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Künstler

18. Februar 2013 – Autor: Genre:

Die Musik ist für mich wie die Sirenen für einen Bootsmann in fremden Gewässern. So lieblich, wie ihre Stimmen sein Herz erweichen, mit magischer Kraft seine Sinne betäuben und seine Ohren betören, so empfinde ich die Musik. Musik. Die Sirene meines Herzens.

Hören. Fühlen. Spüren. Ich fühle, wie sie langsam beginnt zu singen. Leise Töne. Fern ab und doch so nah. Ihre Stimme säuselt mir zart in mein Ohr. Magisch. Tief. Sie versprüht eine unsagbare Magie. Ihre Anziehungskraft wächst mit jedem Ton. Langsam, ganz langsam zieht es mich zu ihr. Ich lasse mich fallen. Treiben. Ziehen. Anziehen von ihrer Kraft, ihrer Energie. Spüre absolute Sicherheit und entspannende Ruhe. Lausche. Falle. Sinke in ihre starken Arme. Arme voller Geborgenheit und Wärme. Sanft umschließt sie mich. Schützt mich. Fängt mich auf. Sie gibt mir Halt. Mit ihr kann ich sein. Sein, wie ich bin. Gut und böse. Herzlich und voller Hass. Sie gibt mir Kraft. Hält mich. Sie ist mein Begleiter, mein Freund, meine Liebe, mein Leben. Sie steht an meiner Seite, ob Kummer & Leid oder auch Liebe & Freud. Sie ist da. Sie ist bei mir. Die Musik. Die Sirene meines Herzens.

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ (Victor Hugo)

Sie schafft es immer wieder mich dermaßen zu verzaubern, dass ich beinahe alles um mich herum vergesse, mich verliere. Oftmals gewollt, manches Mal ohne Sinn und Verstand. Aber jedes Mal aus tiefstem Herzen und voller Passion. Dazu braucht es manches Mal nur einen Ton, eine tiefsinnige Zeile oder gar nur eine bezaubernde Melodie. Etwas, das einen Track, ein Lied, so unglaublich besonders macht. Etwas, das fasziniert, fesselt, berührt. Etwas, das unter die Haut geht. Etwas, das mich inspiriert. Etwas, das mich diese Zeile schreiben lässt. Etwas, das wohl der Magie der Sirenen gleichkommt. Einzigartig. Irgendwie utopisch und doch real. Musik. Spürbar, weil fühlbar. Fühlbar, weil hörbar.

HUG

Hörbar. Fühlbar. Spürbar. Für unseren zweiten Podcast konnten wir Fabian Hug gewinnen. Er ist ein junger Musiker aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Konstanz am schönen Bodensee. Seine Musik gehört zu den ersten meiner Sirenen. Vor gut einem Jahr hat Fabian mich mit seiner Vorliebe für deepe und verträumte Sounds gefesselt und in seinen Bann gezogen. Seit 2011 bezirzt er seine Hörer auf der Wolke. Sein erstes Set Traumreise, das nach eigener Aussage „[...] mehr oder weniger aus Prokrastination entstanden [...]“ ist, schlug 2012 ein, wie eine Bombe. Kein Wunder, denn mit seinen einzigartigen Sets gelingt es dem 22-Jährigen immer wieder, zu überraschen. Seine stetig spezielle, stimmige Trackauswahl überzeugt und zeigt hin und wieder, dass er doch gerne auch Mal ebenso ordentlich nach vorne drücken kann – obgleich mit genau demselben Gespür, Talent und Gefühl.

„Ich liebe es im Club zu sein, die Augen zu schließen und mich treiben zu lassen – dabei ist’s mir ziemlich Wurst, ob gerade das Licht an ist und die Leute doof gucken oder ob es stockduster ist.“
(Fabian Hug)

Hörbar. Fühlbar. Spürbar. Seit Kurzem produziert der Vollblutmusiker auch eigene Tracks und hat zusammen mit Kleinlaut das Projekt Klangkollektiv gegründet. Seit Mitte 2012 wohnt Fabian, den es schon immer aus der Provinz in die Großstadt zog, in Stuttgart. Von dort aus bespielt er die Musikliebhaber und Tanzfreudigen unter uns nicht mehr nur auf der Wolke, sondern auch hörbar in den Clubs von Ulm, Stuttgart & Ravensburg. Zu dem hat er dort mit Freunden ein weiteres Projekt namens Streichelzoo auf die Beine gestellt, mit dem sie gemeinsam und regelmäßig die JUMANJI veranstalten und eine eigene Podcastserie liefern. Selbst sein Studium im Bereich der Online-Medien verknüpft der ambitionierte Musiker mit seiner Passion und wird, wie ich erfahren durfte, eine spannende Thesis für dig dis! erarbeiten, die wir hoffentlich nach Veröffentlichung einmal zu lesen bekommen werden. Ich wünsche zumindest schon mal maximale Erfolge!

Ich weiß nicht, wo seine Reise ihn hinführen wird, doch ich bin mir ziemlich sicher, dass wir noch viel von Fabian Hug hören werden und freue mich nun die Sirenen singen zu lassen! Unser Podcast #2 von Fabian Hug ist einfach nur wundervoll! Lasst euch bezirzen und verzaubern! Fabian hat eigens für diesen Mix aus deepen und techigeren Sounds ein ganz besonderes Intro gezaubert! Doch nicht nur die ersten Sekunden sind voller Liebe und Gespür für feinste Musik. Die gesamte Stunde ist ein purer, stimmungsvoller und elektrisierender Ohrenschmaus.

Musik an. Welt aus! ♥
Enjoy & Support!

Tracklist – Kultmucke Podcast #2 mixed by Fabian Hug

  1. Intro Edit by Fabian Hug (Motorcitysoul – Sirens [Matthias Meyer & Patlac Remix])
  2. Metrika & Bastard Love – Not My Lady
  3. Blond:ish & Balcazar & Sordo – Island Eyes
  4. Luca C & Brigante feat. Roisin Murphy – Flash of Light (Tale of Us & Mind Against Mix)
  5. Marcus Worgull – Reno (feat. Osunlade)
  6. The Disclosure Project – Swerve (Big Al Remix)
  7. Soukie & Windish – Reconstruct
  8. MANDY – Twisted Sister
  9. Jack Dixon – Square
  10. Nick Curly – Between (Kollektiv Turmstrasse Remix)
  11. Jessie Ware – Sweet Talk (Urulu ‘Works For Me’ Dub)
  12. Paul Schal & Daniel Dreier – Running Shoes
  13. Audiojack – No Equal Sides

cover artwork © by Fräulein Frutkoff
please support each artist by buying their great music 

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