (2)Es gibt Neuigkeiten! Ein neues Album ist in der Mache. Was erwartet uns?

„Ich tendiere immer eher dazu, zu schreiben, was eben kommt, als über eine Richtung nachzudenken, der ich folgen könnte. Etwas, das ich ausprobierte, war, ohne Gitarre oder Klavier zu schreiben. Das warf mich zwar aus meiner Komfortzone, befreite mich aber auch und steigerte meine Kreativität. Ich bin weder der beste Gitarrist, noch Pianist auf dieser Welt. Mir sind dabei Grenzen gesetzt. Aber im Kopf, tja, da kann ich alles tun! Glücklicherweise bin ich von großartigen Musikern umgeben, die meine Ideen in die Realität übersetzen können, wozu ich nicht in der Lage wäre. Dieses Mal produziert David Dobson alias Bear zusammen mit Jonathan Czerwik mein Album und wir sprachen viel darüber, wie die Platte klingen sollte. Die meisten meiner alten Sachen wurzeln im Folk oder in Songwriter-Traditionen, wohingegen ich von viel mehr Genres beeinflusst werde, weshalb die neue LP auch völlig woanders entspringt. Ich glaube, klanglich werden wir bei einem Gemisch aus Serge Gainsbourg, Here We Go Magic, Can, The Beach Boys, Bowie und Faust landen. Aber am Ende weiß das nur Gott.“

Kannst du schon irgendwelche Details enthüllen, die bisher niemand kennt?

„Nicht viel. Es wird kaum akustische Gitarre auf dem Album geben. Das wusste bis jetzt noch keiner.“

Dann setzen wir noch mal ein wenig nach und präsentieren heute exklusiv ein Demostück, das im Entwicklungsprozess von „Welcome To Hapiness“ entstanden ist. Was kannst du uns zu diesem erzählen?

„Es handelt sich dabei wirklich um eine sehr rohe, zuhause aufgenommene Demoversion, weshalb man mir bitte nachsehen muss, dass sie nicht ganz so anziehend wirkt. Die Melodie fiel mir ein, als ich draußen Laufen war. Als ich zurück war, bin ich direkt in mein kleines Studio und habe diese Version eingespielt. Einzig eine Drum-Spur wurde noch hinzugefügt. Ich hatte die Idee, dass der Rhythmus ein Breakbeat sein sollte, doch Jonners Czerwik, der selbst Schlagzeug spielt, sinkt und eigentlich fast nichts nicht kann, wollte das Ganze noch ein wenig weiterentwickeln. Textlich geht es um verschiedene Dinge, aber das soll jeder für sich selbst herausfinden. Ach, ich muss mich auch noch für den furchtbaren Gesang am Anfang entschuldigen!“

We Were Young

Du hast, wie bereits beim Vorgänger, auch dieses Mal eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um dein Album zu realisieren. Wie zuversichtlich bist du?

„Ich bin eigentlich nie zuversichtlich. Ich glaube immerzu, dass das Ganze schiefgeht und ich dieses Album nicht machen werde. Dennoch darf ich mich glücklich schätzen, dass es eine kleine, aber sehr loyale Menge von Leuten rundum die Welt gibt, die mehr von meiner Musik hören will. Ohne sie wäre ich vermutlich nicht in der Lage, überhaupt Platten herauszubringen. Viele Leute, die das Projekt unterstützt haben, begleiten mich seit meinen Anfängen. Wir haben uns meist schon auf Social-Media-Kanälen, im realen Leben, nach Gigs oder irgendwie anders unterhalten. So kennen wir uns ein wenig. Ehrlich gesagt, bin ich wahnsinnig dankbar dafür!“

Warum sollte man das Projekt unterstützen?

„Schwierige Frage! Nur, wenn man die Musik mag, nehme ich an. Vielleicht hört man sich am besten an, was ich auf meinen vorherigen Alben gemacht habe, oder begutachtet die Demos auf der Crowdfunding-Website. Dann wird man sehen, ob es einen mitnimmt oder nicht. Es sind keine wohltätigen Spenden gefordert, sondern man wird hier Teil des Prozesses, weil man die entsprechende Musik hören will und es für einen gewissen Wert für einen selbst hat. Nicht jeder wird die Sachen mögen, womit ich leben kann.“

Was mir wichtig ist, dass die Leute, die an Bord sind, sich auch involviert fühlen. Und das nicht nur während der Kampagne.

„Wenn du etwas vorbestellt, gehörst du aus meiner Sicht zum Team. Deswegen aktualisiere ich die Website regelmäßig und frage nach Meinungen, wenn es zum Beispiel um Studiozeug, Fotos, Demos oder andere Dinge geht. Jeder soll sich so gut wie nur irgend möglich einbezogen fühlen.“

Hast du selbst schon für Crowdfunding-Projekte unterstützt?

„Ja, viele! Tatsächlich kaufe ich die meiste Musik so. Von Independentkünstlern. Ich mag auch den Verbindungsaspekt. Zuletzt unterstützte ich Tom Robinsons neues Album.“

Gibt es noch etwas, das du mitteilen möchtest?

„Danke fürs Lesen! Ich hoffe, ich habe nicht zu Tode gelangweilt. Hört euch all die Interpreten bei Gare Du Nord Records, Ralegh Long, Rotifer, Papernut Cambridge, Picturebox, Rapid Results College, sowie Tall Tree 6ft Man und mein aktuelles Lieblingsalbum ‚Imperial Splendor‘ von Mattis & The Grand Trunk Road an.“

 

Fotos © by Eden Bailey

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Martin http://www.kultmucke.de/author/martin/ <![CDATA[Videopremiere: Alice Phoebe Lou „Orbit“ (Live Session)]]> http://www.kultmucke.de/?p=45063 2016-05-11T10:01:30Z 2016-05-11T10:01:30Z Wenn man gehetzt und abgearbeitet die Warschauer Brücke, an der Hauptschlagader Berlins, entlangeilt, dann nimmt man viele der Dinge um sich herum kaum noch wahr. Zu laut der Trubel, zu dicht der nicht versiegen wollende Menschenstrom. Doch manchmal durchbricht eine sanfte Stimme das Getöse. Alice Phoebe Lou ist Straßenmusikerin aus Überzeugung. Trotz ihrer immer größer werdender Bekanntheit, auch weit über ...

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Wenn man gehetzt und abgearbeitet die Warschauer Brücke, an der Hauptschlagader Berlins, entlangeilt, dann nimmt man viele der Dinge um sich herum kaum noch wahr. Zu laut der Trubel, zu dicht der nicht versiegen wollende Menschenstrom. Doch manchmal durchbricht eine sanfte Stimme das Getöse.

Alice Phoebe Lou ist Straßenmusikerin aus Überzeugung. Trotz ihrer immer größer werdender Bekanntheit, auch weit über die Straßen unserer Hauptstadt hinaus, lässt es sich die gebürtige Südafrikanerin nicht nehmen, immer wieder auf den Asphalt zurückzukehren, um dort live vor Publikum zu spielen. Wie viel Magie dabei freigesetzt wird, beweist jüngst eine Live Session zu ihrem Songs „Orbit“, die es vorab und zu allererst bei uns zu sehen gibt. „Orbit“ ist die zweite Singleauskopplung aus Alice Phoebe Lous gleichnamigen Debütalbum.



Du bist vor Jahren nach Berlin gezogen. Was macht die Stadt zu einem guten Zuhause?

„Für mich besitzt Berlin die perfekte Balance zwischen einer funktionierenden und doch gleichtzeitig auch nicht zu sehr regulierten Stadt. Es herrscht hier eine bestimmte Art von Freiheit und man hat die Möglichkeit, sich selbst auszudrücken sowie das zu sein, was man will, ohne dafür verurteilt zu werden. Aus meiner Sicht ist das wahre Freiheit. Berlin ist der einzige Ort auf dieser Welt, wo ich vom Spielen auf der Straße leben und das tun kann, was ich liebe.“

Fehlt dir Südafrika manchmal? Und was tust du gegen aufkommendes Heimweh?

„Ich habe das Glück, jedes Jahr für drei Monate nach Hause fahren zu können, sodass ich meine Energien aufladen und die Schönheit von Kapstadt genießen kann. Deswegen habe ich nie wirklich Heimweh, weil ich ja weiß, dass ich jeden Sommer wieder zurückkehren werde. Es gibt aber Momente, in denen ich den Ozean und die Berge vermisse.“

Jede Lebensphase hat ihren passenden Ort und für mich und meine Karriere ist das zurzeit Berlin.

Inwiefern unterscheidet sich das Spielen auf der Straße von Auftritten in Clubs?

„Auf der Straße aufzutreten, ist pure Magie.  Vor allem, weil man vor Leuten spielt, die gar kein Konzert erwartet haben. Wenn du in einem Club bist, stehst du vor Menschen, die es sich leisten können und wissen, was in der Musikszene vor sich geht. Auf der Straße spielst du für jedermann. Man bringt die Musik dahin, wo sie am meisten gebraucht wird.“

Könntest du dir vorstellen, jemals auf die Streetgigs zu verzichten?

„Niemals. Es gibt nichts, das mir mehr Freude macht, als die Straßenmusik.“

Für mich bedeutet Leben, Energie, Zeit und Liebe in das zu stecken, womit man sich glücklich und lebendig fühlt.

Wovon handeln die Lyrics zu „Orbit“?

„Ich schrieb den Song kurz vor Neujahr, als ich mich in einem Baumhaus befand und über einen großen Wald blickte. Das bot mir die Ruhe, mein Jahr, mein Leben und das, was mir wichtig ist, zu reflektieren. Der Song kann gut durch die folgende Zeile beschrieben werden: Let’s set sail, start a fire, learn to live a little higher. Let’s pick the lock, grab the reigns, forget there ever were chains.“

Dein Debütalbum trägt ebenfalls den Titel „Orbit“. Warum?

„Das Wort ‚Orbit‘ kann auf so viele Arten interpretiert werden. Es kann in Bezug zu Weltall und Universum gesetzt werden, hat aber auch eine persönliche Bedeutung, wenn man es als eigene Umlaufbahn für das Leben und Freunde versteht.“

Die nächste, reguläre Chance, dich live zu sehen, ist am 13. Mai in der Passionskirche. Hast du zuvor schon einmal in einer Kirche gespielt? Wie sehen deine ganz persönlichen Erwartungen an die Show aus?

„In London bin ich bereits ein paarmal in Kirchen aufgetreten. Es ist unglaublich, vor allem aufgrund des Settings und der Akustik. Aber auch, weil es einen sehr sympbolischen Charakter für unsere Zeit und die Veränderungen, die passieren, hat, wenn junge Menschen sich von organisierten Religionen abwenden und ihre eigenen Regeln finden, indem sie Kirchen auf unkoventionelle, nicht religiöse Weise nutzen.“

Der Sommer rückt näher. Wie sieht aus deiner Sicht die perfekte, laue Sommernacht in Berlin aus?

„Ein Auftritt auf der Warschauer Straße, bis die Sonne untergeht, dann der Performance von jemand anderem zuhören und abschließend irgendwo tanzen gehen.“

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Martin http://www.kultmucke.de/author/martin/ <![CDATA[Premiere: Angela Aux „Wrap Your Troubles In Dreams“]]> http://www.kultmucke.de/?p=45105 2016-05-13T08:43:06Z 2016-05-10T07:46:18Z Die Welt verliert ihren Humor und wir stehen daneben. Ein wenig schmunzelnd. Künstler nehmen sich zu ernst, die Musikbranche versucht irgendeine Art Renaissance des großen Anspruchs zu feiern und Erfolg scheint zu einer Wissenschaft verkommen zu sein, deren Regeln nur noch Adele und Beyoncé kennen. Schluss damit! Dass es auch anders geht, verdeutlicht uns Heiner Hendrix alias Angela Aux alias ...

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Die Welt verliert ihren Humor und wir stehen daneben. Ein wenig schmunzelnd. Künstler nehmen sich zu ernst, die Musikbranche versucht irgendeine Art Renaissance des großen Anspruchs zu feiern und Erfolg scheint zu einer Wissenschaft verkommen zu sein, deren Regeln nur noch Adele und Beyoncé kennen. Schluss damit!

Dass es auch anders geht, verdeutlicht uns Heiner Hendrix alias Angela Aux alias praktizierender Philosoph der Alltäglichkeit. Wer nach einem Helden im Kampf gegen staubtrockene Sachlichkeit gesucht hat, der hat ihn mit diesem Beitrag gefunden – und kann ihn sich sogar direkt nach Hause, ins Wohnzimmer, Schlafzimmer, in die Küche oder die Abstellkammer holen. Wie das geht? Indem man seine Träume in Schwierigkeiten einwickelt. Nein, andersherum. Indem man seine Probleme und all die Sorgen in etwas Positives verwandelt. Wir freuen uns sehr, Angela Auxs neues Album „Wrap Your Troubles In Dreams“ vorab präsentieren, es verlosen und mit dem Songwriter besprechen zu dürfen.



Wer ist Angela Aux? Woher kommt dein Alias und wieso hat er deine Person für sich beansprucht?

„Der Name kommt aus der Vergangenheit. Er bedeutet nichts, aber hat ein Drittel meiner Persönlichkeit für sich beansprucht. Das ist manchmal schwierig bei der Entscheidungsfindung, zum Beispiel bei der Frage, ob man bei der Steuer bescheißen soll oder nicht. Solche Fragen werden dann aber an die anderen beiden Drittel weiterverwiesen. Angela Aux beschäftigt sich dafür mit Träumereien.“

Kannst du dich noch entsinnen, was dich einst zur Musik brachte? Bis wohin reichen die Wurzeln deiner auditiven Kreativität zurück?

„Ich hab mal so stark gestottert, dass niemand mit mir spielen wollte. Dann hab ich mich im Keller verschanzt und ein paar Monate mit Neil Young, Leonard Cohen und den Beatles herumgehangen. Ich hab mich morgens schon gefreut, dass ich am Nachmittag wieder allein im Keller sitzen kann. Dabei sind auch die ersten Gedichte entstanden.“

Ist das Perückentragen auch über 25 Grad Außentemperatur noch zu empfehlen? Welche Risiken sind dabei zu bedenken?

„Welche Perücke?“

Angela Aux ist nur eins der vielen Projekte, in die du involviert bist. Wie entspannend ist es, ab und an auch mal allein zu arbeiten, und sich nicht mit den Ideen und Vorstellungen anderer auseinandersetzen zu müssen?

„Das macht Spaß, hat aber Vor- und Nachteile. Oft ist es ja gar nicht so gut, wenn Musik so persönlich ist, und das wird es eigentlich immer, wenn man sie nur allein bearbeitet. Man dreht sich dann schnell im Kreis, braucht nur länger, um es zu bemerken. Toll ist aber, dass man sehr konkret Ideen umsetzen kann, weil niemand da ist, der andere Vorschläge macht. Es ist aber auch toll, wenn jemand da ist.“

Eigentlich ist alles toll.

Angela Aux by Sophie Wanninger (3)Ein Album voller Folk-Songs – das ist „Wrap your Troubles in Dreams“. Warum macht das Sinn und warum vielleicht auch nicht?

„Die letzten Jahre hab ich viel mit Samples gearbeitet und verschiedene Genres und Dekaden miteinander verwoben. An irgendeinem Punkt fand ich das langweilig. Konzentration auf ein bestimmtes Setting finde ich gerade interessanter. Die Folk-Platte hat sich angeboten, weil ich viele Folk-Songs schreibe. Warum, weiß ich gar nicht. Vielleicht, weil überall, wo ich bin, immer Gitarren rumstehen. Ob es Sinn macht, weiß ich auch nicht, man kann es natürlich auch langweilig finden. Die Reaktionen darauf sind ziemlich unterschiedlich. Leute, die sich viel mit Musik beschäftigen, finden es meistens gut. Die Platte wäre darum beinahe auf einem ziemlich geilen Techno-Label rausgekommen, weil die Jungs das so gefeiert haben. Es ist halt eher eine historische Perspektive auf die jetzige Zeit. Das macht schon Sinn, finde ich. Aber die Platte ist definitiv sehr unmodisch, vielleicht sogar antimodisch.“

Wie viel Vergangenheitsbewältigung ist an die LP gekoppelt?

„Vergangenheit spielt ja immer eine Rolle, denke ich. Es ist irgendwie eine Hommage an viele Pop-Erzähler, die mich mit ihren Gedanken in meinem Leben begleitet haben: Lou Reed, Leonard Cohen, Neil Young, Elliott Smith, Beck, Nick Drake oder Bob Dylan. In den Geschichten verarbeite ich natürlich auch Erfahrungen, die ich selbst gemacht hab. Fast jeder Satz auf der Platte wurde so oder so ähnlich von Menschen gesagt, meistens aber nicht von mir. Es ist also eher eine Gegenwartsbewältigung, weil sie mit mir selbst gar nicht so viel zu tun hat, behaupte ich einfach mal.“

Welche Schwierigkeiten beziehungsweise Probleme hast du selbst schon in Träume eingewickelt? Wie macht man das am besten?

„Die Platte beschäftigt sich viel mit dem Dualismus, in dem westliche Menschen oft denken, wenn sie zum Beispiel glauben, man könnte nur das eine oder nur das andere sein. Dann macht es oft Sinn, sich zu erlauben, dass man gleichzeitig fleißig und faul sein kann, oder dass diese Begriffe irgendwie keinen Sinn machen. Sprache grundsätzlich infrage zu stellen, kann also eine gute Strategie sein. Oder vermeintlich logische Zusammenhänge zu ignorieren. Viele Probleme ergeben sich ja erst durch diese andauernde Analyse, der wir alles unterziehen. Und dabei bemerken wir oft gar nicht, was für einen Schwachsinn wir dabei zusammenschustern. Wenn man sich dieses unendliche Chaos in der Welt ansieht, dann ist das zum großen Teil von Menschen produziert worden, die vorher alles analysiert und sich dann einen schlauen Plan zurecht gelegt haben. Was mich selbst betrifft, ich hab beispielsweise eine Allergie auf Alkohol und alle Arten von Getreide. Als ich das mitgeteilt bekam, fand ich das ein paar Tage echt kacke. Aber jetzt finde ich es gut, man wird bewusster dadurch. Und Alkohol war eh nie so meins.“

Du hast jüngst bei einem anderen Onlinemagazin „Wrap your Troubles in Dreams“ höchstpersönlich verrissen. Wie viel Spaß hat das gemacht oder kullerten am Ende doch ein paar Tränen?

„Das war eine der witzigsten Sachen, die ich je gemacht hab. Ich würde es am liebsten sofort wieder tun. Ich kann diesen Kunstzirkus generell nur bedingt ernst nehmen.“

Dieser notorische Selfieismus und Image-Bildungs-Stumpfsinn, in dem wir leben, ist ja ziemlich fragwürdig.

„Ich habe eigentlich mehr Spaß dabei, etwas auf sinnige Weise kaputtzumachen, als so eine seltsame Parallel-Realität zu inszenieren. Das ist auch eine gute Übung. Es hilft einem dabei, kein arrogantes Arschloch zu werden.“

Gehörst du zu den Musikern, die nach der Veröffentlichung einer Platte, erst einmal einen großen Bogen um diese machen müssen?

„In den ersten Tagen, nachdem so eine Platte oder neue Songs fertig sind, höre ich die ganz oft. Das mache ich so lange, bis die Songs anfangen, mich zu nerven. Später hört man sie dann noch mal auf eine neue Art und Weise, so als hätte man sie gar nicht gemacht. In dieser Phase entsteht eigentlich auch die nächste Platte beziehungsweise die nächsten Songs, weil man feststellt, welche Dinge man anders machen will. Bei ‚Wrap Your Troubles In Dreams‘ haben wir zum Beispiel fast keine Effekte verwendet, weil ich so etwas ganz Trockenes und Unverfälschtes wollte. Nach der Platte hab ich mich dann wieder langsam mit Effekten beschäftigt und gerade bastel ich viel mit komischen Sounds rum. Kann also gut sein, dass die nächste Platte mit sehr viel Krimskrams sein wird.“

Wie stellst du dir die Menschen vor, die sich „Wrap your Troubles in Dreams“ anhören? Hast du da Bilder im Kopf? Zumindest jetzt, wo wir danach fragen?

„Diese Platte fordert viel Aufmerksamkeit, sie entfaltet nicht, wenn die Musik nebenbei so rumplätschert. Die Kombination aus Text und Musik ist dabei wichtig. Im besten Fall sollte man sie allein hören, aber dann mit anderen Menschen besprechen. Es liegen ganz viele subtile Doppeldeutigkeiten und krude Symbolismen vergraben, in denen man sich selbst sehr gut spiegeln kann. Ich würde empfehlen die Platte zum Kochen zu hören, zum Radfahren im Regen, bei langen Autofahrten oder wenn man wütend auf die Welt ist. Oder einfach nur wenn man Lust hat. Geht bestimmt auch.“

Angela Aux

Gewinnspiel

Um ein CD-Exemplar von Angela Aux „Wrap Your Troubles In Dreams“ zu gewinnen, schickt einfach eine Mail mit dem Betreff „Angela Aux“ an martin@kultmucke.de. Einsendeschluss ist Montag, der 16.05.2016. Die Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

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Alex http://www.youtube.com/watch?v=Eh44QPT1mPE <![CDATA[Event-Empfehlungen ab Montag 09.05.2016]]> http://www.kultmucke.de/event-empfehlungen-ab-montag-09-05-2016/ 2016-05-08T14:02:51Z 2016-05-08T14:02:51Z Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche.
Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

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Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche, die automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt wurden. Lasst es krachen!

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