10 Tipps für besseres E-Mail-Marketing 2021

In Musik by Janka

Du willst dein E-Mail-Marketing aufbauen oder verbessern? Wer bereits einen Kundenstamm hat und über eine E-Mail-Liste seiner Kundinnen und Kunden verfügt, der kann sich glücklich schätzen. Denn damit ist bereits ein Grundstein für potentiellen Umsatz gelegt. Doch um Kundschaft via E-Mail zum Beispiel zum Kauf zu animieren, muss man etwas Fingerspitzengefühl und Know-how einsetzen. Die gute Nachricht ist, das kann man durchaus lernen. Wir zeigen euch 10 Tipps, die ihr für ein besseres und vor allem erfolgreiches E-Mail-Marketing nutzen können.

1. Der Grund

Das Frustrationslevel, mit E-Mails bombardiert zu werden und diesem auch noch Aufmerksamkeit widmen zu müssen, ist hoch. Niemand möchte mit Informationen, seien sie noch so ansprechend aufbereitet, überflutet werden. 

Wer also zum Beispiel eine E-Mail an eine Kundin verfassen möchte oder gar einen Newsletter erstellen will, sollte genau wissen, warum er das tut. Der Anlass ist dafür entscheidend. Denn der sollte beim Sender wie bei dem Empfänger klar benannt werden. Ein konkreter Grund kann eine neue Aktion sein, die verkündet wird, oder eine außergewöhnliche Rabattaktion, wie zum Beispiel Sonderverkäufe oder der Geburtstag des Kunden. 

Wichtig ist hierbei, dass die Kundin oder der Kunde auf Anhieb weiß, weshalb der E-Mail-Sender gerade jetzt seine Aufmerksamkeit will. Steht dieser Grund nicht fest, könnte sich die E-Mail als ein Bumerang entpuppen. Der Kunde fühlt sich dann belästigt und bestellt den E-Mail-Empfang kurzerhand ab. Das passiert besonders dann, wenn Erwartungen geweckt werden, die nicht erfüllt werden. 

2. Betreffzeile optimieren

Je klarer bereits in der Betreffzeile bekannt gegeben wird, welche Vorteile für die Kundin oder den Kunden zu erwarten sind, desto eher klicken sie auf die E-Mail und nehmen sich Zeit für den Inhalt. Wenn Ihr zum Beispiel über ein Glücksspielportal betreibt und Free Spins ohne Einzahlung bewerben möchten, dann solltet Ihr nicht nur diese vier Wörter in die Betreffzeile schreiben. Kundinnen und Kunden möchten direkt angesprochen werden. 

Eine direkte Aktion in den Betreff zu schreiben, ist daher sinnvoll. Das könnte zum Beispiel so aussehen: „Holen Sie sich jetzt Free Spins ohne Einzahlung!“ Es hat sich in verschiedenen Studien und als Ergebnis von gezielten AB-Tests herausgestellt, dass je stärker die Botschaft sowie der Call-to-Action ausgesprochen wird und die Vorteile und Dringlichkeit kommuniziert werden, desto häufiger wird die E-Mail dann auch geklickt. 

3. Richtig ansprechen

Je direkter angesprochen wird, desto besser. Doch hierbei sind einige Fehler geradezu unverzeihlich. Besonders deutlich wird das, wenn man z.B. als Frau in der E-Mail mit männlicher Anrede angesprochen wird oder andersrum. Auch Rechtschreibfehler werden nur von wenigen Kundinnen und Kunden wirklich verziehen. Je sorgsamer hier gearbeitet wird, zum Beispiel indem man per se die männliche und weibliche Form benutzt, desto mehr Menschen fühlen sich angesprochen.

4. Verwendung von optischen Symbolen

Genauso wie es darum geht, inhaltlich aufzufallen, ist es auch wichtig, optisch aus dem Wust der täglich eingehenden E-Mails herauszustechen. Viele nutzen dafür mittlerweile Symbole bis hin zu kleinen Animationen, um die Betreffzeile auffälliger werden zu lassen. Doch dabei solltet Ihr unbedingt sparsam sein, denn je mehr Symbole, desto unseriöser wird das, was Ihr präsentieren wollet. Und die Konsumenten sind geübt darin, reine Werbe-E-Mails als Spam auszusortieren. Der Trend geht auch hier dazu, gezielt optische Symbole zu verwenden, und zwar dem Thema entsprechende.

5. In der Kürze… 

Wichtig ist es, sich zu verdeutlichen, dass die Durchschnittskundin nicht viel Zeit hat und schnell überzeugt werden will. Daher sollte der Inhalt des Newsletters oder der Werbung nicht zu viel Raum einnehmen. Je kürzer und mehr auf den Punkt gebracht, desto besser.  

6. Regelmäßiger Newsletter oder Werbung für Aktionen?

Es ist ein schmaler Grat zwischen einem regelmäßigen Kundenkontakt und reinem Spam. Denn so manch ein Kunde mag es, einmal am Tag mit Neuigkeiten kontaktiert zu werden. Ein anderer findet hingegen, einmal im Monat einen Überblick zu erhalten, reicht völlig. Wo liegt da der Mittelweg? Die Antwort ist, es gibt keinen. Je spezifischer Ihr werdet, desto besser ist es. Das zeigen Absprungraten in Studien. Dabei ist natürlich wichtig, was Ihr verkauft und was die Kundinnen und Kunden von Euch erwarten.

Ein Auktionshaus wirbt anders als ein Shop mit täglich wechselnden Angeboten. Um herauszufinden, was die jeweilige Kundschaft akzeptiert, muss man seine Zielgruppe jedoch gut kennen. Hierbei ist ein Monitoring essentiell, das mehr über die Interessen und Bedürfnisse der jeweiligen Personen verrät. 

7. Tracking

Wer genau betrachten möchte, was nach dem Aussenden der E-Mail passiert, sollte dabei sogenannte Tracking-Tools verwenden. Diese müssen jedoch für die Kundschaft deutlich gekennzeichnet sein, wie es die Datenschutzbestimmungen verlangen. So kann man nachvollziehen, ob der Adressat die E-Mail geöffnet hat, wie lange die Verweildauer war, ob er auf Links darin geklickt hat und vieles mehr. Diese Daten werden gesammelt und im nächsten Schritt, dem Monitoring, analysiert. 

8. Monitoring

Generell gehört es zum täglichen Brot des E-Mail-Marketings, sich die Daten der vergangenen Aktionen genauer anzuschauen, um daraus Erkenntnisse zu ziehen. Wichtige Kennzahlen, die durch das Tracking erhoben werden, sind zum Beispiel die Click-Through-Rate, die anzeigt, ob der Kunde oder die Kundin Interesse hatte und die E-Mail geöffnet hat. Wollet Ihr zum Beispiel durch die E-Mail eine Anmeldung generieren, kann auch das kontrolliert werden. Mit der sogenannten Conversion Rate zum Beispiel über eine gezielt entwickelte Landingpage, die nur über die E-Mail erreichbar ist.

Wichtig sind auch die An- und Abmeldungen von dem E-Mail-Verteiler, der natürlich tendenziell wachsen sollte.

9. One-to-One oder One-to-Many?

Wer die acht Tipps davor gelesen hat, der wird hierzu die Antwort bereits kennen. One-to-One E-Mails, also eine direkte E-Mail an den jeweiligen Kunden oder die jeweilige Kundin sind essentiell für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing. Gerade allgemein gefasste Newsletter haben es schwer. Sie konkurrieren mit anderen Newslettern, die ebenfalls unspezifisch sind, um Aufmerksamkeit. Wer das trotzdem machen möchte, muss auffallen. Je kreativer die Leute dahinter, desto mehr wird auch geklickt.

 10. Kundenkontakte ausbauen

Was mache ich eigentlich, wenn ich noch gar keine E-Mail-Adressen habe? Dann muss natürlich gesammelt werden. Das geht allerdings nicht ohne das Einverständnis der Kundschaft. Im sogenannten Opt-in-Verfahren muss die Kundin oder der Kunde aktiv Ja zur E-Mail-Werbung sagen. Unaufgefordert dürfen Sie die E-Mails sonst nicht verschicken. Überlegt Euch daher, wie Ihr eure Kundschaft locken könnt. Sind es zum Beispiel Gutscheine und Rabatte, die dadurch möglich sind oder bekommt die Kundschaft durch einen Newsletter Informationen, die andere nicht haben? 

Je genauer Ihr wisst, was Ihr eurer Kundschaft mit den E-Mails bieten könnt, desto einfacher wird es, interessierte Kundinnen und Kunden zu finden.