Kultmucke.de | RSS Feed Berliner Musik-Magazin - Musik, Events und Berlin. 2016-09-30T14:23:34Z http://www.kultmucke.de/feed/atom/ WordPress Martin http://www.kultmucke.de/author/martin/ <![CDATA[Read + Listen: Ian Fisher]]> http://www.kultmucke.de/?p=45750 2016-09-28T20:07:14Z 2016-09-27T05:14:41Z Romantisierung. Unser Verstand ist eine Traumfabrik, mit der sich nicht einmal das amerikanische Hollywood messen kann. Was wir uns in unseren Köpfen ausmalen, übersteigt oft jedweden Grad an Realität und trieft nur allzu häufig vor naivem Kitsch. So zum Beispiel auch das Bild des einsamen Vagabunden, der mit seiner Gitarre in der Hand durch die Lande zieht. Selbstverständlich in einem ...

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Romantisierung. Unser Verstand ist eine Traumfabrik, mit der sich nicht einmal das amerikanische Hollywood messen kann. Was wir uns in unseren Köpfen ausmalen, übersteigt oft jedweden Grad an Realität und trieft nur allzu häufig vor naivem Kitsch.

So zum Beispiel auch das Bild des einsamen Vagabunden, der mit seiner Gitarre in der Hand durch die Lande zieht. Selbstverständlich in einem alten Van und stets mit einem Grashalm zwischen den Zähnen, auf dem er lässig herumkaut. Abends sitzt der dann am Lagerfeuer, lässt seine Finger über die Saiten seines Instrumentes gleiten und erzählt weise Geschichten zwischen fesselnden Songs. Im wahren Leben sieht der Alltag eines Musikers hingegen etwas anders auch, wenngleich es noch ein paar wenige unter ihnen gibt, denen tatsächlich ein wenig von diesem unnahbaren, geheimnisvollen Flair anhaftet. Wir schicken einen von ihnen, Mister Ian Fisher, auf Deutschlandtour, haben uns zuvor mit ihm unterhalten und verlosen Gästelistenplätze für seine Konzerte.

Ian Fisher by Andreas Jakwerth (2)Ian, es scheint, als wärest du immer auf dem Sprung und spieltest eine Tour nach der nächsten. Wie kommst du zwischendurch zur Ruhe?

„Ich spaziere gerne und mache dabei Lesepausen. Heute bin ich zum Beispiel sieben Stunden lang durch Wien gelaufen und habe, als es regnete, auf ein Geschichtsbuch in einem Café zurückgegriffen.“

Kultmucke präsentiert deine anstehende Deutschlandtour. Kannst du dich selbst an irgendein Konzert erinnern, das du besucht hast und dass du im Nachhinein als kultig bezeichnen würdest?

„Ich erinnere mich, Sufjan Stevens in einem kleinen Venue in St. Louis gesehen zu haben, als ich ein Teenager war. Es war, kurz bevor er das Album „Illinois“ veröffentlicht hat. Seine Band machte damals Cheerleaderbewegungen zwischen den einzelnen Songs. Das war damals ziemlich der Aufhänger. Er wirkte selbst gar nicht so begeistert, aber das Publikum liebte es. Ich würde das nie tun.“

Was denkst du als Künstler, wenn das Publikum bei einem Auftritt plötzlich still wird und deiner Musik lauscht, ohne dabei Geräusche zu machen?

„Das hängt davon ab, ob die Leute irgendwann reagieren oder nicht. Viele deutsche Publika sind recht still, aber nach den Songs applaudieren sie und manchmal siehst du Menschen, die das, was du singst oder sagst, sogar amüsiert.“

Ruhe bei meinen Shows nehme ich als etwas sehr Respektvolles und Großartiges wahr.

„Ich habe vor vielen Konzertbesuchern, vor allem in den Niederlanden und der Schweiz gespielt, von denen gar nichts zurückkam. Egal, was ich auch tat. Ob sie etwas mögen oder nicht, zeigen sie in keinster Form physischen Ausdrucks. Es ist, als performe man vor einer Wand. Für mich waren diese Shows Zeitverschwendung und sehr entmenschlichend.“

Hast du denn andererseits irgendwelche Methoden bei der Hand, wenn es im Publikum zu rumoren beginnt?

„Wenn ich allein vor einer quatschenden Masse spiele, dann nutze ich meistens verschiedene Dynamiken. Ich werde dann manchmal sehr laut und plötzlich wieder leise, bis die Leute so frustriert sind, laut über die Musik hinwegreden und dann wieder flüstern zu müssen, dass sie entweder aufgeben oder gehen. Mit Band ist das schwieriger. In diesen Fällen spiele ich meist einfach lauter, bitte den Tontechniker darum, die Monitore hochzufahren, fixiere meine Augen auf das Exit-Zeichen am Ende des Raumes und beginne, die Songs herunterzuzählen, die es noch braucht, bis ich fliehen kann und nie wieder zurückkomme.“

Musstest du je ein Konzert abbrechen?

„Vor ein paar Jahren trat ich im Sommer in einer Kirche auf, in der ich ein Solo-Akustikset präsentierte. Ich performte die sanftesten, intimsten und traurigsten Songs, die ich je geschrieben habe, als plötzlich ein paar kleine Kinder direkt vor mir zu spielen begannen. Da waren also ungefähr 500 schweigende sowie lauschende Erwachsene und diese zwei lauten Kinder. Es fühlte sich sinnlos an, ein Konzert in diesem Kontext zu geben. Ich konnte mich selbst nicht mehr ernst nehmen. Also hörte ich mitten in einem Song auf.

Ich liebe Kinder. Hippie-Eltern mag ich allerdings nicht.

Vor ein paar Monaten erschien dein neues Album „Nero“. Wo liegen deiner Meinung nach die Stärken und wo die Schwächen der Platte?

„Ich bin zu dicht dran, um das beurteilen zu können. Das ist der Grund, warum Journalisten Reviews schreiben und Hörer sich ihre eigene Meinung bilden.“

Americana, Folk, Country – kannst du dich mit diesen typischen Songwritergenres identifizieren?

„Ja, ich fühle mich mit allen von ihnen verbunden.“

Du bist Teil des Melodica-Netzwerks. Inwiefern ist das bereichernd für dich?

„Seit sieben Jahren gehöre ich zur Melodica-Familie. Ich habe einige meiner besten Freunde über dieses Netzwerk kennengelernt. Es ist schwer, irgendwo anders derart viele Leute an einem Ort zu finden, die alle das gleiche Vagabundenleben leben.“

Listen: Ian Fisher

Tourtermine

19.11.2016 // Dachau, Dachauer Kulturschranke
20.11.2016 // Timelkam, Bart
24.11.2016 // Wattens, Gasthof Neuwirt
25.11.2016 // Steyr, Röda
27.11.2016 // Waldviertel, Salon Ditta
30.11.2016 // München, Feierwerk
01.12.2016 // Dresden, Ostpol
02.12.2016 // Halle, Brohmers
03.12.2016 // Berlin, Badehaus
05.12.2016 // Hamburg, Kleiner Donner
06.12.2016 // Erfurt, Museumskeller
07.12.2016 // Darmstadt, Frischzelle
08.12.2016 // Köln, Blue Shell
10.12.2016 // Mainz, Schon Schön
11.12.2016 // Bielefeld, Falkdendom

Gewinnspiel

Um Tickets für die Tour von Ian Fisher zu gewinnen, schickt einfach eine Mail mit dem Betreff „Ian Fisher“ an martin@kultmucke.de. Einsendeschluss ist Freitag, der 21.10.2016. Unter allen Teilnehmern verlosen wir insgesamt 1×2 Gästelistenplätze für ein Konzert nach Wahl und 1×2 Tickets für die Berlinshow am 03.12. im Badehaus. Bitte nennt euren vollen Vor- und Zunamen sowie die von euch präferierte Stadt in der geschickten Nachricht. Viel Erfolg!

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Alex http://www.youtube.com/watch?v=Eh44QPT1mPE <![CDATA[Event-Empfehlungen ab Montag 26.09.2016]]> http://www.kultmucke.de/event-empfehlungen-ab-montag-26-09-2016/ 2016-09-25T14:02:10Z 2016-09-25T14:02:10Z Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche.
Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

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Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche, die automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt wurden. Lasst es krachen!

Wir wünschen euch viel Spaß! Falls dein Event fehlt, dann trage es doch ein. oder checkt die aktuellen Gästelistenverlosungen. Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

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Martin http://www.kultmucke.de/author/martin/ <![CDATA[Read + Listen: Phoria]]> http://www.kultmucke.de/?p=46423 2016-09-19T15:36:31Z 2016-09-19T15:36:31Z Als wir Phoria das letzte Mal vor unserem Diktiergerät sitzen hatten, um uns mit ihnen über ihre EP „Display“ zu unterhalten, deute die Band aus Brighton an, dass ein Debütalbum in der Mache sei. Zwei Jahre später stellt „Volition“ ENDLICH die konsequente Fortsetzung von Phorias Backkatalogs dar. Zeit, für die Band auf Tour zu gehen – aber auch Zeit für ...

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Als wir Phoria das letzte Mal vor unserem Diktiergerät sitzen hatten, um uns mit ihnen über ihre EP „Display“ zu unterhalten, deute die Band aus Brighton an, dass ein Debütalbum in der Mache sei. Zwei Jahre später stellt „Volition“ ENDLICH die konsequente Fortsetzung von Phorias Backkatalogs dar. Zeit, für die Band auf Tour zu gehen – aber auch Zeit für uns, ein paar neue Fragen zu stellen.

Freiwillige vor! Anstatt Frontsänger Trewin an die Front zu schicken, entschieden Phoria, dem Herrn hinter den Synthesizern die Gelegenheit zu geben, seine Gedanken bezüglich unserer Fragen zum Ausdruck zu bringen. Tim Douglas tat dies ohne große Umschweife und bastelte zudem eine Playlist zusammen, die als Appetizer für Phorias Konzert am 24. Oktober in der Kantine am Berghain dienen soll. Als Präsentatoren jenes Gigs verlosen wir selbstverständlich Tickets!

Mit welcher Frage würdest du als Interviewer das Gespräch beginnen und wie würde deine Antwort darauf lauten?

„Wenn ich der Interviewer wäre, würde ich mit exakt der Frage beginnen, die ihr gestellt habt, und meine Antwort wäre identisch mit dieser hier.“

Es hat eine Weile gedauert, bis ihr euer Debüt „Volition“ veröffentlicht habt. Eigentlich hattet ihr es uns schon 2015 versprochen. Was hat den Release hinausgezögert? Und seit ihr dem Ergebnis genauso kritisch gegenüber, wie ihr es in unserem letzten Interview angedeutet habt?

„Wir sind sehr kritisch mit unserer Arbeit. Bis ins kleinste Detail. Es gibt eine Grenze zwischen Loslassen und dem Weiterarbeiten an Dingen, die vermeintlich vergessen wurden.“

Manchmal sehen wir den Wald vor Bäumen nicht mehr.

„Deswegen verpassen wir den Punkt, an dem unsere Sachen fertig sind. Stattdessen schießen wir uns lieber selbst in die Füße. Der Release unseres Debüts geriet aus Millionen von Gründen ins Stocken. Uns fehlten ein Ort zum Mischen und ein Soundingenieur. Tracks, die uns monatelang repräsentier hatten, taten dies plötzlich nicht mehr. Alte Stücke wurden stattdessen wieder hervorgekramt und überarbeitet. Wir brauchten Freiheit und Führung, nur war es schwer, diese in den richtigen Dosen und zur passenden Zeit zu erhalten. Am Ende ist es nicht wichtig, ob wir glücklich mit uns sind. Ich denke aber, dass dies der Fall ist. Was wirklich zählt, dass die Leute unsere Musik genießen und dass wir etwas aus dem Drama, das wir durchlaufen mussten, lernen konnten. Bezüglich des Prozesses und uns selbst.“

Du hast es angedeutet. „Volition“ enthält neben neuen Stücken auch ein paar echte Phoria-Klassiker. Was macht diese Mischung erfolgreich?

„Wir hatten die Idee, dass das Album eine Art Statement werden sollte. An dieser hingen wir, als wir die Tracklist entschieden. Songs, die von den EPs ‚Bloodworks‘ und ‚Display‘ stammen, lieferten uns den Schwung für den Weg, den wir bis heute beschritten haben. Deswegen waren wir auch der Meinung, dass sie es verdient hätten, es aufs Album zu schaffen. Sie sind wie gute alte Freunde, die wir zu unserer polyamorösen Hochzeit einladen wollten.“

phoria

Wenn ihr ein Ohr nach links und rechts werft, welche aktuellen Veröffentlichungen von Kollegen könnt ihr empfehlen?

„Oh, das weiß ich nicht. Seryn hört viel neue Sachen. Und Trewin wohl manchmal auch. Ich glaube VIMES war die letzte Band, die wir alle gemeinsam hörten und die uns gefiel. Ich hoffe, mein Label wertet diese Aussage jetzt als Pluspunkt für meine Person.“

Bald geht es wieder auf Tour. Was erwartet uns?

„Nun, wir haben einen neuen Gitarristen. Diese Neuerung darf man erwarten. Jeb hat in letzter Zeit ein paar schnittige Musikvideos produziert und andere Dinge fern der Band gemacht, was dazu führte, dass wir unser Arbeitsverhältnis etwas umkrempeln mussten. Das ging sehr gut und wir sind nach wie vor Freunde. Wir wollen ihn nur einfach nicht mehr auf der Bühne bei uns haben. Der neue Kerl ist sehr nett und hat zumindest ein paar Talente. Also sind wir auf der sicheren Seite. Darüber hinaus darf man Intensives von uns erwarten. Wir experimentieren etwas mit unserer Liveshow herum und lassen mehr Raum für Experimente. Einige intensive Probenwochen liegen vor uns.“

Inwiefern unterscheidet sich das deutsche von dem englischen Publikum?

„Wir Briten sind berüchtigt für unsere nach außen gerichteten Emotionen. Das gilt auch für einen Phoria-Gig. Es geht eigentlich immer darum, Rückmeldungen zu lesen. Das Publikum ist großartig, egal, wohin man geht. Kulturelle Unterschiede bedeuten, dass es bei manchen Nationalitäten mehr Spaß macht, sie zu lesen als bei anderen. In Groß Britannien halten die Leute eine Tasse Tee hoch und stellen sie beiseite, um an einem Bild der Queen zu lecken. Das ist toll, da wir Tee mögen. In Deutschland dreht ihr hingegen vollkommen auf und strahlt während der ganzen Zeit Wohlwollen sowie Gastfreundschaft aus. Das ist toll, weil es toll ist. Ihr seid echt liebenswürdig.“

Was macht aus deiner Sicht ein Konzert zu einem guten Konzert?

„Für mich muss da etwas Spezielles sein, das den jeweiligen Act kennzeichnet. Das kann die Chemie zwischen den Bandkollegen, die Art der Technik oder die Stimmung, und wie sie beeinflusst wird, sein. Ich bewundere Jazzmusiker live. Da ist vieles, was sich auf das Publikum überträgt. Zu geplante Dinge hasse ich hingegen. Chaos ist toll.”

Wenn du nicht im Moment aufgehen kannst, warum stehst du dann auf der Bühne?

Listen: Phoria

Gewinnspiel

Um Tickets für den Auftritt von Phoria, am 24.10.2016 in der Kantine am Berghain zu gewinnen, schickt einfach eine Mail mit dem Betreff „Phoria“ an martin@kultmucke.de. Einsendeschluss ist Freitag, der 07.10.2016. Unter allen Teilnehmern verlosen wir 1×2 Gästelistenplätze. Bitte nennt euren vollen Vor- und Zunamen in der von euch geschickten Nachricht. Viel Erfolg!

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Alex http://www.youtube.com/watch?v=Eh44QPT1mPE <![CDATA[Event-Empfehlungen ab Montag 19.09.2016]]> http://www.kultmucke.de/event-empfehlungen-ab-montag-19-09-2016/ 2016-09-18T14:02:16Z 2016-09-18T14:02:16Z Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche.
Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

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Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche, die automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt wurden. Lasst es krachen!

Wir wünschen euch viel Spaß! Falls dein Event fehlt, dann trage es doch ein. oder checkt die aktuellen Gästelistenverlosungen. Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

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Lea Vanessa <![CDATA[Musik kennt keine Farbe: Kultige Colour-Songs]]> http://www.kultmucke.de/?p=46366 2016-09-13T12:41:47Z 2016-09-13T12:40:04Z „It don’t matter if you’re black or white“, das hat schon Michael Jackson gesagt. Und wo er recht hat, hat er recht. Deswegen macht Musik so unfassbar viel Spaß: Es geht um etwas anderes als oberflächliche Befindlichkeiten, wir schauen über den Tellerand, hören, genießen und schließen die Augen. Unsere Füße wippen im Takt. Farben verschwimmen für einen Moment und wir ...

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„It don’t matter if you’re black or white“, das hat schon Michael Jackson gesagt. Und wo er
recht hat, hat er recht. Deswegen macht Musik so unfassbar viel Spaß: Es geht um etwas anderes als oberflächliche Befindlichkeiten, wir schauen über den Tellerand, hören, genießen und schließen die Augen. Unsere Füße wippen im Takt. Farben verschwimmen für einen Moment und wir lassen uns von einem Gefühl mitreißen. Wir finden: Es sollte alle Farben geben, besonders in der Musik! Deswegen haben wir euch jetzt eine Liste zusammengestellt, mit den Top sieben kultigsten Colour-Tracks. Achtung! Am Ende wartet ein fulminantes und vor allem buntes Gewinnspiel auf dich!

1. Chet Faker – Gold

2. Will Smith – Men in Black

3. New Order – Blue Monday

4. Billy Talent – Red Flag

5. Marsimoto feat. Marteria – Green Berlin

6. Coldplay – Yellow

7. Prince – Purple Rain

Weil das alles nicht genug ist setzen wir noch einen oben drauf: Unsere Freunde und Kollegen von TrendRaider aus unserer geliebten Hauptstadt, haben sich dieses Thema ebenfalls zu Herzen genommen und stellten für den Monat September eine RainbowBox zusammen. Diese widmet sich all den herrlichen Farben, die wir uns nur vorstellen können. Enthalten sind nachhaltige Produkte zum Thema Fashion, Design, Food, Accessoires und Wellness im Wert von über 80€! Check unsere Facebook Kultmucke-Seite, dort wartet bis zum 14.09 um 18:00 das Gewinnspiel auf dich!

Bildnachweis: Unsplash – Hugo Alfredo Aguilar Jr.

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Martin http://www.kultmucke.de/author/martin/ <![CDATA[Read + Listen: Lola Marsh]]> http://www.kultmucke.de/?p=45987 2016-09-13T10:34:04Z 2016-09-13T10:33:11Z Am 22. November solltet ihr euch auf den Weg in den Grünen Salon der Volksbühne machen, denn dort gibt es das israelische Duo Lola Marsh zu erleben, das mit seinen feurigen Melodien dem regnerischen Herbstwetter ein Schnippchen schlagen wird. Wir präsentieren die Show und verlosen Gästelistenplätze. Genau wie ihre Heimat Tel Aviv sprudeln auch Lola Marsh nur so vor Originalität ...

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Am 22. November solltet ihr euch auf den Weg in den Grünen Salon der Volksbühne machen, denn dort gibt es das israelische Duo Lola Marsh zu erleben, das mit seinen feurigen Melodien dem regnerischen Herbstwetter ein Schnippchen schlagen wird. Wir präsentieren die Show und verlosen Gästelistenplätze.

Genau wie ihre Heimat Tel Aviv sprudeln auch Lola Marsh nur so vor Originalität und Einfallsreichtum. Mit ihrem ganz eigenen Sound, der oft unter dem Label Indie-Pop zusammengefasst wird – was der Komplexität ihres Songwritings jedoch keinesfalls gerecht wird – eroberten Gil Landau und Yael Shoshana Cohen die Herzen ihrer Hörer wie im Sturm.

Eine Frage liegt uns dabei ganz direkt auf dem Herzen. Wann dürfen wir, nach eurer „You’re Mine“-EP, denn endlich ein Debütalbum erwarten?

„Es wird hoffentlich Anfang nächsten Jahres erscheinen. Aus unserer Sicht ist das Album die Vervollständigung der EP. Wem also die EP gefallen hat, der wird das Album lieben!“

Ihr kommt aus Tel Aviv. Was muss man gesehen oder getan haben, wenn man in der Stadt ist?

„Tel Aviv ist so eine großartige, erfrischende Stadt! Es gibt unglaublich viele Orte zum Ausgehen, fantastisches Essen, gute Vibes und natürlich den Strand. Must-Sees, was das Nachtleben betrifft, sind ‚Sputnik‘, ‚Kuli-Alma‘ und ‚Port Said‘. Bezüglich des Essens empfehlen wir ‚Miznon‘ und ‚Kalabuni Humus‘ im Carmel-Markt. Dann gibt es noch viele tolle Cafés in der Stadt. ‚The little Princess‘ ist unser Favorit. Zwei coole Second-Hand-Märkte, auf denen Yaeli viele ihrer Bühnenoutfits gefunden hat, sind wiederum der Markt am Dizengoff-Platz und der Flohmarkt in der Altstadt von Jaffa.“

Wie darf man sich denn den israelischen Lifestyle vorstellen?

„Aus unserer Sicht ist der israelische Lifestyle dem in vielen anderen westlichen Städten rund um den Globus sehr ähnlich. Unsere Sommer sind sehr, sehr heiß, was die tägliche Routine beeinflusst.“

Israel ist ein warmes Land mit warmherzigen Menschen.

Lola Marsh (2)

Ihr, die ihr in einem Land lebt, das von verschiedensten Ethnien geprägt wurde, wie denkt ihr über die aktuelle Lage der Welt und die Dinge, die passieren?

„Israel ist ein Schmelztiegel, ein Verbund zahlreicher Kulturen. Natürlich kann das manchmal dazu führen, dass sich eine Lücke zwischen einzelnen Gruppen auftut, aber am Ende des Tages merkt man, dass diese Mischung eine sehr einzigartige, vielschichtige Atmosphäre erzeugt. Man kann das in der Musik hören und im Essen schmecken. Wir versuchen optimistisch bezüglich unseres Landes und dem Rest der Welt zu bleiben.“

Das letzte Mal, als ihr in Berlin ward, habt ihr uns mit eurer Liveshow wahrlich aus den Socken gehauen. Wo entspringt all eure Energie? Das wird doch sicher nicht nur an der Wärme im Musik & Frieden gelegen haben, oder?

„Berlin hat etwas sehr Spezielles an sich. Wir haben immer sehr viel Spaß, wenn wir dort performen. Was die Hitze des letzten Auftritts betrifft, nun, wir sind daran ja eh gewöhnt, da wir, wie erwähnt, aus einem sehr heißen Land kommen. Wobei Gil etwas geschwächelt hat. Dennoch war es eine tolle Zeit und das Publikum war liebevoll wie eh und je.“

Vor besagtem Gig seid ihr eine Weile mit AnnenMayKantereit getourt. Welche Erinnerungen habt ihr daran?

„Wir hatten ein Mordsvergnügen mit den Jungs von AnnenMayKantereit. Viele Witze und eine gute Zeit. Henning war sehr interessiert daran, unsere Sprache zu lernen. Deswegen lehrten wir ihn jeden Tag ein paar neue Sätze auf Hebräisch und natürlich auch ein paar nicht so schöne Worte.“

Ihr habt euch sogar an einem Cover von „Oft Gefragt“ versucht. Wie kam es dazu?

Yaeli: „Jede Nacht sahen wir AnneMayKantereits Show und dieser wunderschöne Song blieb in meinem Kopf hängen. Als ich wieder in Tel Aviv war, entschied ich mich, eine Übersetzung zu versuchen. Das Ganze habe ich dann auf Facebook gepostet und glücklicherweise hat es vielen Leuten gefallen.“

Was ist herausfordernd daran, als Support zu spielen?

„Unsere Musik ist sehr dynamisch.“

Wenn du zu einem Konzert von Lola Marsh kommst, versuchen wir dir eine Geschichte zu erzählen, die so aufgebaut ist, dass sie dich als Hörer in unser Universum entführt.

„Es war schon ein wenig schwierig, das in der Kürze eines Supportauftritts zu schaffen, aber es hat uns auch gefallen, sich immer wieder einer neuen Menge stellen zu müssen.“

Listen: Lola Marsh

Gewinnspiel

Um Tickets für den Auftritt von Lola Marsh, am 22.11.2016 im Grünen Salon zu gewinnen, schickt einfach eine Mail mit dem Betreff „Lola Marsh“ an martin@kultmucke.de. Einsendeschluss ist Freitag, der 14.10.2016. Unter allen Teilnehmern verlosen wir 1×2 Gästelistenplätze. Bitte nennt euren vollen Vor- und Zunamen in der von euch geschickten Nachricht. Viel Erfolg!

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Fräulein Frutkoff <![CDATA[PODCAST #40 – “UTOPIE” MIXED BY KNIPP]]> http://www.kultmucke.de/?p=46333 2016-09-13T06:43:00Z 2016-09-12T19:21:57Z Ich hatte heute eine Vision. Getrieben von einem Gedanken, entfachte sich eine ganze Schar an Hirngespinsten, deren Flammen Bilder – von Trug und Zukunft – zeichneten. Eine Vision? Ein Bild? Ein Traum? Die Zukunft? Geplant? Durchdacht? Durchführbar und selbst gemacht? Ein Konstrukt der Fantasie, gescheitert an einer Idee, ohne reale Grundlage. Utopie. FANTASIE VON UTOPIE Du Schöne. Du Traum. Mein Fieber. So unwirklich ...

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Ich hatte heute eine Vision. Getrieben von einem Gedanken, entfachte sich eine ganze Schar an Hirngespinsten, deren Flammen Bilder – von Trug und Zukunft – zeichneten. Eine Vision? Ein Bild? Ein Traum? Die Zukunft? Geplant? Durchdacht? Durchführbar und selbst gemacht?
Ein Konstrukt der Fantasie, gescheitert an einer Idee, ohne reale Grundlage.
Utopie.

FANTASIE VON UTOPIE

Du Schöne. Du Traum. Mein Fieber. So unwirklich bist nur du,
nichts scheint mir lieber,
lässt mich fliegen, treibst mich an, lässt mir keine Ruh.

Eine Illusion sondergleichen.
Zeit und Wirklichkeit ihrem Zauber weichen.
Ein Phantom der Nacht.
Fiktion schürt das Feuer, das sie entfacht.

Du Schöne. Du Traum. Mein Fieber. So unwirklich bist nur du,
nichts scheint mir lieber,
lässt mich fliegen, treibst mich an, lässt mir keine Ruh.

Wunsch und Wahn. Traum und Trug.
Trägst du in dir – weise und klug.
Lässt mich wissen und täuschst mich zugleich.
Baust ein Luftschloss und nennst es dein Reich.

Du Schöne. Du Traum. Mein Fieber. So unwirklich bist nur du, 
nichts scheint mir lieber,
lässt mich fliegen, treibst mich an, lässt mir keine Ruh.

Singst von Liebe und Zuversicht,
Angst und Grenzen kennst du scheinbar nicht.
Zeichnest Bilder aus Gedanken und Träumen,
Verworren, verfangen, wie Wolken in Bäumen.

Du Schöne. Du Traum. Mein Fieber. So unwirklich bist nur du,
nichts scheint mir lieber,
lässt mich fliegen, treibst mich an, lässt mir keine Ruh.

KNIPP:

Kultmucke, Podcast, KNIPP

Musik ist für mich das Medium & Werkzeug, welches Gefühle und Botschaften vermitteln kann ohne Worte zu benutzen und was keine Sprachbarrieren kennt.

KNIPP ist nicht nur Berliner DJ und Musiker, sondern vor allem unser heutiger Gast. Mit seinem exklusiven Mixtape aus eigenen knackigen Produktionen und straffen Tracks anderer Artists schickt er uns druckvoll in die Nacht. KNIPP schöpft auch in diesem Mix aus seinem Genre übergreifenden Repertoire aus minimalistischen und treibend, deepen Sounds, die gerne auch mal einen Hauch von House, Oriental und Afro tragen können oder gar eine feine Brise ethnoperkussive Klänge mitschwingen lassen können. Ein Stilmix, der vor Energie nur so strotzt. Kultmucke, Podcast, KNIPP

Seine Liebe zur Musik entdeckte Chris schon sehr früh. Mit gerade mal sechs Lenzen erhielt er von seinem Großvater ein Akkordeon. Musikalische Früherziehung auf dem Schifferklavier und beste Voraussetzungen, um mit 13 Jahren seine Leidenschaft für das Schlagzeug spielen zu entdecken. Ob Rock, Indie, Jazz, Punk, Swing, Electro oder New Wave, Knipp sammelte erste Erfahrungen und entdeckte die Musik und ihre Facetten, bis ihn seine auditive Reise schließlich zur elektronischen Musik führte.

So frönt er seiner Passion als DJ seit dem Jahr 2009 und bringt mit seinem Sound “die Stadt, das Land, die Nacht, den Himmel, den besonderen Moment, ein Detail, seine Gefühle und seine Stimmung” zum Ausdruck und unter die tanzende Meute.

Auf verschiedenen heimischen aber auch europäischen Imprints wie Klangwild (Berlin), Velo Rec (London), Zoned-Recordings (Berlin), Code2 Berlin, Eisenwaren (Düsseldorf), Frequenza Records (Italien), Moveubabe Records (Italien) und Amber Recordings (Hamburg) veröffentlichte der Berliner bereits erste eigene Produktionen. Wir sind gespannt, wo ihn seine Reise noch hinführen wird und wünschen ihm dabei maximale Erfolge.

Für heute bedanken wir uns herzlich bei ihm für seinen Gastmix, und euch laden wir, auf einen extraordinären Ritt in die fantastische Welt der Utopien ein.

Enjoy & Support!
Euer Fräulein Frutkoff

 

Tracklist – Kultmucke Podcast #40 mixed by KNIPP

  1. Ricardo Villalobos – Fizheuer Zieheuer
  2. Pusk, Bongo – Void
  3. 12 Tones – Anon
  4. M.a.m – Batiburillo (Dubphone Remix)
  5. Sven Jaeger – Floating Desert (Marwan Sabb Remix)
  6. ADMNTI, reezak – Cosera
  7. Stefano Zaninelli – Inglip
  8. F.Eht – Road to Tiri Tiri
  9. Cab Drivers – Ground Service
  10. Dana Ruh – If you dont know a name (Original Mix)
  11. Audio Werner – Schlamm (Original Mix)
  12. Ordinary Subject – Inception
  13. Sander Ellerman – Tinus
  14. Marta Q – Jungle Keys
  15. KNIPP – Banquet (Original Mix)
  16. L.E.V.C – Izba (Original Mix)
  17. KNIPP – Visionäre (Original Mix)

 Cover artwork © by Fräulein Frutkoff
Please support all artists by buying music!

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Roman <![CDATA[Ausstellung „MAMA ICH LIEBE DICH“ – Fotografien von Eirikur Mortagne]]> http://www.kultmucke.de/?p=46294 2016-09-12T09:31:33Z 2016-09-11T16:54:06Z Mit ganz viel Liebe entführt uns der Fotograf Eirikur Mortagne in die vielseitige und aufregende Welt des kreativen Schaffens. Obsession, Hingabe und Intuition sind die treibenden Kräfte, denen die Menschheit nur zu gerne verfällt. In welchen beeindruckenden Formen die Liebe in der Hauptstadt existiert, hat der Berliner Fotograf in zweijähriger Arbeit mit seiner Kamera zusammengetragen.  A Space Under Construction (ASUC) ...

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Mit ganz viel Liebe entführt uns der Fotograf Eirikur Mortagne in die vielseitige und aufregende Welt des kreativen Schaffens. Obsession, Hingabe und Intuition sind die treibenden Kräfte, denen die Menschheit nur zu gerne verfällt. In welchen beeindruckenden Formen die Liebe in der Hauptstadt existiert, hat der Berliner Fotograf in zweijähriger Arbeit mit seiner Kamera zusammengetragen. 

A Space Under Construction (ASUC) zeigt in der Pop-Up Reihe Art Under Construction vom 15.09.16 bis 19.9.16 die Fotografien in einer umfassenden Einzelschau. Der Künstler ist während der Ausstellung selbst anwesend, um dort sein laufendes Projekt mit den Besuchern fortzuführen.

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Eirikur Mortagne hat in seinem Langzeitprojekt mittlerweile über 3000 Bilder aufgenommen, wovon mehr als 30 Werke, teils großformatig, präsentiert werden. Die analoge Kleinbildkamera von Herrn Mortagne zählt dabei keinesfalls als notwendige Ausstattung, sondern als Kommunikationsmittel und Türöffner in den schönen und zugleich dunklen Ecken der Stadt:

Die Kamera ist für mich nicht nur Objekt, sondern ein Teil von mir, meines Lebens und all meiner Begegnungen, Erfahrungen und Enttäuschungen in dieser aufreibenden Stadt. 

(Also wenn das keine Liebe ist!?)

Ob Promitreff, Bahnhofsmission oder queere Künstler – der Fotograf hat es verstanden, das urbane Berlin einzigartig in Szene zu setzen. Jedes der genauestens ausgewählten Motive verdeutlicht dabei die Komplexität der Liebe: Schmerz, Ware, Besessenheit, Hoffnung, Sehnsucht. Für den Zyklus MAMA ICH LIEBE DICH sind eigens inszenierte Werke entstanden, die neben dokumentarischen Fotografien Aufnahmen von Berliner Freunden aus Kunst, Musik, Schauspiel und Mode zeigen. Und wie findet Kurator Alexander Masche das alles?

Neben den ausdrucksstarken Portraits haben mich besonders die teils offenen Bildräume in der Komposition und die Anschlussfähigkeit seiner Motive untereinander fasziniert. Jedes Bild für sich […] erhebt den Betrachter gleichsam zum aktiven Hinterfrager des Gezeigten.

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Im neuen Projektraum A Space Under Construction des Ritter Butzke können die Arbeiten des Künstlers fünf Tage lang bewundert werden. Die Location bietet eine Gesamtfläche von 600 Quadratmetern und dient dem gemeinschaftlichen Erarbeiten kreativer Inhalte mit Marken, Institutionen und Künstlern. Da Eirikur Mortagne an keine Galerie gebunden ist, besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Ausstellung seine Werke zu kaufen.

Wir sind gespannt, welche Vereinbarung die Kunst und die Liebe diesmal getroffen haben!

Vernissage (in Anwesenheit des Künstlers):
Donnerstag, 15. September 2016 | 18:30h – 00:00h | Eintritt frei
A Space Under Construction (ASUC)
1. OG über dem Ritter Butzke | Ritterstraße 26, 10969 Berlin

Austellungszeiten:
Freitag 16.09.2016 bis Montag 19.09.16 von 12:00h – 20:00h

Aftershowparty:
Im Anschluss mit den Donnersducks im Ritter Butzke | Half Price für Austellungsgäste

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Alex http://www.youtube.com/watch?v=Eh44QPT1mPE <![CDATA[Event-Empfehlungen ab Montag 12.09.2016]]> http://www.kultmucke.de/event-empfehlungen-ab-montag-12-09-2016/ 2016-09-11T14:02:09Z 2016-09-11T14:02:09Z Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche.
Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

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Unsere Event-Empfehlungen für die kommende Woche, die automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt wurden. Lasst es krachen!

Wir wünschen euch viel Spaß! Falls dein Event fehlt, dann trage es doch ein. oder checkt die aktuellen Gästelistenverlosungen. Die Event-Empfehlungen werden automatisch aus den beliebtesten Events auf unserer Seite ermittelt. Was kultig ist, entscheidest nur du.

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Martin http://www.kultmucke.de/author/martin/ <![CDATA[Songpremiere: Fangirls „Bodies“]]> http://www.kultmucke.de/?p=46259 2016-09-09T09:21:30Z 2016-09-09T09:21:30Z Es klingt nach einer dieser Klischeegeschichten. Mädchen trifft Jungen in einer Bar im Süden Deutschlands. Sie gründen eine Band, ziehen nach Berlin und versuchen ihr Glück in der Spreemetropole. Es ist die Geschichte von Fangirls. Monya und Sebastian haben ihren Sound aus einem Retro-Synthiepop-Gemisch filtriert und unter dem Label Artwave Form annehmen lassen. Als Fangirls bieten sie ihren Hörern seitdem ...

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Es klingt nach einer dieser Klischeegeschichten. Mädchen trifft Jungen in einer Bar im Süden Deutschlands. Sie gründen eine Band, ziehen nach Berlin und versuchen ihr Glück in der Spreemetropole. Es ist die Geschichte von Fangirls.

Monya und Sebastian haben ihren Sound aus einem Retro-Synthiepop-Gemisch filtriert und unter dem Label Artwave Form annehmen lassen. Als Fangirls bieten sie ihren Hörern seitdem konsequent mitreißende, stets mit einem Hauch von Sehnsucht versehene Tracks. Ihre neue Single „Bodies“ feiert heute bei uns Premiere und lädt dazu ein, die letzten Sommertage noch einmal am See mit laut aufgedrehten Boxen und einem Bier in der Hand zu verbringen.



Worum geht es in dem Stück?

Monya: „Es gibt so ein bipolares Verhältnis zwischen dem Drang, zu leben, zu entdecken, unerschrocken und ständig unter Leuten zu sein, und einer gewissen lethargischen Leere, die mir die Sicht vernebelt. ‚Bodies‘ ist aus diesem Widerspruch heraus entstanden. Die generelle Angst vor der Zukunft, die Angst davor, dass Zeit immer dann rast und man sich verschwenderisch damit fühlt, wenn man eine dunkle Phase durchlebt, die Angst vor den Anforderungen an sich selbst. Das alles bildet einen kreativen Abgrund, in den ich mich gleichzeitig hineinfallen lassen möchte und vor dem mir die Knie schlottern. Das ist sehr charakterprägend, was in ‚Bodies‘ auch unterschwellig thematisiert wird.“

Wer bin ich ohne diese prägenden Ängste? Bin ich mehr Angst als Verstand? Welche Sicherheiten sucht mein Herz und welche stößt es weg, weil es sich nicht eingeengt fühlen will?

Könnt ihr euch noch entsinnen, wie „Bodies“ langsam Form annahm? Wie hörte sich der Track in der Ursprungsform an? Hat er sich stark verändert?

Sebastian: „Ja, sehr genau sogar. Wir hatten einen Studioaufenthalt gebucht und uns zuvor einige Zeit in einen Proberaum eingeschlossen. ‚Bodies‘ ist dann in der Nacht vor der Aufnahmesession entstanden und wurde direkt am nächsten Tag eingespielt. Letztendlich haben wir die Aufnahmen aber verworfen und uns generell gegen einen weiteren Studioaufenthalt entschieden. Stattdessen haben wir, bis auf die Vocals, alles selbst produziert.“

Ein wenig Hilfe beim Mixen und Mastern gab es dann noch von eurem Kultverdächtig-Kollegen Jim Hickey. Inwiefern stellte er einen guten Partner da?

Sebastian: „Hilfe ist wahrscheinlich das falsche Wort. Das war eine sehr angenehme und tolle Zusammenarbeit, an die wir gerne zurückdenken. Er hat diesen und noch einen weiteren Song fantastisch für uns abgemischt. Auch wenn zu erwarten war, dass das sicher ganz annehmbar werden dürfte, da Jim selbst ein umtriebiger und beeindruckender Musiker sowie Produzent ist, wurden unsere Erwartungen dann doch noch einmal übertroffen. Der Track hat nun genau die Art von Druck und Dringlichkeit, die wir wollten.“

Das Video zu „Bodies“ entstand in Eigenregie. Was könnt ihr zur Entstehung berichten?

Sebastian: „Ja, wir haben noch zu viel Spaß, unsere eigenen Videos zu drehen, um das abzugeben. Wir haben das Video zu ‚Bodies‘ mit alten Videokameras in Italien am Meer gedreht und uns zusätzlich mit Videocollagen aus dem Beamer beschießen lassen. Wie man das eben so macht in einem Musikvideo. Die Atmosphäre trifft den Ton des Songs sehr gut. Hoffen wir zumindest. Das darf natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

fangirlsBodies ist nicht die erste Single, die ihr veröffentlicht habt. Welche Resonanzen gab es denn auf den Vorgänger „Blood“?

Sebastian: „Sehr positive, was uns natürlich ungemein freut.“

„Blood“, „Bodies“ – was kommt als nächstes? Dürfen wir eine EP erwarten?

Sebastian: „Wir werden sukzessive mehr und mehr Material veröffentlichen, müssen jetzt aber erst einmal wieder ins Studio, beziehungsweise in unserem Fall in ein umfunktioniertes Schlafzimmer. In welcher Form das in naher Zukunft zusammengefasst wird, haben wir noch nicht entschieden.“

In den letzten Monaten konnte man euch häufiger auf den Bühnen Berlins antreffen. Wie ist es, endlich als Fangirls Konzerte spielen zu können?

Sebastian: „Das ist das Größte!“

Wir befinden uns gerade in einem Zustand der konstanten Euphorie, weil wir unsere Musik endlich live ausprobieren können.

„Das ist überaus befriedigend und erfüllend.“

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