Klingt irgendwie kultig? Aber ist es das wirklich? Wir machen für Euch den Kultcheck. Gerührt und nicht geschüttelt – so muss eine gute Kultmische sein. Zu aktuellen und interessanten Aspekten stellen wir für Euch ein musikalische Mischung zusammen, die Ihr so vorher garantiert noch nicht gehört habt. Wie Gegenwartslyrik und Clubkultur verschmelzen können, beweisen wir euch regelmäßig ist unserer Kolumne Textton Kombinat. Dass das Internet voller Skurrilitäten ist, ist kein Geheimnis. Hier gibt’s nichts, was es nicht gibt. Wir schauen genauer hin. Was wirklich kultig ist, stellen wir Euch dann unter Web vor.
Maria Natt (*1988) lebt heute an den Grenzen Berlins, wo sie eine Ausbildung zu Landwirtin macht. Vor drei Jahren stieß sie zu dem Lyrikkollektiv G13, welches damals noch in den Kinderschuhen steckte. Damals lernte ich Mary kennen und kann sie seitdem nicht mehr aus unserem kollektiven lyrischen Schaffen wegdenken. Der folgende Text ist eine Art G13-Klassiker, denn er beschloss unsere erste Tour im Oktober 2011 (Regie: Tea Kolbe). Ich bin froh, euch heute Tonaufnahmen von einem unserer Auftritte in Hamburg zu präsentieren. “Gestrandet” ist für …
LESENJana (*1986) wurde als J. Heinicke in Berlin geboren. (yeah!). Seit 2009 ist sie als Jana Klar als Slammerin und Lyrikerin unterwegs und kann mittlerweile auf eine beeindruckende Liste an Auftritten verweisen. Nach Aufenthalten in Leipzig lebt sie heute in Biel, wo sie am Literaturinstitut studiert. Leider hatte ich bisher noch nicht die Freude, Jana leibhaftig zu begegnen. Die Fernkommunikation aber war außerordentlich. “Die Schweiz im Nacken” ist ein Gedicht in Bewegung. Es wandert durch ein Land, das plötzlich viel zu eng geworden ist für …
LESENMartina Hefter (*1965) lebt in Leipzig und ist nicht nur Lyrikerin, sondern auch Tanzperformerin. Ihr jüngster Gedichtband »vom gehen und stehen. ein handbuch.« (erschienen 2013 im KOOKbooks Verlag) befasst sich erstmalig mit einer Zusammenführung von Alltagsbewegungen und Lyrik. Für Textton hat Martina eine Aufnahme von zwei dieser Kombinationen, “Headbanging zu Motorhead” und “Tanzen Quickstep”, gemacht. Sie selbst schreibt über diese Verbindung: “Mich interessieren an einer körperlichen Bewegung die subjektiven Eindrücke, die man von ihr haben kann, entweder als Person, die die Bewegung ausführt, oder als …
LESENWie ein Leben ohne Musik wäre die Musik ohne Instrumente: klanglos und traurig. Wir widmen unsere Kultmische in diesem April daher den Ton erzeugenden Gerätschaften, die in Kombination miteinander wahre Meisterwerke schaffen: all die Musikmacher, Klangkreatoren und Soundsysteme. Die Welt der Instrumente ist vielseitig – und so kommt es hin und wieder vor, dass ihnen ein ganzes Lied gewidmet wird.
Spitzt eure Ohren mit The Whitest Boy Alive und All Ears und lauscht den ersten Tönen unserer Kultmische. Da das Zusammenspiel zwischen menschlicher Kehle und musikalischen …
Daniel Ketteler (*1978) in Warendorf, studierte Medizin und Germanistik. Wenn er nicht mit Christoph Wenzel zusammen eine neue Ausgabe der Literaturzeitschrift [SIC] editiert oder mit „Elektro Willi und Sohn“ auf der Bühne steht (eine kleine Recherche auf Youtube lohnt sich) arbeitet er als Arzt in Zürich. Im Oktober 2012 erschien im Verlagshaus J. Frank, Berlin sein Debütroman „Grauzone“. Der folgende Text wagt für das Textton Kombinat erstmalig den direkten Dialog mit einem Technotrack. Dazu Ketteler: Ein Bass sagt mehr als tausend Worte. Und auf dem …
LESENMit Tobias Hoffmann (*1980) präsentieren wir heute einen alten Fuchs des Textton Kombinats. Als Lyriker und Spoken-Word-Poet, Musiker, Sänger und Texter (bei “Ira”, “Tikitaka” & “The Mount St.Helen Duet”) ist die Verbindung beider Ausdrucksformen ihm sozusagen der Hase, den er täglich jagt. Das Video “Ich wache auf” (und was für ein Text!) ist gemeinsam mit Jan Harder entstanden, der Track selbst ist auf der CD „hunger“ zu finden. Die ganze CD widmet sich der Aufgabe, Spoken-Word-Texte mit Musik zu verbinden, ohne dass eine der beiden …
LESENSeit einem viertel Jahr erscheint das Textton Kombinat nun wöchentlich und featured Künstler_innen aus unterschiedlichen Bereichen wie Slam, Musik und Lyrik. Die Zusammenführung von Text und Ton, Clubkultur und Kunst hat mich selbst in abgelegene Bereiche geführt und mit Künstler_innen bekannt gemacht, die ich vormals nicht kannte. Es lohnt sich also wirklich! Seit Beginn begleitet Kathrin Leisch die Beiträge mit Fotos, die dann als die Corporate Identity der Texte auf Kultmucke erscheinen. Dieser Beitrag dient also heute dazu, Kathrin zu feiern (YEAH!) und mal wieder einen …
LESENMit Laurin Buser (*1991) präsentieren wir den ersten Schweizer im Kombinat. Gerade wohnt er in Basel. Seit 2007 tritt Buser bei Slams auf, im selben Jahr gewann er auch die Schweizer U20 Slam Meisterschaft. Ein Erfolg, den er im kommenden Jahr wiederholte. Nach Bas Böttcher ist das also ein Slammer der nächsten Generation mit eigener Website und Wikipedia-Eintrag. Ich stieß auf Laurin zufällig vor ein paar Jahren bei einer Youtube-Session. Seitdem bin ich der Überzeugung: wenn Slam im Textton auf Video, dann mit diesem Outro!
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LESENWir haben die Schnauze voll von der Kälte und wollen den Frühling – Sofort! Vielleicht hilft ja ein wenig sonniger Singsang. Musik, die unsere Sinne beflügelt und uns durch die Straßen Berlins tanzen lässt. Herz auf, Sonne rein und klick auf Play. Ready für die sonnigste Kultmische des Jahres:
Sun von Caribou bildet die thematische Einleitung unseres wärmenden Liederpotpourris und schwört mit einem eintönig hypnotisierenden „Sun, Sun, Sun, Sun…“ die Sonne herbei, die wir mittlerweile mehr als nötig haben. Das beweisen auch Ratatat, die mit ihrem …
Stephan Reich (*1984) wurde in Kassel geboren. Studierte hauptsächlich Germanistik, Anglistik und Soziologie in Münster, lebt und arbeitet nun aber in Berlin. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, Finalist beim 18. open mike 2010. Im Frühjahr 2014 erscheint der erste Band im Verlagshaus j.Frank, dann sind wir Verlagskollegen. Ich kenne Stephan vom Anfang meines Aufeinandertreffens mit der Lyrikszene in Berlin vor ein paar Jahren. Ich mag ihn immer noch gern. Den Text auch. Dabei kann man sagen, es handelt sich diesmal um eine Art nachgeschobene Definition …
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