Eine Späti-Tour ist witzig, eine Späti-Tour ist schön!

In Berlin, Geheimtipp by Website-Einstellung

Es ist Samstag 17 Uhr. Eine Horde Menschen versammelt sich am kleinen, in der DDR als kleiner Tante Emma-Laden benannter, Spätverkauf. Ein alter roter VW-Bus fährt vor. Es ist Zeit für Berlins Späti-Tour. Organisiert wurde das Ganze vom Berliner Radiosender FluxFm und dem Stuttgarter Bier Wulle, das nun auch endlich in Berlin Einzug gehalten hat. Die kleinen Ploppflaschen, deren Inhalt sogar den Frauen mundet. Und ich rede aus Erfahrung.

Vor dem „Getränke Markt“ läuft der Soundcheck und die erste Band „The Gecko“ lässt die lustre Meute freudig hin- und herwippen, nachdem sich alle noch schnell mit etwas Flüssigem versorgt haben. Nach rund 40 Minuten ist das musikalische Spektakel vorbei und der Mob bewegt sich Richtung Skalitzer Straße zum Späti Nummer zwei namens „Al-Ahlam“. Schnell noch einen Wullestempel und ein Wullebier für eine kleine Spende von einem Euro geholt. Die Jungs der Band „Chuckamuck“ erinnern mich stark an „The Hives“ in jungen Jahren. Die Friese wackelt freudig. Nach wippreichem Rock geht es dann mit der mobilen Musicbox zur letzten Station am Görli zum Spätibus namens „Kjosk.“ Die angeheiterte Menschentraube von rund 100-200 Tanzwütigen ist gespannt was nun geboten wird. Und schon wird das Konfetti in Unmengen in die Menge gestreut. Diese, unter anderem auch ich, freuen sich wie Lumpi und sind gut angeheizt. „Mc Fitti“ spielt den ersten HipHopBeat und schon wird getobt bis die Schwarte kracht. „30Grad“ heißt es da. Leider ist es an diesem Tag nicht ganz so warm. Doch der Mix aus Bier und guter Musik erhitzt die Stimmung dann doch zu diesen Temperaturen. Das Fazit kann nicht anders lauten als: Bitte nochmal!!!