Dein linkes Bein für ein UFO? Hang Drums!

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Regelmäßige Bildzeitungsleser wissen es schon länger: UFOs landen fast täglich. Glücklicherweise ist dann immer ein seriöser, freiberuflicher Reporter vor Ort, der umgehend qualitativ hochwerte Aufnahmen des unbekannten Flugobjektes anfertigen kann. Soweit nichts Neues. Aber, dass man so einem Raumschiff aus dem „Outer Space“ auf wundersame Art auch sphärische Klänge entlocken kann – Das ist was für Kultmucke!

Ein ganz Großer unter den UFO-Trommlern ist Dance Bucci (@dantebucci | www.dantebucci.com). Natürlich haben wir auch den Video-Beweis für euch. Um den „Akte X“-Mystery-Vorhang fallen zu lassen:
Der Herr spielt auf einem Hang.

Hang, Hang Drum, Hanghang, Begriffswirrwarr? „Hang“ kommt aus dem Berndeutschen und bedeutet „Hand“. „Hanghang“ ist der Plural. Der Begriff „Hang Drum“ ist von den wirklichen Hanghang scharf abzugrenzen (hierauf legen die Jünger der wahren Hanhang großen Wert!): Dieser Begriff wurde lediglich von amerikanischen Vertretern gewählt, um den Absatz zu steigern. Vertrieb und Herstellung ist auch einer der wesentlichen Punkte, wenn man sich tiefgründiger mit den Instrumenten beschäftigt.

Vielen geht es ähnlich und sie sind auf Anhieb von den zauberhaften, warmen Klängen fasziniert. Scheinen diese doch wirklich aus einer anderen Welt. Beide Seiten der Hang sind bespielbar, die untere davon liefert die tieferen Töne. Frisch verliebt in den Sound zieht man nun los zum nächsten Instrumentenfachhändler des Vertrauens, nachdem man sein halbes Hab und Gut flüssig gemacht hat. Die Enttäuschung ist jetzt auf dem Zenit, Herz-Rhythmus-Störungen und Schnappatmung sind vorprogrammiert. Das Hang ist im Handel nicht zu kaufen. Das macht die Geschichte natürlich spannend. Woher kommen denn dann die UFOs?

Die Hang wurde im Jahr 2000 in der Schweiz von Sabina Schärer und Felix Rohner entwickelt und seid dem kontinuierlich weiterentwickelt.

Die Entwicklungsstufen der Hang (Quelle: www.hangblog.org)

Die Entwicklungsstufen der Hang (Quelle: www.hangblog.org)

Wenn ein Instrument in soviel Handarbeit und Perfektionsdrang von nur wenigen Personen gefertigt und weiterentwickelt wird, dann ist es nicht möglich einen Massenmarkt zu bedienen. Aus diesem Grund wird das Hang nicht mehr über Händler vertrieben. Wer eins möchte, muss sich um dieses per Brief bei den Schöpfern bewerben. Entsprechende Warzeit und Kleingeld (ca. 2000 €) natürlich einkalkuliert. Wir raten übrigens davon ab, ohne sich ausreichend zu informieren, bei irgendwelchen Plattformen ein Hang gebraucht zu erwerben. Es gibt zahlreiche Plagiate, die qualitativ und soundmäßig nicht mit dem Original mithalten können.
Wer sich noch umfassender über Hanghang informieren möchte, dem empfehlen wir folgende Internetseite: www.hangblog.org.

Abschließend noch ein Video zum Anfüttern für euch:

Und was würdest du für so eine Hanghang tun? Die Kultmucke-Redaktion ist sich einig: Wir geben unser linkes Bein für so ein wunderschönes UFO!