Berlin – die attraktivste Stadt für Musikfans

In Berlin, Musik by Joseph

Wir haben es schon geahnt, aber jetzt ist es amtlich: Berlin ist der place-to-be für Musikliebhaber. Das Vergleichsportal warenvergleich.de hat verschiedene Städte auf ihr Konzertangebot getestet. Das Ergebnis: für 92 von 155 untersuchten Konzerten gab es Tickets in Berlin. Damit spielen fast 60 Prozent aller Künstler in der Hauptstadt.

Berlin hat absolut die höchste Konzertdichte

Konzertfans kommen in Berlin am ehesten auf ihre Kosten. 92 von 155 untersuchten Events, finden in Berlin statt.

Im Jahr 2017 gaben über 47 Millionen Deutsche an, zumindest gelegentlich auf Konzerte zu gehen, so eine Studie des IfD Allensbach. Fast fünf Millionen besuchen regelmäßig Musikveranstaltungen. Damit steigen die Zahlen der Konzertfans. Seit 2013 sind die Besucherzahlen um 40.000 Personen gestiegen.

Höchste Konzertdichte in Saarbrücken

Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 155 Konzerte in 29 Städten untersucht. Dabei wurde auch zwischen verschiedenen Genres unterschieden. Absolut liegt Berlin vorne, doch bei Analyse der Konzertdichte, also der Anzahl an Konzerten pro 100.000 Einwohnern gab es einen überraschenden Sieger, nämlich Saarbrücken. Hier kommen im Schnitt 10,6 Konzerte auf 100.000 Einwohner. Den zweiten und dritten Platz belegen Oberhausen im Ruhrgebiet (9,9 Konzerte) und Freiburg im Süden (7,9 Konzerte). Zum Vergleich: Die Spreemetropole belegt hier nur noch einen der unteren Plätze. In Berlin kommen 2,5 Konzerte auf 100.000 Einwohner.

Berlin Spitzenreiter in allen Genres

Untersucht wurde auch, welche Städte für die Fans eines bestimmten Genres besonders attraktiv sind. Zwar belegt Berlin absolut auch hier in jedem Genre den Spitzenplatz, verliert aber auch wieder in der Konzertdichte gegen deutlich kleinere Städte. Erhoben wurden Daten zu den Genres Indie/Alternative/Metal, Rock/Pop, Hip Hop und Schlager. Freunde der härteren Gangart sind am besten in Saarbrücken aufgehoben. Hier kommen ganze 4,4 Konzerte auf das Genre Indie/Alternative/Metal. Rock- und Pop-Fans kommen in Dresden am meisten auf ihre Kosten. Dort gibt es nämlich ganze 2,5 Konzerte pro 100.000 Einwohner. Hip Hop-Heads sollten nach Oberhausen ziehen, denn die Stadt ist in dem Genre Spitzenreiter mit 1,4 Konzerten. Schlagerfans sollten überlegen, ob sie nicht besser nach Mannheim übersiedeln, da hier die Konzertdichte am höchsten ist (1,3 Konzerte auf 100.000 Einwohner).

Die wenigsten Konzerte gibt’s in Wuppertal

Die Schusslichter, mit den wenigsten Konzerten auf 100.000 Einwohner, liegen alle in NRW. Die letzten Plätze belegen die Städte Bonn und Gelsenkirchen (3 Konzerte), Duisburg (2 Konzerte) und Wuppertal (1 Konzert). Zur Verteidigung muss man allerdings dazu sagen, dass gerade im Ruhrgebiet Städte dicht aneinander liegen. Fans die für ein Konzert von Spandau zur Mercedes-Benz-Arena fahren, legen die selbe Strecke zurück, wie ein Gelsenkirchener, der nach Oberhausen fährt. Die Bewohner Bonns sind höchstwahrscheinlich schneller in Köln, als die Ringbahn für die Strecke zwischen Ost- und Westkreuz braucht. Somit profitieren diese Städte von den ihren Nachbarn, während in Berlin zwar absolut die meisten Konzerte stattfinden, allerdings auch Tickets härter umkämpft sind, da hier so viele Menschen wohnen.

Was wann wo geht, erfahrt ihr übrigens in unserem Event-Kalender!

Quelle: Grafik und Infos wurden von warenvergleich.de bereitgestellt. Hier geht’s zur Pressemitteilung!