Kultmucke.de Berliner Musik-Magazin - Musik, Events und Berlin. 2018-04-26T16:17:24Z http://www.kultmucke.de/feed/atom/ WordPress Joseph <![CDATA[Coole Festival-Styles für Männer]]> http://www.kultmucke.de/?p=52147 2018-04-26T08:22:32Z 2018-04-25T10:23:30Z Kleidungstechnisch ziehen wir Männer gegenüber den Damen eigentlich immer den Kürzeren. Während Frauen zwischen zwischen Kleid, Hose, Rock, Jumpsuit,Leggins etc. wählen können, bleibt für uns die Jeans oder Shorts – um nur ein Beispiel zu nennen. Aber kommen wir zum optimalen Festival-Outfit. Hier ist unsere eingeschränkte Auswahl sogar ein Vorteil, denn auf Festivals hat sich einfach ein simpler und vor ...

The post Coole Festival-Styles für Männer appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Kleidungstechnisch ziehen wir Männer gegenüber den Damen eigentlich immer den Kürzeren. Während Frauen zwischen zwischen Kleid, Hose, Rock, Jumpsuit,Leggins etc. wählen können, bleibt für uns die Jeans oder Shorts – um nur ein Beispiel zu nennen. Aber kommen wir zum optimalen Festival-Outfit. Hier ist unsere eingeschränkte Auswahl sogar ein Vorteil, denn auf Festivals hat sich einfach ein simpler und vor allem praktischer Style bewährt. Schonmal versucht in einem Jumpsuit ein Dixie-Klo zu benutzen? Eben! 

Simpel ist Trumpf

Und damit meine ich die Kleidungsstücke, nicht die Varianten. Eine Jeans ist simpel, aufgrund der vielen Taschen praktisch, robust und kann auch harte Partys ab. Trotzdem gibt es unzählige Jeans-Variationen, mit denen du dein Outfit an deinen persönlichen Style anpassen kannst.

Ich würde mich hier gar nicht von den Coachella-Promis mit ihren aufwändigen Kostümen verunsichern lassen – wer schonmal auf einem Festival durch knietiefen Matsch gelaufen ist wird das bestätigen. Klar, Festival-Outfits dürfen bunt sein, auffallen, aber nicht auf Kosten von Funktionalität. Deine weiblichen Freunde werden dich früher oder später sowieso fragen, ob du nicht ihr Handy einstecken kannst, da es nichts kleineres als Hosentaschen in Damenjeans gibt. Ach ja, Taschen – ihr werdet Stauraum brauchen, also besorg dir eine Bauchtasche. Turnbeutel stören beim Tanzen und je nach Festival braucht man schon einiges an Dingen. Handy, Powerbank, Geld, Kaugummis, Sonnebrille, Feuerzeug und einen kleinen Deoroller um nur einige zu nennen.

Jeans nicht nur für untenrum

Doch auch was Oberbekleidung angeht kann man mit Jeans punkten. Soll auch der heiße Scheiß werden diesen Sommer, habe ich mir sagen lassen. Hier in Berlin sind Jeansjacken auf jeden Fall schon an jeder Ecke und in allen Ausführungen zu bewundern. Außerdem überstehen die guten Stücke Jahre – kein Wunder also, dass schon Cowboys auf den Denim-Stoff schworen. Für Festivals hat sich übrigens die goldene Dreier-Combo bewährt. Das bedeutet: abfeiern im stylischen T-Shirt solange die Sonne noch draußen ist. Kühlt es ab kommt ein schicker Hoodie immer gut. So lässt sich meistens auch der erste Teil der Nacht noch wunderbar überstehen. Gerade in letzten Stunden vor Sonnenaufgang kann es auf vielen Festivals nochmal richtig kühl werden. Daher meine Empfehlung: Packt euch eine Jacke ein. Selbst wenn ihr sie nur nutzt um euch auf der taufeuchten Wiese draufzusetzen, werdet ihr mir dankbar sein. Außerdem ist es immer ein selbstloser Akt eine überflüssige Jacke an frierende Freunde weiterzugeben. Die werden euch übrigens dankbar sein. Bewährt hat sich hier eine alte Skijacke – stylisch, leicht, kann dreckig werden und glänzt durch integrierte Kängurutasche.

Jeans, T-Shirt, Hoodie, Jacke

Soweit, so gut. Ihr wisst jetzt auf jeden Fall was ihr tragen sollt, allerdings noch nicht wie. Fangen wir wieder unten an: Die Hose sollte nicht zu hell sein, da sie schon einige Bier-, Schlamm-, oder auch Blutspritzer abkönnen sollte. Schwarz geht sowieso immer und sieht vor allem mit einem weißen Shirt einfach klassisch, lässig aus. Allerdings solltest du dein Outfit natürlich auch an das Festival anpassen. Der All-Black-Look passt vielleicht fürs Dekmantel oder Wacken, auf dem Summerjam könntest du damit eher fehlplatziert wirken. Ein cooles Shirt kann ein schlichtes Outfit aufwerten – am besten mit einem stylischen Print oder Muster.

Accessoires sind das A und O

Kommen wir zum i-Tüpfelchen deines Styles: Die Accessoires. Eine Kopfbedeckung schützt dich auf Open-Airs nicht nur vor einem Sonnenstich, sondern sieht auch noch gut aus. Hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Aber auch hier gilt: Ist dein Outfit eher schlicht, kann es durch eine auffällige Cap mit coolem Print aufgewertet werden. Siehst du sowieso aus wie ein Paradiesvogel, wartest du eher mit schlichten Accessoires auf. Ein weiteres unverzichtbares Teil ist die Sonnenbrille. Spätestens wenn du bei gleißendem Sonnenschein morgens aus dem Zelt kriechst wirst du dankbar für eine Sonnenbrille sein. Ansonsten gilt auch hier: Tob dich aus.

Sei du selbst und habe Spaß

Klingt abgedroschen, ist aber auf jeden Fall die Hauptsache auf einem Festival. Generell soll dir dieser Guide eine kleine Hilfestellung sein. Wenn du Lust hast, übertreibe es richtig und sei einer von den Typen, der fünf Tage lang im Acid-Jumpsuit durch die Gegend strahlt. Hauptsache du hast die Zeit deines Lebens. Denk nur daran, dass die Klamotten wahrscheinlich dreckig werden, also nimm einfach nichts mit, was du danach nur in der Reinigung sauber bekommst. Lieblingsteile auf einem Festival sind nämlich immer eine heikle Sache.

 

Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von © Jack & Jones

The post Coole Festival-Styles für Männer appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Joseph <![CDATA[Eine Ode an die Spätis]]> http://www.kultmucke.de/?p=52175 2018-04-23T07:49:03Z 2018-04-23T07:48:50Z Wer in Berlin noch schnell ein Bier, eine Zahnbürste oder eine Flasche Sekt braucht, weil die Schwiegereltern unangemeldet in der Wohnung stehen, hat es verhältnismäßig leicht. Es hilft: Der Späti ihres Vertrauens. Spätis gibt es in Berlin wie Sand am Meer. Zumindest innerhalb des Rings ist es quasi unmöglich sich mehr als 100 m vom nächsten Späti zu entfernen. Ich ...

The post Eine Ode an die Spätis appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Wer in Berlin noch schnell ein Bier, eine Zahnbürste oder eine Flasche Sekt braucht, weil die Schwiegereltern unangemeldet in der Wohnung stehen, hat es verhältnismäßig leicht. Es hilft: Der Späti ihres Vertrauens. Spätis gibt es in Berlin wie Sand am Meer. Zumindest innerhalb des Rings ist es quasi unmöglich sich mehr als 100 m vom nächsten Späti zu entfernen. Ich starte eine kurze Google-Suche zu „Spätis Berlin“, zack 71.300 Ergebnisse in 0,48 Sekunden. Weiterhin erfahre ich, dass es in Berlin ca. 1.000 Spätis gibt – die meisten davon in der Innenstadt, wo auch immer das in Berlin genau seien soll.

Irgendwas zwischen Kneipe und Mini-Markt

Für alle nicht Berliner: „Späti“ ist eine liebevolle Berliner Abkürzung für Spätkauf. Damit sind die kleinen Läden gemeint, die dir so ziemlich alles verkaufen können, was du spontan benötigst. Von Kippen über Klopapier und Tiefkühlpizza – hier wird dir geholfen, wenn alle anderen Geschäfte schon geschlossen haben. Normalerweise entsteht eine langfristige Beziehung zwischen Späti und seinen Kunden. Man kennt und schätzt sich. Der Besitzer meines Stammspätis weiß wahrscheinlich mehr über meine Lebensgewohnheiten als Facebook und Google zusammen, vorausgesetzt er würde sich erinnern. Dank der für Berlin typischen Ignoranz muss ich mir in dieser Hinsicht allerdings keine Sorgen machen. Außerdem würde mich Hamid (liebe Grüße) niemals für meine nächtlichen Eskapaden verurteilen – hoffe ich zumindest.

Spätkauf ist Berliner Kiezkultur

Der Spätkauf ist fester Bestandteil der Berliner Kiezkultur. Er ist Supermarkt, Treffpunkt, Internetcafé, Bäckerei, Drogerie, Lottostelle, Poststelle und Schenke in einem. Der Begriff Spätkauf, oder genauer „Spätverkaufsstelle“, stammt übrigens aus der DDR und wurde nach der Wende auf ganz Berlin ausgeweitet. In Restdeutschland sind Spätis auch bekannt, heißen aber anders. Die Düsseldorfer haben ihre Büdchen, der Ruhrpott seine Trinkhallen und in Frankfurt sagt man Wasserhäuschen. Nur Bayern hat dank allgemeinen Ladenschlusszeiten lediglich Kioske, die tagsüber geöffnet sind – Pech gehabt, denn ohne spät, kein Späti.

Streitpunkt Sonntag

Der Vorteil eines Spätis ist eben, dass er auch dann noch offen hat, wenn normale Geschäfte geschlossen haben. Gerade sonntags hat mir mein Späti schon den ein oder anderen Tag versüßt. Allerdings ist das nicht immer legal. Wann und wie lange ein Laden geöffnet sein darf, ist im  Berliner Ladenöffnungsgesetz festgelegt. Hier wird zwischen zwei Typen von Einzelhändler unterschieden. Spätis die ausschließlich für den Touristenbedarf verkaufen und nur Andenken, Stadtpläne, Tabakwaren, Sonnenmilch oder Lebens- und Genussmittel für den sofortigen Verzehr wie Alkohol, Süßwaren, Eis und Obst verkaufen, dürfen ihre Waren an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 20 Uhr anbieten. Von 7 bis 16 Uhr öffnen dürfen Läden, die nur Waren für den Bevölkerungsbedarf anbieten wie Blumen und Pflanzen, Zeitungen und Zeitschriften, Backwaren sowie Milch- und Milcherzeugnisse. Werden Produkte aus beiden Kategorien in einem Laden angeboten darf dieser sonn- und feiertags nicht öffnen. Ab und an umgehen Spätis diese Praxis allerdings – schließlich kommen die meisten Kunden eben dann, wenn sonst nichts mehr geht.

Danke dafür!

Ich möchte hier niemanden dazu aufrufen gegen geltende Gesetze zu verstoßen, doch Hand aufs Herz: Wer war nicht schonmal froh an einem Sonntag das nötigste noch kurz in seinem Stammspäti besorgen zu können. Für mich gilt weiterhin: Ich bleibe meinem Späti treu!

The post Eine Ode an die Spätis appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Alex http://www.youtube.com/watch?v=Eh44QPT1mPE <![CDATA[Event-Empfehlungen ab Montag 23.04.2018]]> http://www.kultmucke.de/event-empfehlungen-ab-montag-23-04-2018/ 2018-04-22T14:00:07Z 2018-04-22T14:00:07Z Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche.
Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

The post Event-Empfehlungen ab Montag 23.04.2018 appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche, die automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt wurden. Lasst es krachen!

Wir wünschen euch viel Spaß! Falls dein Event fehlt, dann trage es doch ein. oder checkt die aktuellen Gästelistenverlosungen. Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

The post Event-Empfehlungen ab Montag 23.04.2018 appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Joseph <![CDATA[Listen-Up: Alice Phoebe Lou]]> http://www.kultmucke.de/?p=52141 2018-04-17T11:08:17Z 2018-04-17T11:08:17Z Jedes Jahr zieht es hunderte von ambitionierten und talentierten Musikern auf die Straßen von Berlin. Viele erhoffen sich von Auftritten im Mauerpark, oder an der Warschauer Straße den großen Durchbruch, doch nur wenigen gelingt es. Heute stellen wir eine Musikerin vor, die erreicht hat, von dem andere nur träumen können und dabei trotzdem den Boden unter den Füßen behalten hat ...

The post Listen-Up: Alice Phoebe Lou appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Jedes Jahr zieht es hunderte von ambitionierten und talentierten Musikern auf die Straßen von Berlin. Viele erhoffen sich von Auftritten im Mauerpark, oder an der Warschauer Straße den großen Durchbruch, doch nur wenigen gelingt es. Heute stellen wir eine Musikerin vor, die erreicht hat, von dem andere nur träumen können und dabei trotzdem den Boden unter den Füßen behalten hat – Alice Phoebe Lou.

Berlins berühmteste Straßenmusikerin

Die zierliche Blondine stammt aus Südafrika und ist nach der Schule während eines „Gap Years“ durch Europa gereist. Schon mit 18 Jahren finanzierte sie sich mit Songs von John Lennon und Jimmie Hendrix, die sie auf den Straßen von Paris und Amsterdam spielte. Doch letztendlich hat sie ihr Herz an Berlin verloren: „Berlin hat eine besondere Balance. Einerseits funktionieren die Dinge, die Bahn fährt, es ist einigermaßen sicher. Gleichzeitig ist nicht alles so überreguliert wie in Australien oder den USA. Man hat hier mehr Chancen, seinen Weg zu finden ohne diese imaginären Strukturen, die einem weismachen wollen, wo man mit 25 zu sein hat. In Berlin wirst du nicht schräg angeguckt, wenn dein Lebensinhalt mit 40 darin besteht, Collagen an die Zimmerdecke zu kleben. Hier heißt es eher: Toll! Zeig mal!“

Mit Gesang und Gitarre für die Freiheit

Ihre Songs handeln von Selbstverwirklichung und persönlicher Entfaltung, daher schlägt die hippieske Musikern auch regelmäßig Deals mit großen Plattenfirmen aus. Ihre Bühne ist die Straße und genau das macht ihre Musik so authentisch. Zwar spielt die Wahl-Neuköllnerin mittlerweile auch auf großen Bühnen und Festivals, aber die Straßenmusik liegt ihr weiterhin am Herzen. Den stereotypen Pfad von Entdeckung zum Major-Deal, gefolgt von großen Auftritten und regelmäßigen Studienalben hat sie bewusst ausgeschlagen, denn: „Mit einem Label könnte ich mein Album wohl nicht einfach aus dem Koffer heraus auf der Straße verkaufen„. Auch nach ihren Auftritten nimmt sie sich bewusst Zeit mit ihren Fans zu sprechen – die Geduld, die sie dafür aufbringt jeden Einzelnen wichtig zu nehmen zeigt, dass sie es ernst meint. Fremden Menschen auf Augenhöhe begegnen, das erlebe man eben nur mit Straßenmusik, so die Songwriterin.

Die Schattenseiten des Erfolgs

Doch der Erfolg bringt nicht nur Positives. Viele Freunde warnten Lou vor Auftritten an der Warschauer Straße. Am eigenen Leib hat sie hier erfahren, dass es auch mal ruppiger zugeht, auf den Straßen von Berlin. So wurde des Öfteren versucht ihr Geld zu stehlen, oder ihr das Mikrofon aus der Hand zu reißen. Auch ein Stalker hatte sie über einen längeren Zeitraum belästigt. Doch davon lässt sie sich nicht unterkriegen. Verglichen zu Südafrika gehe es hier noch sehr gesittet zu. Außerdem überwiegen die positiven Seiten des Daseins als Straßenmusiker deutlich. Und wenn es ihr hier nicht mehr gefällt – was wir natürlich nicht hoffen – kann sie ja immer noch ihren Koffer packen und weiterziehen. Einer der großen Vorteile als Freigeist!

Wir freuen uns auf jeden Fall auf die nächste Session mit der sympathischen, freiheitsliebenden Blondine. Vielleicht ja schon bald im Mauerpark?

Foto: Alice live auf dem Teufelsberg – © Joseph: kultmucke.de

The post Listen-Up: Alice Phoebe Lou appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Alex http://www.youtube.com/watch?v=Eh44QPT1mPE <![CDATA[Event-Empfehlungen ab Montag 16.04.2018]]> http://www.kultmucke.de/event-empfehlungen-ab-montag-16-04-2018/ 2018-04-15T14:00:07Z 2018-04-15T14:00:07Z Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche.
Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

The post Event-Empfehlungen ab Montag 16.04.2018 appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche, die automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt wurden. Lasst es krachen!

Wir wünschen euch viel Spaß! Falls dein Event fehlt, dann trage es doch ein. oder checkt die aktuellen Gästelistenverlosungen. Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

The post Event-Empfehlungen ab Montag 16.04.2018 appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Gastautor <![CDATA[Der Mauerpark – an jedem gottverdammten Sonntag]]> http://www.kultmucke.de/?p=37597 2018-04-09T11:37:43Z 2018-04-08T17:15:52Z Der Mauerpark in Berlin hat eine interessante Entwicklung hinter sich. Nach dem Bau der Mauer im Jahr 1961 diente die Fläche als sogenannter „Todesstreifen“, der den östlichen Bezirk Prenzlauer Berg vom westlich gelegenen Wedding trennte. Heute macht man sich über diese Situation eher weniger bis gar keine Gedanken und genießt dort überwiegend seine sonntäglichen Nachmittage mit Freunden, Musik oder der ...

The post Der Mauerpark – an jedem gottverdammten Sonntag appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Der Mauerpark in Berlin hat eine interessante Entwicklung hinter sich. Nach dem Bau der Mauer im Jahr 1961 diente die Fläche als sogenannter „Todesstreifen“, der den östlichen Bezirk Prenzlauer Berg vom westlich gelegenen Wedding trennte. Heute macht man sich über diese Situation eher weniger bis gar keine Gedanken und genießt dort überwiegend seine sonntäglichen Nachmittage mit Freunden, Musik oder der Familie.

Auf den ersten Blick wirkt der Park eher unspektakulär und hat auch ästhetisch nicht sehr viel zu bieten, abgesehen von der kleinen Mauer mit den Graffitis, oben am Hang. Trotzdem kann es passieren, dass man an einem warmen Sonntag kaum noch Platz findet. Diese lange Gerade aus Kopfsteinpflaster, die sich von Anfang bis Ende des Parks zieht, erweckt manchmal den Eindruck eines Laufstegs. Ob Weiblein oder Männlein, jeder will irgendwie gesehen werden, wenn man dort entlang läuft und man weiß genau, das Publikum am seitlich gelegenen Hang – meist mit einem kühlen Bier in der Hand und in entspannter Lage – lässt sich diese Show nicht entgehen. Und ganz ehrlich, man sieht sich diese Show auch gerne an.

Auch Kinder kommen auf ihre Kosten

Es dreht sich aber nicht nur alles um Coolness und Lifestyle im Mauerpark. Auch einige Familien mit ihren Kindern sind an schönen Tagen im Park anzutreffen. Da es ansonsten wenig Grünfläche im Umkreis gibt, nutzen Eltern gerne die Möglichkeit, mit ihren Kleinen etwas ins „Grüne“ zu kommen. Neben Schaukeln und Sandkästen bietet die ebenfalls recht lang gezogene Wiese gegenüber dem Hang einen hohen Spaßfaktor. Viele kommen aber auch nur, um einen entspannten Spaziergang zu genießen, weg vom stressigen Stadtleben, hin zum stressigen Parkleben.

Flohmarkt und lohnenswerte Streetart

Spricht man über den Mauerpark, sollte man keinesfalls vergessen, den Flohmarkt und die zahlreichen Graffitis zu erwähnen. Der Flohmarkt findet – wie sollte es anders sein – jeden Sonntag statt. Hier bieten verschiedene Händler ihre Waren an, die hauptsächlich aus Mode, Schmuck, Vinyl oder Snacks bestehen. Auch viele Touristen lassen sich dieses vermeintliche Highlight nicht entgehen und jagen verhältnismäßig teurem Essen, Kleidung oder Musik hinterher und es scheint ihnen genauso Spaß zu machen wie den Einheimischen. Last, but not least möchte ich auf die Graffiti-Szene im Park eingehen. Oben am Hügel befindet sich die sogenannte „Hinterlandmauer“, an der sich Künstler ausprobieren können und teilweise Erstaunliches zustande bringen. Ein Gang entlang der nicht allzu großen Mauer ist definitiv lohnenswert – nicht nur wegen der tollen Graffitis, sondern auch wegen dem tollen Ausblick über die Menschenmassen und Berlin.

„Lass uns wieder hin“

Letztendlich ist der Mauerpark, trotz seiner Fülle an Menschen, immer einen Besuch wert. Es macht Spaß, man wird gut unterhalten und kann die entspannte Atmosphäre mit allen Sinnen genießen. Unter der Woche wirkt der Park eher tot. Ganz vereinzelt finden sich hier Menschen ein und man bemerkt erst da, wie viel Dreck eigentlich am Wochenende produziert wurde. Auch wenn es haufenweise andere Möglichkeiten gibt, lass uns sonntags wieder hin …

The post Der Mauerpark – an jedem gottverdammten Sonntag appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Alex http://www.youtube.com/watch?v=Eh44QPT1mPE <![CDATA[Event-Empfehlungen ab Montag 09.04.2018]]> http://www.kultmucke.de/event-empfehlungen-ab-montag-09-04-2018/ 2018-04-08T14:00:07Z 2018-04-08T14:00:07Z Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche.
Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

The post Event-Empfehlungen ab Montag 09.04.2018 appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche, die automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt wurden. Lasst es krachen!

Wir wünschen euch viel Spaß! Falls dein Event fehlt, dann trage es doch ein. oder checkt die aktuellen Gästelistenverlosungen. Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

The post Event-Empfehlungen ab Montag 09.04.2018 appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Joseph <![CDATA[Draußen Tanzen: Die besten Clubs im Sommer]]> http://www.kultmucke.de/?p=52020 2018-04-04T15:27:08Z 2018-04-04T15:27:08Z Klar, feiern kann man in Berlin zu jeder Jahreszeit. Mehr Spaß macht es uns allerdings in der Sonne. Passend zum Frühlingsanfang haben wir für euch die besten Clubs mit Außenbereich vorgestellt – zum in der Sonne chillen, tanzen und entdecken. Spoiler: Das Berghain ist nicht dabei. Else Direkt an der Spree und ganz in der Nähe des Treptower Parks liegt die ...

The post Draußen Tanzen: Die besten Clubs im Sommer appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Klar, feiern kann man in Berlin zu jeder Jahreszeit. Mehr Spaß macht es uns allerdings in der Sonne. Passend zum Frühlingsanfang haben wir für euch die besten Clubs mit Außenbereich vorgestellt – zum in der Sonne chillen, tanzen und entdecken. Spoiler: Das Berghain ist nicht dabei.

Else

Direkt an der Spree und ganz in der Nähe des Treptower Parks liegt die Else – ein Club mit Bar und Fußboden aus Holzbrettern. Im Sommer steigen die Partys im großen Außenbereich, direkt unter der Elsenbrücke. Außerdem gibt es Mittwoch bis Samstag einen Biergarten der euch mit Faßbier, Brezn und Obadza versorgt. An guad’n.

Was: Meist elektronisch, ziemlich housig und entspannt

Wo: An den Treptowers 10, 12435 Berlin

IPSE

Wer bei gutem Wetter am Wasser entspannen möchte ist in der IPSE genau richtig. Hier kann man gemütlich auf Couchen und Gartenstühlen am Wasser sitzen und sogar die Füße baumeln lassen. Obwohl die IPSE eigentlich ein Open-Air-Club ist, sorgt die Kirsch-Anlage in den Innenräumen für ordentlich Bass.

Was: House und Techno, je nach Veranstaltung auf verschiedenen Floors

Wo: Vor dem Schlesischen Tor 2, 10997 Berlin

Griessmühle

Zwischen Ringbahn, Gerüstbauer und Schrottplatz liegt die Griessmühle in Neukölln. Der Club liegt war nicht an der Spree, sondern am Neuköllner Schifffahrtskanal, kann aber trotzdem mit dem für Berlin typischen industriellen Charme aufwarten. Außerdem gibt’s unter der Woche Tischtennis, Kinoabende und ab und an sogar einen Flohmarkt.

Was: Von Disko bis Industrial-Techno, je nach Veranstaltung und Tageszeit

Wo: Sonnenallee 221, 12059 Berlin

Chalet

Das Chalet liegt im Herzen Kreuzberg und kann mit einem 150 Jahre altem Gebäude, sowie einem wunderschönen (Märchen)garten überzeugen. Wer genug vom Tanzen hat kann es sich entweder am Lagerfeuer, oder in den liebevoll gestalteten Innenräumen gemütlich machen. Für Nostalgiker: Ein bisschen Bar25 steckt auch im Chalet, obwohl die beiden Besitzer und Mitbegründer der Bar25 mittlerweile ausgestiegen sind.

Was: Eher Housig – eingefleischte Techno-Raver werden hier nicht auf ihre Kosten kommen

Wo: Vor dem Schlesischen Tor 3, 10997 Berlin

Kater Blau

Auf dem selben Gelände wo früher die legendäre Bar 25 lag, hat sich heute der Kater Blau angesiedelt. Geboten werden ein großer Außenbereich, inklusive Terassenschiff „Agnes“, wo bei gutem Wetter auch das ein oder andere Open-Air stattfindet. Das Kater-Konzept lautet übrigens SaSoMo, das heißt der Club ist ab Freitagnacht bis Montag durchgehend geöffnet.

Was: kommt ganz auf Floor und Tageszeit an. Drinnen gerne mal hart und dunkel, draußen und im Kater-Kiosk eher fröhlich und entspannt

Wo: Holzmarktstraße 25, 10243 Berlin

Sisyphos

Das Sisyphos ist ein Spielplatz für Erwachsene. Auf einem weitläufigem Gelände bietet der Club alles was das Herz begehrt: Es gibt einen Teich, eine Aussichtsplattform, einen Kiosk, Geldautomaten und und und… Wer Zahnbürste und Socken einpackt kann hier locker ein Wochenende verbringen, denn auch hier geht die Party von Freitag bis Montag. Doch hier gilt Vorsicht, denn wer loszieht ohne sich schlau zu machen kann auch mal vor verschlossener Tür stehen, denn der Club hat nicht jedes Wochenende auf.

Was: Von Techno bis Disko wird hier alles geboten

Wo: Hauptstr. 15, 10317 Berlin

Club der Visionäre

Direkt am Treptower Ufer gelegen kann man hier gediegen mit Freunden auf der Holzterasse abhängen, die sich über mehrere Ebenen zieht. Klar, dass es hier in warmen Sommernächten besonders voll wird. Der Charme ist typisch Berlin – leicht abgenutzt, aber doch ziemlich stylisch. Im Winter ist der Club übrigens auf der Hoppetosse zu Hause, einem Schiff mit drei Decks, das in der Spree dümpelt.

Was: Von House bis Techno – Electrofans kommen hier auf ihre Kosten

Wo: Am Flutgraben, 12435 Berlin

YAAM

Der Beachclub hat so einiges zu bieten: Basket- und Volleyballplätze, Konzerte, DJs, den ein oder

anderen Flohmarkt oder Street-Art Ausstellungen. Das YAAM ist der älteste und mit einer der letzten Reggae, Dancehall und Hip-Hop-Clubs in Berlin. Fans von Black kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.

Was: Reggae, Dancehall und Hip-Hop

Wo: An der Schillingbrücke 3, 10243 Berlin

 

The post Draußen Tanzen: Die besten Clubs im Sommer appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Alex http://www.youtube.com/watch?v=Eh44QPT1mPE <![CDATA[Event-Empfehlungen ab Montag 02.04.2018]]> http://www.kultmucke.de/event-empfehlungen-ab-montag-02-04-2018/ 2018-04-01T14:00:07Z 2018-04-01T14:00:07Z Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche.
Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

The post Event-Empfehlungen ab Montag 02.04.2018 appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche, die automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt wurden. Lasst es krachen!

Wir wünschen euch viel Spaß! Falls dein Event fehlt, dann trage es doch ein. oder checkt die aktuellen Gästelistenverlosungen. Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

The post Event-Empfehlungen ab Montag 02.04.2018 appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Yannick <![CDATA[Introducing: Foals]]> http://www.kultmucke.de/?p=51966 2018-03-29T14:30:33Z 2018-03-29T14:30:33Z Seit ihrem Debüt-Album sind Foals ("Fohlen") eine der interessantesten Bands der Indie-Szene, vor allem auch weil sie es schaffen, sich mit jedem Album ein Stück weit neu zu erfinden. Momentan arbeiten sie bereits am Album Nr. 5. Wir nehmen die Jungs heute mal etwas genauer unter die Lupe. 

The post Introducing: Foals appeared first on Kultmucke.de.

]]>
Seit ihrem Debüt-Album sind Foals („Fohlen“) eine der interessantesten Bands der Indie-Szene, vor allem auch weil sie es schaffen, sich mit jedem Album ein Stück weit neu zu erfinden. Momentan arbeiten sie bereits am Album Nr. 5. Wir nehmen die Jungs heute mal etwas genauer unter die Lupe. 

Foals sind eine Indie- und zu Beginn auch Math-Rock-Band aus Oxford in England und bestehen aus Sänger Yannis Philipakis, Gitarrist Jimmy Smith, Drummer Jack Bevan, Keyboard Edwin Congreave und Bassist Walter Gervers. Jimmy und Yannis lernten sich bereits in der Kindheit kennen, die anderen kamen dann während der Uni-Zeiten zusammen, doch nur Jimmy schloss sein Studium ab.

Ihr erstes Album brachten Foals im Jahr 2008 heraus mit dem Titel „Antidotes“ (Gegengifte). Während aus amerikanischer Richtung Indie eher in die MGMT-Richtung driftet, geht es in Großbritanien eher zu Coldplay oder Oasis. Doch die Jungs aus Oxford stechen da heraus: Anknüpfungen an Afrobeats und Post-Punk zusammen mit Math-Rock Einflüssen und einem stampfenden Bass. Außerdem gab es die Regel, dass die Gitarren nur in hohen Bünden und Staccato (also kurze, hohe Töne) gespielt werden durften. Math-Rock bedeutet auch das Gitarren deutlich rhytmischer ausgerichtet sind anstatt Akkord-Begleitungen zu spielen. Der Sound des ersten Albums ist super tanzbar, was auch daher kommt, dass Foals ihre ersten Bühnenerfahrungen viel auf Partys sammelten und dort natürlich getanzt werden wollte.

Nachdem den Oxford-Jungs klar war, dass man auch mit komplizierteren Songgebilden die Massen begeistern kann, wollten sie auf dem zweiten Album „Total Life Forever“ mal etwas Neues ausprobieren und die Musik noch leichter zugänglich machen, auch dadurch das Pop-, Funk- und Hip-Hop Elemente benutzt wurden. So hat zum Beispiel der Song Miami einen deutlich langsameren Groove, zu dem man fast Hip-Hop artig auf- und abwippen kann. Auch ihre Texte sind einfacher zugänglich als noch beim ersten Album. Mit Spanish Sahara schafft Foals einen Song mit einer unglaublich tiefgreifenden Atmosphäre der die Vergänglichkeit der Dinge nicht nur lyrisch sondern auch durch eine ganze Soundleinwand zum Ausdruck bringt.

Dass vom dritten Album „Holy Fire“ wieder etwas ganz neues zu erwarten ist, war bereits mit der ersten Pop-Rock-Single „My Number“ zu hören. Das Album orientiert sich eher an teils klassisch, teils progressiven Rock-Riffs. Auch wenn der Sound des Albums wieder einmal anders ist, beweisen Foals das sie sich auch im Rock-Gefilde bestens zurecht finden und dennoch ihren atmosphärischen Sound nicht verlieren. Mit diesem Album hat die Band ihren Nerd-Flavour definitiv abgelget und wurde dadurch mit dem erfolgreichsten Album ihrer Bandgeschichte belohnt.

Der Sound ihres vierten Albums „What Went Down“ bringt wieder ein paar neue Sound-Ideen mit. Wobei der Sound sich in gewisser Weise als eine Art Mischung der drei Vorgänger-Alben versteht. Das Album wurde in der französischen Provinz zusammen mit dem Producer James Ford von Simian Mobile Disco aufgenommen. Dafür wurde unter anderem eine kleine Kirche genutzt um Aufnahmen mit natürlichem Hall zu machen. Die Sounds sind leicht eingängig und trotzdem entdeckt man bei jedem Hören wieder eine neue Kleinigkeit. Ein Song, der die Kombinationen der verschiedenen Stile gut zur Geltung bringt ist „Mountain at my Gates“.

 

The post Introducing: Foals appeared first on Kultmucke.de.

]]>