Kultmucke.de | RSS Feed Berliner Musik-Magazin - Musik, Events und Berlin. 2015-06-30T15:59:04Z http://www.kultmucke.de/feed/atom/ WordPress Fräulein Frutkoff <![CDATA[Music Monday mal anders: A PIECE OF A PIECE]]> http://www.kultmucke.de/?p=39733 2015-06-29T12:52:51Z 2015-06-29T12:52:51Z Heute möchte ich euch einmal auf eine ganz andere musikalische Fährte lenken. Das möchte ich einerseits, weil ich dieses Mixtape als ganz wunderbar und mehr als passend für einen sonnigen Music Monday wie diesen erachte, und andererseits, weil ich glaube, dass es wichtig ist, auch anderen Genres Gehör zu schenken. So erweitert ihr nicht nur euren Horizont, sondern zieht auch ...

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Heute möchte ich euch einmal auf eine ganz andere musikalische Fährte lenken. Das möchte ich einerseits, weil ich dieses Mixtape als ganz wunderbar und mehr als passend für einen sonnigen Music Monday wie diesen erachte, und andererseits, weil ich glaube, dass es wichtig ist, auch anderen Genres Gehör zu schenken. So erweitert ihr nicht nur euren Horizont, sondern zieht auch jede Menge Inspiration daraus. Zumindest hoffe ich das …

Mr. Nylson, Music Monday

Mr. Nylson

Darüber hinaus folge ich Mr.Nylson, der uns heute und gemeinsam mit seinem Kompagnon Funkydelic musikalisch entzücken wird, schon eine ganze Weile und finde, dass ihm einfach wesentlich mehr Aufmerksamkeit gebühren sollte.

Er ist nicht nur ein versierter DJ und Produzent, der sich mit Leib und Seele dem Funk, Hip Hop, La​tin und Breakdan​ce verschrieben hat, nein, viel mehr ist er ein unsagbares Talent im Manipulieren der Schallplatten. Seine Turntablism-Kunst ist herausragend und wer die Chance hatte, ihn schon einmal live zu erleben, wird mir zustimmen. Es ist einfach unfassbar, wie er es schafft, Platten neu zu interpretieren und durch Scratching und Beatjuggling Sounds zu generieren, die einem die Ohren kitzeln, den Kopf wippen und die Beine zappeln lassen.

Mr.Nylson, bandcamp, Kultmucke

Veröffentlichungen von Mr.Nylson

Ein paar Werke des Wahlberliners – der sowohl Resident der Da Shogunz Crew als auch aktiver Teil der Uppercutz Crew, einem Berliner Turntablism-Kollektiv, ist – konnten bereits erfolgreich publiziert werden. Diese könnt ihr euch nicht nur auf seiner Wolke anhören, sondern auch – und vor allem – über seine Bandcamp-Page für einen schmalen Taler käuflich erwerben.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen entspannten Montagsausklang voller Groove und mit absoluter Kultmucke!

Enjoy & Support!
Euer Fräulein Frutkoff

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Lisa <![CDATA[Über die tiefen Höhenfahrten des Lebens: Die erste EP von The Chapped Lips spricht einem aus der Seele]]> http://www.kultmucke.de/?p=39687 2015-06-28T18:44:09Z 2015-06-28T18:44:09Z Sie sind eine kleine Band, deren Konzerte ich schon öfter besucht habe. Sie haben noch nicht einmal 500 Facebooklikes und geben sich zurückhaltend, umwerben sich kaum. The Chapped Lips ist eine vierköpfige Band, die ihre Texte im so zu ihnen passenden Indie-Rock verkörpern. Alle betreten sie die Bühne im schwarzen Hemd oder Weste, mit Fliege oder ohne, aber sie sind ...

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Sie sind eine kleine Band, deren Konzerte ich schon öfter besucht habe. Sie haben noch nicht einmal 500 Facebooklikes und geben sich zurückhaltend, umwerben sich kaum. The Chapped Lips ist eine vierköpfige Band, die ihre Texte im so zu ihnen passenden Indie-Rock verkörpern. Alle betreten sie die Bühne im schwarzen Hemd oder Weste, mit Fliege oder ohne, aber sie sind sich offensichtlich einig. Zur Begleitung ihrer ersten EP Veröffentlichung gibt es wie im Gottesdienst einen Liederzettel und das nicht grundlos. Thorsten Ständer, Bruno Knigge, Jan-Hendrik Schmidt und Stephan Hauptmann machen ihr Ding und man merkt, sie fühlen sich damit wohl.

Es ist eins meiner ersten Interviews. Ich bin nervös, weiß nicht wie sie sich verhalten werden, ob sie mich ernst nehmen, ob sich ein schönes Gespräch entwickeln kann. Nach ihrem Release Konzert am Donnerstag im Badehaus geben sich die Jungs erfüllt, mit dem Kopf noch beim Abbau, haben sie Bock auf Party und wollen mir ein offenes Ohr schenken. Ich freue mich, diese Band nun etwas näher kennenlernen zu dürfen und muss sagen, nachdem ich einige Hintergründe erfahren konnte, höre ich ihre Musik noch viel lieber.

Wie geht es euch nach eurem Release Konzert?

„Es ist ein gutes Gefühl. Nach sechs Monaten Schreiben, drei Monaten intensiver Arbeit, endlich einen Abschluss zu haben. Wir haben die gesamte Organisation selbst übernommen, ohne Label. Das ist hart aber fühlt sich gut an, weil wir viel freier sind. Das war auch unsere Absicht, denn wir wollen einfach nur Musik machen.“

Inwiefern unterscheiden sich die neuen Songs auf der Platte von den älteren?

Sänger Thorsten Ständer

„Es gibt auf jeden Fall große Unterschiede. Unsere älteren Songs sind eher Blues, Rap, Indie. Die EP ist wie ein Theaterstück aufgebaut. Sie beinhaltet gewisse Schwerpunkte, die sich alle um das Thema Leben drehen. Der Titel ‚Forever young today‘ trifft es in seinem Widerspruch schon.“

Wie ist sie denn konzipiert?

„Alle Songs haben einen gemeinsamen Nenner, das Leben. Die Struktur ist gleich und das Ende ufert in einem lauten Part aus. Es fängt mit der Geburt an und spricht über die Oberflächlichkeit des Modern Love Life. ‚Chrysalis‘, die Verpuppung, und ‚Not in Love‘ sprechen vom puren Leben, die Zeit, in der man umher wandert, sich nicht festlegen möchte und ständige Veränderung sucht. Der dritte Song ‚Bring me down‘ ist die Mitte, der Weg, der einen nach unten führt, weil man nicht bereit ist, jemandem Nähe zu geben. Mit dem Titelsong der Platte ‚Forever young today‘ wird der Höhepunkt erreicht, der in Verwirrung aus stummer Lebendigkeit in eine Starre verfällt und auf seinen Tiefpunkt zusteuert.“

All your colours fade to grey/
All your smiles evaporate/
But if you will die tomorrow, you might stay/
Stay forever young today

„Zum Schluss nähert sich der Tod, der schwarze Umhang, Verlust. Es ist wie nach einem Film, wenn die Credits runterlaufen, das Spiel ist durchgespielt. „Final Fantasy“ ist die Erlösung, unser Outro.“

Ein Widerspruch?

„‚Forever young today‘ ist eine Konzeptplatte. Sie spricht von der Vergänglichkeit des irdischen Lebens. Sie ist sozusagen ein moderner Barock, ganz ‚carpe diem‘. Der Indie-Rock ist nun nicht mehr so vorrangig, sondern es geht eher in die Richtung Progressive, bzw. Art Rock, was auch ganz gut zum reflektierenden Inhalten passt.“

Was ist es also genau, was euch antreibt?

„Die Songs sind zu vergleichen mit der Sicht eines Igels, der Winterschlaf hält. Eine Art Narkose. Wenn man darein versetzt wird, weiß man nicht, ob man wieder aufwacht. Man lebt sein Leben auf der Suche nach dem Rausch und nach dem Sinn und vergeudet es eigentlich.“

Die vier Mitglieder von The Chapped Lips

The Chapped Lips – was bedeutet das?

„Es ist eine Metapher. Sie spiegelt die Musik wider, die wir machen.“

Sie ist Rock, ist Chaos, sozusagen eine fucked up Beauty.

EP Forever Young TodayWie lange gibt es euch schon?

„Hendrik und Thorsten kennen sich seit 3 Jahren ca. und haben dann die Band sozusagen gecastet. Stephan und Bruno kamen dann dazu.“

Was verbindet euch?

„Hendrik bringt viele Elemente aus dem Jazz rein, so die typischen Akkorde. Thorsten schreibt die Lyrics. Jeder bringt etwas Anderes rein, wir sind eine super demokratische Band. Thorsten und Hendrik bringen die Ideen und die anderen machen ihr Ding. Bruno hat nun gerade Abi gemacht und auch Hendrik orientiert sich neu.“

 

Ihr seid zum Teil am studieren. Wo steht ihr als Band? Wie geht es weiter? Ist die EP nun ein Anfang oder erst mal ein gelungener Abschluss von einer Phase?

„Es wird schwierig in Zukunft. Bruno und Hendrik haben sich in Mannheim beworben. Natürlich ist somit eine Zusammenarbeit schwierig. Die EP bildet schon ein abgeschlossenes Kapitel, aber es ist definitiv keine offizielle Trennung. Vielleicht ist das, was jetzt kommt, sogar etwas sehr Positives. Es besteht eine Chance auf Weiterentwicklung, neue Einflüsse und Kontakte.“

Deine Stimme?

„Ja, sie ist sehr speziell. Man liebt sie oder man hasst sie.“

Was möchtet ihr den Lesern noch mitteilen?

„Das soll jetzt nicht überheblich klingen. Aber meistens ist man ja sehr kritisch sich selbst gegenüber, aber wir finden, dass es echt gut gelungen ist. Ich glaube, dass die Songs sehr wir selbst sind.“

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Alex http://www.youtube.com/watch?v=Eh44QPT1mPE <![CDATA[Event-Empfehlungen ab Montag 29.06.2015]]> http://www.kultmucke.de/event-empfehlungen-ab-montag-29-06-2015/ 2015-06-28T14:00:25Z 2015-06-28T14:00:25Z Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche.
Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

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Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche, die automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt wurde. Lasst es krachen!

Wir wünschen euch viel Spaß! Falls dein Event fehlt, dann trage es doch ein. oder checkt die aktuellen Gästelistenverlosungen. Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

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Martin http://www.kultmucke.de/author/martin/ <![CDATA[Kultverdächtig: Sumie]]> http://www.kultmucke.de/?p=39587 2015-06-26T10:58:26Z 2015-06-26T10:53:48Z Für paar Wochen ist es recht ruhig um unsere Rubrik „Kultverdächtig“ geworden – doch das aus gutem Grund. Während dieses ausgiebigen Luftholens haben wir fleißig nach neuen Künstlern gesucht, die wir zukünftig gern im Rahmen jener intimen und sehr umfangreichen Artikelreihe präsentieren möchten. Ab jetzt gibt es „Kultverdächtig“ zwar nur noch einmal monatlich, dafür aber weiterhin mit der gewohnten Passion ...

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Für paar Wochen ist es recht ruhig um unsere Rubrik „Kultverdächtig“ geworden – doch das aus gutem Grund. Während dieses ausgiebigen Luftholens haben wir fleißig nach neuen Künstlern gesucht, die wir zukünftig gern im Rahmen jener intimen und sehr umfangreichen Artikelreihe präsentieren möchten. Ab jetzt gibt es „Kultverdächtig“ zwar nur noch einmal monatlich, dafür aber weiterhin mit der gewohnten Passion und Hingabe. Den Anfang in dieser neuen Ära unserer Newcomer-Kolumne macht die Schwedin Sandra Sumie Nagano alias Sumie.

In der Ruhe liegt die Kraft.

Sumie by Daniel KlevhedenWas bedeutet Musik für dich?

Ich wäre wohl sehr unglücklich ohne sie.

Unglücklich ist Sandra Sumie Nagano tatsächlich nicht. Mit ihrer kleinen Familie lebt die 1974 geborene Sängerin in Göteborg und geht neben einem Teilzeitjob auch regelmäßig ihrer großen Liebe, dem Songschreiben, nach. Als Tochter einer schwedischen Mutter und eines japanischen Vaters wuchs Sumie in einem multikulturellen Umfeld auf, aus dem sie zu jeder Zeit Kreativität schöpfen konnte.

„Ich lernte, Dinge aus der Sicht zweier unterschiedlicher Kulturen zu sehen, vor allem, als ich noch jünger war und Traditionen und Geschichten kennenlernte. Heutzutage leben wohl viele von uns in einer sehr bunten Gesellschaft und ich hoffe, dass wir alle anfangen, zu begreifen, dass wir gleich sind, egal woher wir kommen oder wie wir aussehen.“

Wer sind deine persönlichen Helden?

„Wenn du deinen eigenen Sound und Raum erschaffen kannst, dir Musik mehr als Zahlen, Noten und Ruhm bedeutet, kannst du zu meinem Helden werden.“

Anfangs waren es vor allem Musicals, die das Bedürfnis in der kleinen Sumie weckten, sich irgendwann selbst über Kunst ausdrücken zu wollen. Da gab es zum Beispiel „The Sound Of Music“, das Sumie als Sechsjährige mit größter Begeisterung schaute, indes sie versuchte die Augen so weit wie nur irgend möglich aufzureißen, um jede Kleinigkeit des Bühnenstücks in sich aufzusaugen. Doch sollte es noch eine ganze Weile dauern, bis sie schließlich selbst zu Gitarre und Mikrofon griff.

Der tatsächlich erste Song, den ich schrieb und den ich auch heute noch hören kann, liegt ungefähr acht Jahre zurück.

Während ihre jüngere Schwester Yukimi als Frontfrau von Little Dragon internationale Erfolge feierte, mit Größen wie José Gonazles, DJ Shadow oder Damon Albarn kollaborierte und Bühnen rund um die Welt betrat, arbeitete Sumie im Stillen selbst an ein paar Stücken, inspiriert vom Gedichteschreiben und der Tatsache, dass sie gelernt hatte, Gitarre zu spielen. Irgendwann waren eine Handvoll Titel zusammengekommen, die sich heute auf der EP „Transit“ finden lassen und mit denen Sumie eine Weile lang durch kleinere Clubs in ihrer Heimat tourte.

Was kannst du zu dieser EP erzählen?

„Es ist gar keine richtige EP, sondern viel mehr eine Sammlung von Home Recordings, die ich vor meinem Album aufgenommen hatte.“

Schon auf „Transit“ zeichnet sich Sumies einzigartige akustische Handschrift ab. Zarte Melodien, feingeistige Lyrics und eine Stimme, die durch ihre Zerbrechlichkeit und Schönheit fasziniert, machen Stücke wie „Lost In The Light“, „Can’t Save You“ oder „Curtains“ zu famosen Klangzeugnissen. Manch einer würde da von Herbst- oder Mädchenmusik sprechen, doch würden diese sehr einfältigen Bezeichnungen der Anmut jener Werke in keinster Weise gerecht werden – zu filigran, zu durchdacht ist die Musik. Kein Wunder also, dass irgendwann auch das von Robin Guthrie und Simon Raymonde gegründete britische Label Bella Union auf Sumie aufmerksam wurde und ihr die Möglichkeit verschaffte, ihr selbst betiteltes Debütalbum zu veröffentlichen. Derweil gesellten sich keine Geringeren als die Pianisten Dustin O’Halloran und Nils Frahm an die Seite der Sängerin, um als Produzenten für die Tracks zu fungieren.

Sumie„Sumie“ ist eine sehr melancholische, sensible Platte geworden. Weshalb?

„Man weiß nie wirklich, warum so etwas geschieht.  Ich nahm mein Debüt auf und die Tatsache, dass da nur ich und meine Gitarre in Nils Studio waren, zog eine bestimmte Stimmung nach sich. Während des gesamten Prozesses war ich recht nervös. Besonders zu Beginn.“

So aufzunehmen, wie wir das taten, bedeutete, dass es nichts gab, hinter dem ich mich verstecken konnte.

In verhältnismäßig kurzer Zeit, vermutlich auch, um die Flüchtigkeit des Augenblicks zu wahren, wurden Stücke wie „Never Wanted To Be“, „Burden Of East“ oder „Let You Go“ eingespielt und gemixt. In der Folge ist „Sumie“ ein sehr organisches, wenngleich wehmütiges Album geworden, das von traurigen Liebesgeschichten kündet. Die Lyrics möchte ihre Verfasserin dabei jedoch weniger als private Offenbahrungen, denn vielmehr als zurückhaltende Wegbereiter verstanden wissen, die den Hörern als Grundlage für die Auseinandersetzung mit eigenen Gedanken und Erfahrungen dienen sollen.

Dein Vater hat das Cover für „Sumie“ entworfen. Wie kam es dazu?

„Es ist immer toll, die eigene Familie und Freunde in Projekte einzubeziehen, wenn das möglich ist.“

Genauso kunstvoll wie das Artwork der Platte sind auch die zehn darauf befindlichen Tracks. Eine Nummer, die besonders hervorsticht, ist das grazile „Show Talked Window“, zu dem es begleitend ein höchst ästhetisches Video gibt, welches wiederum von Fabian Svensson und Jens Klevje erdacht und gedreht wurde.

„Die Beiden erzählten mir von einer alten U-Boot-Anlegestelle in ihrer Heimatstadt Malmö. Ich fuhr also dorthin und war sofort von diesem unglaublichen Ort und seiner Geschichte angetan. Viele seltsame Dinge trieben im Wasser um das Dock und ich wollte mehrfach aussteigen, aber Jens und Fabian sind sehr professionelle, tolle Menschen und so wurde es am Ende ein großartiger Nachmittag. Sie haben ein wundervolles Video abgeliefert.“

Nun soll „Sumie“ aber erst den Anfang einer vielversprechenden Karriere darstellen. Aktuell arbeitet Sumie nämlich bereits an einer Nachfolge-LP, die man mit großer Vorfreude erwarten darf. Damit die Wartezeit bis zu deren Erscheinen nicht allzu lang wird, stellte die Musikerin vor einigen Monaten einen älteren Song namens „Let’s Get Lost“ zur Überbrückung auf ihrem Bandcamp-Profil ein. Erstmals huldigt Madame Nagano dabei auf akustischer Ebene, mit Hilfe von Henryk Lipp, ihren Wurzeln, indem sie zur traditionellen japanischen Koto, einer Wölbbrettzither, greift. Der besondere Klang des Instruments verschmilzt in nahezu perfekter Symbiose mit Sumies samtigen Gesängen und lässt ein wenig Hoffnung aufkeimen, dass sie vielleicht auch zukünftig den Ausflug in ähnliche auditive Gefilde wagen könnte.

Auch wir von Kultmucke möchten abschließend unseren Teil dazu beitragen, dass es nicht allzu schnell still um Sumie und ihre herrlich dezente Theatralik wird. Deswegen baten wir die Sängerin – wie auch alle Acts zuvor – um ein exklusives Cover für unsere entsprechende Kultverdächtig-Playlist. Nachdem sie sich anfangs einer Neuinterpretation von Tom Waits „Time“ gewidmet hatte, entschied sie sich im letzten Moment um und übersandte uns ihre feinfühlige Version von The Doors „Riders Of The Storm“.

Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich den Song das erste Mal hörte, aber er begleitete mich schon als Kind. Die Melodie ist wunderschön.

Mit diesem bemerkenswerten Song verlassen wir die Welt von Sandra Sumie Nagano und schließen ein weiteres „Kultverdächtig“-Kapitel.

Sumie by Daniel Klevheden

Gewinnspiel

Um abschließend eine handsignierte CD von Sumies „Sumie“ (inklusive einer kleinen Überraschung) zu gewinnen, schickt einfach eine Mail mit dem Betreff „Sumie“ an martin@kultmucke.de. Einsendeschluss ist der kommende Donnerstag, der 02.07.2015. Die Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

Links

Offizielle Website | Facebook | Bandcamp | Soundcloud

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Martin http://www.kultmucke.de/author/martin/ <![CDATA[Read + Listen: Melodica Festival]]> http://www.kultmucke.de/?p=39375 2015-06-25T10:06:54Z 2015-06-25T10:06:54Z Vitamin B ist alles. Wer innerhalb der Musikbranche keine Beziehungen zu Anderen aufbaut und pflegt, ist regelrecht verloren – zu hart der Markt, zu unübersichtlich die dahinterstehenden Strukturen. Während auch wir mit unserer Rubrik „Kultverdächtig“ versuchen, ein Netzwerk für kleinere Independentacts aufzubauen, betreibt das Melodica Festival dies seit einigen Jahren auf etwas umfassenderer Ebene. Ursprünglich als großes Kennenlernfest für Sänger ...

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Vitamin B ist alles. Wer innerhalb der Musikbranche keine Beziehungen zu Anderen aufbaut und pflegt, ist regelrecht verloren – zu hart der Markt, zu unübersichtlich die dahinterstehenden Strukturen. Während auch wir mit unserer Rubrik „Kultverdächtig“ versuchen, ein Netzwerk für kleinere Independentacts aufzubauen, betreibt das Melodica Festival dies seit einigen Jahren auf etwas umfassenderer Ebene.

Ursprünglich als großes Kennenlernfest für Sänger und Songwriter gegründet, hat sich das Melodica Festival als feste Instanz innerhalb der Eventangebote zahlreicher Städte rund um den Globus etablieren können. Die teilnehmenden Künstler schätzen dabei vor allem die Grundeinstellung jener Veranstaltungsreihe, die das Miteinander in den Vordergrund stellt und der sinnlosen Ellenbogenmentalität innerhalb des Business ein Ende zu setzen versucht. Ganz nach der Devise „Gemeinsam sind wir stark und kreativ“ feiert das Melodica Festival am 11. und 12. Juli seinen fünften Geburtstag im Urban Spree. Als Gratulanten werden Emperor X, Dad Rocks!, Lasse Matthiessen und viele andere vorbeikommen und auch wir von Kultmucke möchten mit diesem Beitrag unseren Teil zur Wertschätzung der hinter dem Melodica Festival stehenden Idee leisten. In diesem Zuge unterhielten wir uns auch mit einem der Veranstalter, Kai Müller, baten ihn um einen kleinen auditiven Vorgeschmack und verlosen in Kooperation mit dem Melodica Festival zudem zwei prall gefüllte Gewinnpakete.

Melodica Festival PlakatWorum kümmerst du dich beim Melodica Festival, Kai?

„Da wir ein sehr kleines Team sind, sind die Aufgabenbereiche sehr breit gefächert. Das Booking der Künstler haben wir beispielsweise gemeinsam realisiert. Vorrangig kümmere ich mich um Location, Promotion, Medienpartner, Kooperationen, Förderer, Administration, Technik und so weiter.“

Vier Mal fand das Melodica Festival bereits in Berlin statt. Welches sind deine ganz persönlichen Höhepunkte der letzten Jahre?

„Highlights sind für mich immer die Kollaborationen. Musiker, die sich erst auf dem Festival kennenlernen und sich dann spontan auf der Bühne gegenseitig musikalisch unterstützen. Vorher wird natürlich auch kurz geprobt. Beim letzten Festival in Berlin, 2013, standen so zum Beispiel Honig, Phia, Entertainment For The Braindead, Hello Piedpiper, Josh The Cat und Maik Iser spontan für einen Song gemeinsam auf der Bühne, was ein ganz toller Moment war.“

Weshalb ist das Urban Spree genau der richtige Veranstaltungsort für das Melodica Festival?

„Durch den überwältigenden Erfolg der ersten Festivals war uns schnell klar, dass wir eine größere Location brauchten. Das war erst gar nicht so einfach, da der Zauber, der das Melodica Festival ausmacht, auch durch die Location kommt. Ein ‚steriler‘ Liveclub würde nicht zu dem passen, was das Festival darstellt, da es ja beim Melodica auch um ‚Coffee House‘-Konzerte geht. Vor zwei Jahren haben wir uns für den Wechsel in die Urban Spree Galerie entschieden, da das ganze Gelände eine tolle Atmosphäre bietet, zentral gelegen ist und auch die Größe des Galerieraums für uns perfekt passt. 2013 war das bisher größte Festival mit insgesamt ca. 1200 Besuchern. Dieses Jahr ist sogar zum ersten Mal eine kleine Outdoor-Bühne geplant, die von einem befreundeten Open Mic gehosted wird.“

Welche Herausforderungen siehst du innerhalb der Planung einer solchen Veranstaltung?

„Auch wenn das Festival nicht kommerziell, non-budget, idealistisch und auch etwas hippiesque ist, ist die Finanzierung immer die größte Herausforderung. Dieses Jahr werden wir zum ersten Mal von der Musicboard Berlin GmbH gefördert, wodurch das Jubiläumsfestival überhaupt nur stattfinden kann. Da wir das Festival neben unseren eigentlichen Hauptberufen organisieren, ist schlicht die Zeit eine weitere große Herausforderung. Wir bekommen allerdings immer große Unterstützung von freiwilligen Helfern, ohne die wir das Festival nicht so umsetzen könnten, wie wir es seit inzwischen fünf Jahren tun.“

Gesetzt die Sonne lässt euch im Stich und es regnet an den beiden Tagen des Festivals, wie gut seid ihr vorbereitet?

„Na das wird hoffentlich nicht passieren. Da das Hauptprogramm aber eh drinnen in dem großen Galerieraum stattfindet, brauchen unsere Gäste nicht befürchten, nass zu werden, falls das Wetter widererwarten nicht mitspielen sollte.“

Das Melodica Festival ist eine internationale Veranstaltung, die in mehreren Ländern verwurzelt ist. Welche Vorteile hat das aus deiner Sicht?

„Das Festival wurde 2007 im australischen Melbourne von dem Musiker Pete Uhlenbruch gegründet und ist inzwischen an ein internationales Netzwerk von befreundeten Songschreibern und Folkmusikern geknüpft, die weltweit an zwölf Orten regelmäßig Melodica Festivals veranstalten. Unter anderem auch in New York, Paris, Reykjavík, Groningen oder Wien. Darüber hinaus werden gemeinsam Touren geplant oder musikalische Projekte gestaltet. Das Festival hat eine dezentrale Organisationsstruktur und es gibt keinen Chef im klassischen Sinne. Jedes Festival wird von lokalen Musikern organisiert, wir stehen in engem Kontakt miteinander und empfehlen uns auch gegenseitig Künstler. Dadurch sind die Line-Ups auch immer sehr vielfältig, was sehr von den Besuchern geschätzt wird.“

Wonach habt ihr das diesjährige Line-Up ausgewählt?

„Mit dem Line-Up der Festivals wollen wir natürlich immer auch die lokalen Musikszenen unterstützen und feiern. Da wir schon sehr viele Künstler kennen, könnten wir gleich fünf weitere Festivals veranstalten. Wir wählen aus Bewerbungen, Empfehlungen, Künstlern, die wir persönlich kennen, und aus Musikern aus, die wir selber schon live gesehen haben und von denen wir begeistert waren. Wir achten jedoch sehr stark darauf, dass die Künstler menschlich wie auch musikalisch zusammenpassen. Es ist wichtig, dass die bei Melodica Festivals auftretenden Acts verstehen, worum es insgesamt geht. Nämlich nicht nebeneinander, sondern miteinander zu musizieren.“

Der Eintritt ist auf Spendenbasis. Wie gut funktioniert dieses System?

„Das ist leider nicht so einfach. Das Festival soll für jeden zugänglich sein. Diese soziale Komponente ist uns sehr wichtig. Ursprünglich, und eigentlich auch immer noch, ist das Melodica Festival in erster Linie eher ein Festival für Künstler von Künstlern. Einfach gesagt, um neue Kontakte zu knüpfen, und Bekannte wiederzutreffen. Denn jedes Melodica ist auch eine Art Familienfeier. Um diese sehr persönliche Note zu unterstreichen, wird kein Eintritt verlangt. Dieses Jahr können wir durch die Förderung, die einen großen Teil aber nicht die kompletten Kosten deckt, erstmals kleine aber faire Gagen zahlen. Es ist einfach keine kommerzielle Veranstaltung und von uns verdient auch keiner Geld daran, es zu organisieren. Daher die Spenden.“

Wie viel Kultmucke steckt denn im Melodica Festival?

„Kult um etwas kann nur dann entstehen, wenn viele Menschen von einer Sache nachhaltig begeistert sind. Nach acht Jahren gibt es insgesamt zwölf Melodica Festivals weltweit, die begeistert von den Menschen angenommen werden. Ich würde nicht behaupten wollen, dass das Melodica Festival schon Kult ist, aber vielleicht ist es ja doch schon soweit.“

Warum ist ein Tag ohne Musik ein verlorener Tag?

„Das muss er gar nicht sein, aber er wäre sicher um einiges fader.“

Playlist: Melodica Festival

Gewinnspiel

Um abschließend eins von zwei Gewinnpaketen (inkl. limitiertem Beutel, Compilations, Buttons, Aufklebern und Plakat) zu gewinnen, schickt einfach eine Mail mit dem Betreff „Melodica Festival“ an martin@kultmucke.de. Einsendeschluss ist der kommende Montag, der 29.06.2015. Die Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

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MADE OF STIL http://madeofstil.com/ <![CDATA[Thaiwiese im Preußenpark – ein kulinarisches Picknick im Grünen]]> http://www.kultmucke.de/?p=39636 2015-06-24T06:30:19Z 2015-06-24T07:00:32Z Nicht nur Flohmärkte treiben uns zwei immer wieder in bisher unentdeckte Winkel Berlins, auch leckere Häppchen und exotischer Gaumenschmaus locken uns gerne mal vor die Tür. Mit der Thaiwiese im Preußenpark zaubern wir jetzt zwar keinen berlinerischen Geheimtipp aus dem Hütchen, checken für euch aber mal wieder eine Ecke, die ein kulinarisches Muss ist – erst recht im Sommer und ...

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Nicht nur Flohmärkte treiben uns zwei immer wieder in bisher unentdeckte Winkel Berlins, auch leckere Häppchen und exotischer Gaumenschmaus locken uns gerne mal vor die Tür. Mit der Thaiwiese im Preußenpark zaubern wir jetzt zwar keinen berlinerischen Geheimtipp aus dem Hütchen, checken für euch aber mal wieder eine Ecke, die ein kulinarisches Muss ist – erst recht im Sommer und bei gutem Wetter. Dann nämlich breiten thailändische Frauen und Männer hier ihre Picknickdeckchen aus und fangen an zu kochen. Das Gute: Nicht nur für sich, sondern auch für uns!

Abtauchen in kleine Parallelwelten ist in Berlin möglich, die Thaiwiese im Preußenpark dürfte solch ein Mikrokosmos sein. Selbst organisiert von thailändischen Frauen, einem Picknick gleichkommend, wurde er vor vielen Jahren genau an dieser Stelle gegründet. Angesichts des kulinarischen Großaufgebots ließen hungrige Mäuler von essbegierigen Besuchern aber natürlich nicht lange auf sich warten und so wurde die Thaiwiese im Preußenpark zu unserer aller Vorteil kurzerhand zur festen Institution erhoben.

Mango Lassi

Ist man samstags oder sonntags (bei gutem Wetter auch unter der Woche) also in der Nähe des Fehrbelliner Platzes, sollte man einen Besuch im dortigen Preußenpark ganz unbedingt in Erwägung ziehen. Die vielen Gerüche und bunten Sonnenschirme weisen einem ab hier ganz einfach den Weg, verlaufen kann man sich hier sicher nicht. Angekommen, muss man sich nur noch entscheiden zwischen den vielen authentischen und frisch zubereiteten thailändischen Leckereien – für wenige Euros wird hier einfach jeder Magen gefüllt. Außerdem gibt es Cocktails und Säfte, Desserts, frisches Gemüse und sogar thailändische Massagen für das Rundum-Verwöhnprogramm.

Wer in diesem Sommer also nicht mehr in den Urlaub fährt, der sollte einen Abstecher in diese kleine Oase wagen. Unser Tipp: Die Picknickdecke nicht vergessen!

Wann? Immer samstags und sonntags – bei gutem Wetter auch unter der Woche
Wo? Preußenpark, nahe U-Bahn Station Fehrbelliner Platz

Mehr über uns erfahrt ihr übrigens auf unserem Laberbuch 2.0.!

Kulinarische Leckereien

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Roman <![CDATA[Donnerstags im Ritter Butzke: der perfekte Start ins Wochenende!]]> http://www.kultmucke.de/?p=39596 2015-06-23T10:25:56Z 2015-06-23T08:07:07Z Die neue Veranstaltung „DonnersDucks“ des angesagten Techno-Clubs Ritter Butzke läuft nun wöchentlich seit Anfang Mai und lässt jedes tanzwütige und feierbegeisterte Herz in der bunten Vielfalt der Location an einem weiteren Tag der Woche aufblühen. Da das Wochenende gefühlt kaum existiert, beziehungsweise jedem viel zu kurz erscheint, hat man sich dazu entschlossen, bereits am Donnerstag die Pforten ins Reich des ...

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Die neue Veranstaltung „DonnersDucks“ des angesagten Techno-Clubs Ritter Butzke läuft nun wöchentlich seit Anfang Mai und lässt jedes tanzwütige und feierbegeisterte Herz in der bunten Vielfalt der Location an einem weiteren Tag der Woche aufblühen. Da das Wochenende gefühlt kaum existiert, beziehungsweise jedem viel zu kurz erscheint, hat man sich dazu entschlossen, bereits am Donnerstag die Pforten ins Reich des Tanzhimmels zu öffnen. Endlich gibt es die Möglichkeit, eine weitere Nacht zum Tag zu machen und sich im Rausch der Begeisterung an der elektronischen Tanzmusik verschiedener internationaler DJs zu ergötzen – ohne wenn und aber!

Der Club befindet sich in einem denkmalgeschützten Bauwerk in der Ritterstraße. Seit Oktober 2009 werden in Kreuzberg, Nähe Moritzplatz, die Werkhallen in einen Kosmos der völligen Hingabe, des maximalen Wohlbefindens und größter energetischer Spannung verwandelt. Hier will ich hin, hier muss ich rein – so schießt es einem an vielen Wochenenden durch den Kopf, bis man sich selbst und einige andere dann tatsächlich auf der Tanzfläche findet und am liebsten nie wieder nach Hause möchte.

 

DonnersDucks Konfetti

Wir haben entschieden, unser Wochenende auch mal DonnersDucks beginnen zu lassen und waren bei diesem Spektakel vor Ort:

Ich komme gemächlich und ganz entspannt mit meiner Begleitung am Moritzplatz an. Es ist jetzt halb zwei Uhr nachts, die beste Tageszeit. Schnell zur Tanke, um uns jeweils noch ein köstliches Sterni zu genehmigen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Wir setzen uns an eine Bushaltestelle, trinken gemütlich unser Bier, bis wir kurzen Besuch von einem Amerikaner bekommen, der kaum noch weiß, wo vorne und hinten ist. So möchten wir nicht enden. Zumindest nicht an dem heutigen Abend. Bei uns ist alles im grünen Bereich. Die vergangenen Biere entfalten nun endgültig ihre gewünschte Wirkung und wir fühlen uns bereit.
In der Ritterstraße 26 angekommen, treten wir schließlich ein. Die ersten dumpfen und elektronischen Töne sind wahrzunehmen, Leute stehen da und rauchen, telefonieren oder brauchen einfach nur mal frische Luft, bis meine Mitstreiterin endlich die Eisentüre öffnet – der Bass schlägt uns direkt ins Gesicht und wir sind dort angekommen, wo wir schon den ganzen Tag hin wollten! Eilig gehen wir zur Bar, holen uns einen Drink und stürzen uns unmittelbar ins Getümmel. Garderobe? Braucht erstmal kein Mensch! Es sind angenehm viele Menschen auf der Tanzfläche. Man fühlt sich keineswegs eingeengt oder gar von schwitzenden Körpern penetriert, ganz im Gegenteil, die Komfortzone bleibt frei und gleichzeitig herrscht eine wohltuende Atmosphäre. Ob weiblich oder männlich, jeder scheint irgendwie in seinem Film zu sein – und es müssen gute Filme sein. Ausgelassen wird getanzt, gefeiert und geliebt, mit einer Intensität, die Eindruck hinterlässt.
So geht das die ganze Nacht hindurch, bis wir uns morgens entscheiden, völlig befriedigt und mit dem gleichen Ziel für kommenden Donnerstag, nach Hause zu gehen. Es war wunderschön für Auge, Ohr und Herz. Danke Ritter Butzke, für diesen zusätzlichen Feiertag!

Solltet ihr auch Lust bekommen haben, euer Wochenende früher beginnen zu lassen, dann schaut doch kommenden Donnerstag einfach vorbei! Das wird ein riesen Spaß!

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Fräulein Frutkoff <![CDATA[Rewinding]]> http://www.kultmucke.de/?p=39612 2015-06-22T20:07:45Z 2015-06-22T20:07:45Z Heute entstand mein Music Monday einfach mal andersherum als gewöhnlich oder besser gesagt, wie er wahrscheinlich vor 3 Jahren entstanden wäre. Heute habe ich mir einfach erlaubt, zurückzuspulen und das montägliche Prozedere aufzubrechen beziehungsweise schlicht und einfach umzukehren:  Elderbrook – Rewinding <3 An einem Tag wie diesem, grau der Himmel, blind die Sinne, stumm die Seele, spule ich gerne einfach mal zurück. ...

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Heute entstand mein Music Monday einfach mal andersherum als gewöhnlich oder besser gesagt, wie er wahrscheinlich vor 3 Jahren entstanden wäre. Heute habe ich mir einfach erlaubt, zurückzuspulen und das montägliche Prozedere aufzubrechen beziehungsweise schlicht und einfach umzukehren: 

Elderbrook – Rewinding <3

An einem Tag wie diesem, grau der Himmel, blind die Sinne, stumm die Seele, spule ich gerne einfach mal zurück.
Wieder und wieder.
Meine Gedanken.
Meine Bilder.
Meine Erinnerungen.
Meine Lieder.
Wieder und wieder.

Unzählige Male. So schaffe ich mir einen Moment der Unendlichkeit. Nun ja zumindest für einen Augenblick und auch nur solange, bis ich begreife, dass ich nichts aufhalten kann, das Leben sich nicht zurückspulen lässt und das Schicksal nicht gestoppt werden kann. Nicht möglich. Niemals.

Und doch spule ich zurück. Unaufhörlich.
Wieder und wieder.
Meine Gedanken.
Meine Bilder.
Meine Erinnerungen.
Meine Lieder.
Wieder und wieder.

Enjoy & Keep Rewinding!
Euer Fräulein Frutkoff

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Alex http://www.youtube.com/watch?v=Eh44QPT1mPE <![CDATA[Event-Empfehlungen ab Montag 22.06.2015]]> http://www.kultmucke.de/event-empfehlungen-ab-montag-22-06-2015/ 2015-06-21T14:00:40Z 2015-06-21T14:00:40Z Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche.
Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

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Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche, die automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt wurde. Lasst es krachen!

Wir wünschen euch viel Spaß! Falls dein Event fehlt, dann trage es doch ein. oder checkt die aktuellen Gästelistenverlosungen. Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

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Lisa <![CDATA[5 Tipps zur Fête de la Musique – unsere Auswahl für euch!]]> http://www.kultmucke.de/?p=39564 2015-06-20T12:38:05Z 2015-06-20T12:22:11Z Es ist wieder soweit: Am morgigen Sonntag findet das Fest der Musik statt, um den Frühling in der Hauptstadt einzuläuten. Seit 1995 feiert Berlin, wie auch viele andere Städte weltweit, mit Melodien und Rhythmen jeder Musikrichtung zur Fête de la Musique. Eine Ausnahmezulassung für Straßenmusik erlaubt an diesem Tag das öffentliche Musizieren für jedermann und -frau. Die Vorstellung, dass Künstler ...

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Es ist wieder soweit: Am morgigen Sonntag findet das Fest der Musik statt, um den Frühling in der Hauptstadt einzuläuten. Seit 1995 feiert Berlin, wie auch viele andere Städte weltweit, mit Melodien und Rhythmen jeder Musikrichtung zur Fête de la Musique. Eine Ausnahmezulassung für Straßenmusik erlaubt an diesem Tag das öffentliche Musizieren für jedermann und -frau. Die Vorstellung, dass Künstler ohne Gagen spielen, Zuschauer keinen Eintritt bezahlen und Bars, Clubs, Cafés oder Parks ihren Raum zur Verfügung stellen, ist einfach nur großartig. Kurz gesagt: Musik wohin das Ohr reicht! Ruhig und langweilig wird dieser Sonntag keineswegs.
Musikalische Ballungszentren gibt es einige, doch unsere 5 Tipps für euch sind kleine süße Acts in gemütlichen Locations, persönlich herausgefiltert aus den Weiten unendlich vieler Möglichkeiten, welches das Programm bietet.

Bonfi Haischisch
Eine neunköpfige Band, die sich „Gute Stimmung“ zum Thema gemacht hat. Mit einer Vielzahl von Instrumenten und einem Mix aus Reggae über Jazz, Ska, Funk und Blues performen sie chillig und ausgelassen ihre Dancemusik und bringen so den ganz normalen Wahnsinn auf die Bühne.
Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi 19:45h

Kobito
Der junge Berliner hat sich in seinem deutschen Rap tiefe Aussagen auf die Fahne geschrieben. Emotional, politisch, durchdacht und zutiefst ehrlich spricht er auf der Bühne das aus, was viele bewegt.
Badehaus 20:00h

The Wildfires
Ein kleines Duo mit Wurzeln in UK und den USA. Mit ihrem Brit-Folk und Americana bringen die Singer-Songwriter mit ruhigen Gitarrenklängen ihre Heimat glaubhaft etwas näher nach Berlin und sorgen für eine entspannt ruhige Atmosphäre.
ART Stalker – Kunst+Bar+Events 21:00h

Didi Nator
Allein mit seinen Vocals und seiner Gitarre covert der Berliner Sänger auf eigene authentische Art Songs aller Genres. Dann heißt es chillig entspanntes Zusammensein und unplugged lauschen.
Korsobühne 20:00h

Berlinski Beat
Das ist extrem tanzbarer Balkanbeatsound. Eine Mischung aus purer Craziness, ehrlicher Berliner Schnauze und noch etwas ganz anderem, nennen wir es mal unkomplizierte Lebensfreude, verkörpert durch ein internationales Ensemble aus Dudelsackspieler, Tubist, Trompeter, Sänger, DJ, sowie Schlagzeuger und Percussionist.
Badehaus 17:40h

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