Die Entwicklung der Musikindustrie

In Musik by Tanja

Es gibt und gab Informationen, dass der Untergang der Musikindustrie bevorsteht. Aber wie kam es dazu? Nach den musikalischen Sechzigern, Siebzigern, Achtzigern und den bunten, hippen Neunzigern brach tatsächlich die Musikindustrie etwas ein. Das neue Jahrtausend brachte nicht nur eine neue Währung und den Mauerfall. Neue Medien, die es vorher gar nicht gab, werden genutzt und verbreiten das allerneuste. Schnell, zuverlässig, rund um die Uhr und modern dazu. 

Schalplattenspieler und Radio

Früher hörte man die neuesten Schlager im Radio, auf dem Plattenspieler oder in Tanzlokalen. Hierhin kam man nicht nur zum Tanzen, sondern auch zum Flirten, Verlieben und zum geselligen Beisammensein. Irgendwann in den Neunzigern hatte man dann endlich einen CD-Player, digitalisierte Musik war der Renner. Ein Statussymbol mit Mehrwert. Die schönen Schallplatten kamen somit aus der Mode. Riesige Umsätze waren der Lohn für die Plattenfirmen. Ein schnelles, unkompliziertes und verlustfreies Kopieren ermöglichte dem Privatmann / -frau, Rohlinge zum Brennen von Alben zu erstellen und so alles auf CD zu brennen was es gab. 

Kassettenspieler und Videorekorder hatten ausgedient. Digitale Alben mit Schlager, Hip-Hop, Techno und vielen anderen Musikrichtungen gibt es heutzutage überall. Günstiger ist diese Art als eine CD von damals.

So wird heute mit Musik Geld verdient

Streamingdienste sind die wahren Gewinner. Umsatzsteigerungen bei bezahlten Downloads bei Streaming-Anbietern sind keine Seltenheit. Fast jeder kennt Spotify. Dieses Portal hat zurzeit etwa 87 Millionen Kunden. 50 Millionen hat Apple. Dieses Streamen der Kunden, die dauerhaft sind und die Songs mehrfach hören, machen diese Riesen-Umsätze. Was viele nicht wissen: Jeder angehörte Song bringt Geld. 

Einmal gekaufte CDs und Platten werden auch nur einmal gekauft. Radio ist out – Playlisten sind angesagt. Denn hier kann der Kunde seine eigene Songauswahl kreieren. Top-Anbieter wie Tidal, Apple Music und Deezer werden nicht nur daheim abgespielt, man hört sie überall. In Bars, Restaurants und vielen anderen Locations sind diese vertreten. Schnelles Einloggen, unbegrenztes Hören und immer musikmäßig auf den neuesten Stand sein, heißt die Devise.

Streamingdienste als Gewinner

Leider geht das aber alles manchmal zu Lasten des Künstlers/Sängers und man kann behaupten, dass es heute nicht mehr so leicht ist mit Musik Geld zu verdienen. So zahlt die Streaming-Dienste, pro gehörtes Lied, nur wenige Cents an den Künstler. Und woran liegt es noch, dass Künstler oftmals viel zu wenig von Streaming-Plattformen bekommen? Das faire Verteilen der Plattenfirmen ist gefragt, denn die müssen die Einnahmen verteilen. Früher mussten CDs und Platten mühsam hergestellt, gelagert und verschickt werden. Das ist heutzutage nicht mehr der Fall. Die Kosten, die damals die Plattenfirmen tragen mussten, gibt es jetzt nicht mehr. Eine MP3 hochzuladen ist heute keine Hexerei mehr und so sind die Plattenfirmen anders aufgestellt. 

Künstler und Bands nennen, dass es zu wenig Beteiligung an den Umsätzen gibt und es heute schwieriger ist die Musik bekannt zu machen. Es ist nämlich nicht mehr so einfach, ein Album an den Mann zu bringen. Aber wo und wie? Bands und Künstler müssen schnell sein mit einem neuen Album, um sie allen Streamingdiensten anzubieten. Aber diese müssen den Song oder das Album auch annehmen. Angesagte Künstler müssen heutzutage die modernen, beliebten und größten Streamingdienste nehmen, um Erfolg zu haben. Eine weitere Schwierigkeit ist die Höhe Anzahl der Konkurrenten in der Musikbranche. Denn heutzutage besteht ein großes Netzwerk und durch die Digitalisierung ist der Austausch viel besser geworden. Für die Musiker heutzutage ist es nicht leicht – Gefühlt sind immer die gleichen großen Künstler an der Spitze der Charts. Wir dürfen also gespannt sein, wie sich die Musikindustrie nach Platten, CD’s und Online-Streaming noch entwickelt.