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Deine Festival-Packliste – So bist du für jeden Exzess gewappnet

In Lifestyle by Joseph

Jeder, der schonmal auf einem mehrtägigem Festival war, weiß, dass die richtige Planung das A und O ist. Klar, jeder vergisst mal das ein oder andere. Wenn allerdings Schlafsack oder Regenkleidung fehlen, kann das durchaus zum Problem werden. Damit euch sowas nicht passiert haben wir hier eine universelle Festival-Packliste zusammengestellt.

Essentials – ohne wird schwierig

Zu den Essentials zählt alles Unverzichtbare. Dazu zählen nicht nur Isomatte, Zelt und Schlafsack, sondern auch Zahnbürste, Deo und Handtuch – ohne machst du nämlich nicht nur dir, sondern auch allen anderen Besuchern das Leben schwerer.

  • Festivalticket, Perso, Bargeld
  • Zelt, Isomatte, Schlafsack
  • Ticket, Bargeld
  • Sitzgelegenheit – und sei es nur eine Decke zum draufsetzen
  • Duschgel, Deo, Klopapier, Zahnbürste
  • Sonnenschutz, Handtuch, Klopapier
  • Verhütungsmittel – egal ob Pille oder Kondome, für den Fall der Fälle sollte vorgesorgt sein
Festival-Packliste kultmucke

Die Alternative ist natürlich gar nichts zu tragen – dreckig wird’s trotzdem.

Kleidung – für alles gewappnet sein

Auf Festivals herrscht Ausnahmezustand. Zwar soll es Menschen geben, die ein ganzes Wochenende im T-Rex-Kostüm über den Campingplatz strahlen, wir finden allerdings, dass die richtige Kleidung definitiv ein Faktor für das Gelingen des Festivals darstellt. Der Trick ist, mit möglichst wenig Klamotten für möglichst jegliche Art von Wetter gewappnet zu sein. Egal ob Regen, oder 35 °C – alles ist möglich. Viele Modehäuser werben mit besonderen Aktionen für Festivals. Wer in der letzten Minute noch stylische Outfits sucht, sollte mal hier vorbeischauen.

  • Unterwäsche, Socken, T-Shirts/Tops, Hosen – ohne geht nicht
  • Pulli, Windbreaker/Regenjacke – traue niemals dem Wetterbericht
  • Bequeme Schuhe – bewährt haben sich hier die guten alten Lieblingssneaker – können mal dreckig werden, sind bequem und halten auch stundenlanges Tanzen aus
  • Feste Schuhe – genauer: Gummistiefel oder Docs, denn spätestens wenn der Campingplatz zum Schlammbad wird, weißt du warum. Pro-Tipp: Müllsäcke zwischen Schuh und Socke schützen halbwegs zuverlässig vor nassen Füßen
  • Kopfbedeckung – schützt nicht nur vor Sonnenstich, sondern sollte im Idealfall auch noch gut aussehen
  • Bauchtasche/Turnbeutel – du wirst Stauraum brauchen! Wer schon mal mehrmals am Tag zwischen Festivalgelände und Campingplatz hin- und hergependelt ist, weiß wie nützlich etwas zusätzlicher Stauraum ist
  • AccessoiresSonnenbrille ist ein Muss, Schminke, Schmuck oder diese komischen Helme mit Dosenhalterung sind Extras

Verpflegung – eher Brotzeit als gehobene Küche

Spätestens am zweiten Morgen ist auch die beste Kühlbox abgetaut. Daher solltest du dich an Lebensmittel halten, die auch nach mehreren Tagen im heißen Zelt noch genießbar sind. Außerdem wichtig: Utensilien zur Nahrungszubereitung und -aufnahme.

  • Besteck – Einweggeschirr ist eine Katastrophe für die Umwelt. Besser sind hier abwaschbare Alternativen
  • Campingkocher und Gaskartuschen – wer morgens auf seinen Kaffee nicht verzichten möchte, oder 5-Minuten-Terrinen doch lieber warm „genießt“ wird um einen Campingkocher nicht herumkommen
  • Dosenöffner – wäre ja schade, wenn man nicht an seine Ravioli rankommt
  • Küchenrolle – universell anwendbar, nämlich als Geschirrtuch oder schneller Wundverband
  • kleiner Kochtopf – klar, man kann auch die Dose direkt auf den Gaskocher stellen, so wirklich empfehlenswert ist das allerdings nicht
  • Essen – alles, wirklich alles was du mitnimmst, sollte sich auch ungekühlt halten. Die einzige Ausnahme ist das obligatorische Grillen am ersten Abend. Länger würden auch weder Würstchen, noch Grillkäse überstehen. Empfehlenswert sind Konserven aller Art, Brot, Suppen, Obst und Gemüse
  • Trinken – man kann auch ohne Alkohol Spaß haben, aber sicher ist sicher! Nimm mit was du willst, bedenke aber, dass warmer Wodka einfach gar nicht schmeckt. Außerdem lohnt sich eine Flasche zum auffüllen, falls du es im Suff doch mal zur Wasserstelle schaffst

Good-to-have – muss nicht, sollte aber

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Hier kann man schonmal den Überblick verlieren. Im dunkeln hilft zum Beispiel eine Taschenlampe.

Die folgenden Artikel sind nicht unbedingt nötig, können aber vieles unheimlich erleichtern.

  • Taschenlampe – spätestens wenn nachts alle Zelte gleich aussehen, ist eine Taschenlampe eine große Hilfe
  • Panzertape – egal, ob Zeltplanen geflickt, oder Tetrapacks zu Camelbags umfunktioniert werden müssen, auf Panzertape ist Verlass
  • Powerbank – wenn sich Freunde und Akku verabschiedet haben, kommt die große Stunde der Powerbank
  • Pavillion – kommt natürlich ganz auf die Gruppengröße an, ab vier Personen ist ein gemeinsamer Unterstand auf jeden Fall empfehlenswert
  • Taschenmesser – egal ob Splitter aus dem Fuß operiert, oder das Abendessen vorbereitet werden muss, ein Messer ist immer gut
  • Ohropax – irgendwann muss man schlafen, meistens läuft allerdings noch irgendwo Musik. Für solche Fälle sind Ohrstöpsel unverzichtbar
  • Einwegkamera – eignet sich am besten für spontane Schnappschüsse. Außerdem ist man nicht ständig mit dem blöden Gefühl unterwegs, dass die teure Spiegelreflex aus dem Zelt geklaut werden könnte
  • Müllsäcke – nicht nur praktisch um am Ende den Müll einzusammeln, sondern auch um Füße trocken zu halten
  • Erste-Hilfe-Tasche – es muss ja nicht gleich der komplette Arztkoffer sein, aber wer schonmal einen Verband aus Küchenrolle und Zewa für ein Wochenende getragen hat, wird einfaches Verbandmaterial zu schätzen wissen

Egal ob Splash, Fusion, Nation, Feel oder Melt, egal ob Neuling oder alter Festival-Hase – wir wünschen euch viel Spaß auf eurem nächsten Festival und hoffen natürlich, dass ihr an alles gedacht habt!

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Ob Wacken oder Fusion – Wir wünschen allen Festivalgängern eine tolle Saison!