Kultverdächtige Neuinterpretationen: Waiting

In Kultverdächtig, Künstler by Martin0 Comments

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Reba Hasko ist der rote Faden, der sich durch unsere Kolumne „Kultverdächtig“ zieht wie ein stilles Leitmotiv. Sie war es, mit der die Artikelreihe ihren Anfang nahm und auch sie war es, die stets und ohne Zögern ihren Beitrag zu all den Vorhaben ablieferte, die im Rahmen von „Kultverdächtig“ realisiert wurden – zum Beispiel unsere Weihnachtsspecials, die Compilations „Kultverdächtig I“ und „Kultverdächtig II“ oder jüngst das Abschlussprojekt „Kultverdächtige Neuinterpretationen“. Trotz eines gut gefüllten Terminkalenders, haufenweise Arbeit und ihrem Mitwirken in der Band Wild Yawp, investierte die New Yorkerin Zeit, um sich an Alice Bomans „Waiting“ zu probieren. Das Ergebnis ist herzerwärmend.

Reba, warum hast du dich für diesen Song entschieden?

„Ich habe Alices Song direkt geliebt. Mich fesselte, wie rau die Aufnahme war. Diese Wärme, die flüchtige Statik und die Menschlichkeit ihrer Vocals. So gut! Wie ein Balsam für die Seele. Außerdem transportiert der Track jenes geheime Verlangen, das wir alle dann und wann schon einmal gefühlt haben.

Es ist ein Stück, das man achtundvierzigmal gehört haben kann und beim neunundvierzigsten Mal bewegt es einen plötzlich ganz tief.

„Authentizität, Humanität, Verletzlichkeit, all diese Dinge kann man nicht mit Gold aufwiegen. Das war wohl der Grund, warum ich mich entschied, diesen Song zu covern. Denn ich schätze sehr, wie Alice uns diese Geschenke herüberreicht.“

Alice, wie denkst du über Reba Haskos Version von „Waiting“?

„Es ist etwas sehr Besonderes und Bewegendes, wenn du hörst, wie jemand anderes einen deiner Songs singt. Ich bin sehr glücklich, dass Reba Hasko ‚Waiting‘ gecovert hat. Noch immer erinnere ich mich gut daran, wie sehr ich ihre Version von Neil Youngs ‚Heart Of Gold‘ mochte.“

Originaltrack