Elf Freunde müsst ihr sein

In Lifestyle von Alissa

Dem Titel des Buches von Sammy Drechsel „Elf Freunde müsst ihr sein“, widersprach bereits Sepp Herberger, der legendäre, erste Nationalmannschaftstrainer nach dem 2. Weltkrieg. Der meinte, man kann nicht alle Kollegen lieben. Wenngleich zu heutigen Fußballmannschaften, die Herberger-Truppe noch wie eine Clique auftrat. Alle im gleichen Trikot und sehr identisch wirkend. Deren Frisuren wurde zu jener Zeit noch keine Aufmerksamkeit geschenkt – hauptsache praktisch und ordentlich. Damals ging es ausschließlich um knallharte Tacklings, spektakuläre Dribblings, Traumpässe und die Tore möglichst vom Fließband.

Bekannte Fußballspieler, zwischen Kult und Sport 

Mit oben genannten Talenten gilt man natürlich auch heute noch als guter Fußballspieler. Aber um ein echter Superstar wie Ronaldo oder David Beckham zu werden, dafür braucht es doch noch mehr. Da muss man sich als unverwechselbare Brand inszenieren. Das heißt, auffallen durch äußerliche Unverwechselbarkeit. Dazu gehören individuelle Tattoos genauso wie spezielle Schuhe und eine Frisur, mit der der Sportler heraussticht aus dem Team seiner gleichartigen Teamkollegen. Natürlich wird auch in anderen Sportarten auf die Frisuren geachtet und auch speziell die Sportlerinnen tun viel für ihr Äußeres, aber der Fußball ist nunmal der Magnet, um den sich ganz vieles dreht. Näheres erfährt man bei: David Beckham und das Thema Männerfrisuren.

Das Geheimnis der extravaganten Fußballerfrisuren 

Die Frisur ist bei den heutigen Fußballprofis zum hervorstechendsten Markenzeichen geworden. Denn allzu viele Optionen gibt es nicht, um sich von den anderen, auch gut kickenden Profis zu unterscheiden. Denn um eine Marke zu sein, dafür reicht Kicken allein schon lange nicht mehr aus. Dazu gehört auch ein einmaliger Haarschnitt oder eine extravagante Haarfarbe. Manchmal drängt sich einem der Verdacht auf, dass den Sportlern der Look schon wichtiger geworden ist, als der Sport selbst. Aber die Fußballprofis sind nun mal die modernen Gladiatoren unserer Zeit, die ständig den Blicken der Öffentlichkeit ausgesetzt sind und eben auch für etwas stehen wollen. Dabei gibt sich nun der eine zurückhaltender und der Andere exzentrischer.

Was wurde durch David Beckham anders?

Beckham ist quasi das Vorbild für heutige Spielergenerationen, das diesen stilmäßig alle Türen geöffnet hat. Beckham ist somit zurecht zu einer Modeikone geworden. Dabei war er immer mutig, auch was seine Haarfrisuren betrifft, hat ständig Neues ausprobiert und sich dabei stets wieder neu erfunden. Festlegen ließ er sich niemals auf einen bestimmten Look. Heute leistet sich Beckham kaum einen modischen Fehltritt mehr, doch zu seinen Spielerzeiten, war er auch für seine oft grässlichen Frisuren bekannt. Man denke nur an seine Flechtzöpfchen, die ihm auch Spott einbrachten. So hat er alles an Frisuren durchprobiert, vom Irokesenschnitt, Haartollen, gebleichten Haarspitzen bis zum Militarylook. Auch wenn manche Frisuren albern waren, so haben diese doch seine Fans begeistert und dazu bewogen, seinem Stil nachzueifern. Vor allem jüngere Männer erscheinen immer wieder bei den Friseuren, um sich die eine oder andere Sportlerfrisur nacharbeiten zu lassen.

WM 2018 und der Militarycut 

Bereits bei den ersten Spielen in Russland ist klar erkennbar, dass der Militarycut der Frisurentrend bei den Spielern ist. Ein Look, den man jetzt vermehrt auf den Straßen sieht.