Lisa Alma by Erika Svensson (1)

Videopremiere: Lisa Alma „Fine (Live Session)“

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Die Premiere eines Musikvideos auf unserer Website feiern zu dürfen, ist für uns noch immer etwas ganz Besonderes. Meist fiebern wir den entsprechenden Veröffentlichungen bereits Tage zuvor entgehen, wissen wir doch um deren Qualitäten und können es kaum abwarten, sie mit der Welt zu teilen. Genauso erging es uns auch mit Lisa Almas „Fine“, einem grandiosen Track, den wir heute in einer exklusiven Live-Session präsentieren dürfen.

Lisa Alma by Erika Svensson (2)Sich ungeachtet existenzieller Ängsten, allgemeiner Wertvorstellungen und der Unsicherheit eines Metiers wie der Musikbranche, vollkommen der eigenen Kunst zu verschreiben, mag manch einem vielleicht wagemutig vorkommen. Für Lisa Alma war es hingegen der nächste, logische Schritt innerhalb ihres Werdegangs. Die hübsche Dänin entschied sich, den Release ihrer aktuellen Platte „Sweater“ zu nutzen, um sich gänzlich auf ihr Künstlerdasein zu konzentrieren. Die Live-Session zu „Fine“ unterstreicht dabei jenen Wendepunkt.

Ich habe in den letzten acht Jahren in der Nationalgalerie gearbeitet und Tickets verkauft. Nun kündige ich meinen Job, um mich komplett auf die Musik zu fokussieren. Das Video repräsentiert dabei das Ende der Sicherheiten und den Beginn von etwas Speziellen, Undefinierten.

Verschwommene Kanten, mysteriöse Spiegelungen und eine Songwriterin, die gänzlich in ihren Kompositionen aufgeht – all das bietet die filmische Umsetzung von Fine.

Warum wolltest du eine akustischere Version dieses Tracks aufnehmen?

„Ich wollte das Stück etwas herunterbrechen.“

„Fine“ erzählt von der Tatsache, süchtig danach zu sein, sich in einem Gegenüber zu verlieren. Ein Gefühl, das sicher viele unter uns kennen. Der Song nahm Gestalt an, als Lisa Alma im letzten Sommer selbst in ein nicht enden wollendes Liebesdelirium versank.

Ich erinnere mich, diesen Song an ein, zwei Tagen geschrieben zu haben. Generell fiel es mir leicht, das komplette Album zu komponieren. Wahrscheinlich bin ich recht produktiv, wenn ich verliebt bin. Und vielleicht verliebe ich mich genau deswegen so gern?

Inwiefern repräsentiert „Fine“ den Rest deiner LP „Sweater“?

„‚Fine‘ ist der Track mit den meisten Schichten. Ich konnte während der Aufnahmen einfach nicht aufhören, eine Spur nach der nächsten hinzuzufügen. Meiner Meinung nach fast er die zwölf Stücke sehr gut zusammen.“