Black Rebel Motorcycle Club – die neue Platte und DVD „Live in Paris“

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Im Herbst 2001 gelang Black Rebel Motorcycle Club mit der Single „Whatever Happened To My Rock´n´Roll“ der Durchbruch. Die Band wurde 1998 von den Schulfreunden Peter Hayes (Gitarre, Gesang) und Robert Levon Been (Bass, Gesang) gegründet. Schlagzeuger Nick Jago wurde im Jahr 2008 durch Leah Shapiro ersetzt. Charakteristisch für die Kombo ist ihre düstere Erscheinung, verbunden mit einer gehörigen Ladung Coolness. Die schwarze Kleidung, inklusive ihrer Lederjacken, macht sie zu stilvollen und eleganten Musikern, die wissen, wie man diese Cigarettes & Alcohol- Attitüde perfekt veranschaulicht.

Heute erscheint das neue Album „Live in Paris“ samt DVD, das am 24. Februar 2014 im Theatre Trianon in Paris aufgenommen wurde. Zusätzlich zum Doppel-Livealbum und dem Konzertfilm gibt es die Dokumentation „33,3%“.

We have released two seperate films to show both sides of the same coin, ´Live in Paris´ is the dream and ´33.3%´ documentary is the morning after.

Mit „Fire Walker“ beginnt das Album sanft und dezent, auch die folgenden Lieder kommen eher ruhiger daher, bis dann schließlich beim Übergang von „Lullaby“ zu „Hate The Taste“ der Sturm hereinbricht. Die psychedelischen Gitarrenklänge bei „Rival“ verleiten die Zuhörer zu höchstem Genuss und auch der Band merkt man im Laufe des Konzerts deutlich ihre Liebe und Leidenschaft an. Das Repertoire der besten und bekanntesten Stücke spielen die Drei dann in der zweiten Hälfte der Show. Auf die Frage „You guys want a little more?“ von Robert kommt postwendend die Antwort „Yeeeaaahhh“ aus dem Pariser Publikum zurück. Die anschließenden Songs „Beat The Devil´s Tattoo“, „Berlin“ oder „Ain´t No Easy Way“, um nur einige zu nennen, haben nichts von ihrem Spirit und ihrer Intensität verloren und werden dementsprechend immer noch gefeiert und bejubelt. Abschließend gibt der Club seine Hymne „Whatever Happened To My Rock´n´Roll“ zum Besten und bringt den Auftritt so zu einem glanzvollen Ende.
Die zuletzt veröffentlichte Platte „Spector At The Feast“ wird komplett durchgespielt, ergänzt durch ältere und neuere Lieder. Eine gesunde Mischung also, mit Fokus auf dem letzten Album. Insgesamt ein umfangreiches und sehr gelungenes Werk, das man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.

Und wieder einmal bleibt nur zu sagen: Black Rebel Motorcycle Club – sexy as fuck!

Am 26.06.2015 ist die Band zu Gast in Berlin und spielt um 21 Uhr im Astra Kulturhaus.