Let Go

Videopremiere: Nicolas Huart „Let Go“

In Aufnahme, Künstler by MartinLeave a Comment

Kommt denn dieser Mann nie zur Ruhe? Während Nicolas Huart fleißig durch unsere Lande pilgert und im Namen von Kultmucke vielerorts seine wunderbare Musik zum Besten gibt, dürfen wir ihm erneut zur Seite stehen und exklusiv die Videopremiere von „Let Go“ feiern – allerdings nicht ganz unbegründet.

Es ist immer wieder schön zu sehen, was unsere Rubrik Kultverdächtig anzustoßen vermag. Vermutlich würde es das Stück „Let Go“ nicht in dieser Form gegeben, wenn der bärtige Kanadier sich nicht dazu entschieden hätte, uns den Song für unsere Compilation „Kultverdächtig II“ zur Verfügung stellen zu wollen. Umso mehr freuen wir uns, nun auch das passende visuelle Gegenstück auf unserer Website uraufführen zu dürfen, und zwar ganz wie es sich gehört mit anschließendem Interview.



Inwiefern ist „Let Go“ ein typischer Nicolas Huart Track?

„Mhm, ich weiß nicht ob so etwas schon existiert, aber ‚Let Go‘ befasst sich mit unerreichbarer Romantik und Selbstkritik.“

„Let Go“ war erstmalig auf „Kultverdächtig II“ zu hören. Was passierte nach diesem Release mit dem Track?

„Ich nahm den Song exklusiv auf eure Nachfrage hin für die Compilation auf. Damals hatte ich das Gefühl, es wäre noch zu früh, neues Material zu veröffentlichen. Gleichzeitig wollte ich aber unbedingt Teil des Projektes sein. Im Anschluss hatte ich endlich wieder Zeit, an einigen anderen Songs zu arbeiten, die einem ähnlichen Entstehungsprozess gefolgt sind.“

Wie sah dieser denn bei „Let Go“ aus?

„Ich spielte den Song allein in meinem Apartment ein und mischte ihn auch dort. Damals gab es Familienbesuch aus Montreal, weshalb ich die Spuren über den Tag verstreut, zwischen verschiedenen Berlin-Erkundungstouren aufnahm. Das ging sehr einfach und reibungslos.“

Wann war dir klar, dass es ein passendes Musikvideo für „Let Go“ braucht?

„Ich wollte das Stück um eine Geschichten erzählende Ebene erweitern. Deshalb fragte ich meinen alten Freund, den in Montreal lebenden Fotografen Maxyme G. Delisle, ob er ein passendes Video realisieren würde. Er ist ein talentierter Kerl und ich war mir sicher, dass er die Stimmung des Songs in Bilder übersetzen können würde.“