Videopremiere: H-Burns „Night Moves“

In Musikby Martin

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Im April und Mai begleiteten wir den französischen Musiker Renaud Brustlein alias H-Burns auf dem Weg bis zur Veröffentlichung seines Albums „Night Moves“ – und zwar mit insgesamt sieben exklusiven Videopremieren. Nun, da auch dem sensiblen Titeltrack „Night Moves“ ein visuelles Äquivalent zuteilwurde, möchten wir H-Burns erneut unsere virtuelle Bühne anbieten, um dieses mit dem deutschen Publikum zu teilen – allerdings nicht, ohne noch ein paar passende Fragen hinterherzuschieben, deren Antworten ihr im Anschluss an das Video finden könnt.



Dein neues Album „Night Moves“ ist vor ein paar Monaten erschienen. Wie hat das Publikum auf die Platte reagiert?

„Nun, das ist mit Abstand das Album, das in meiner Karriere die meisten Leute erreicht hat. Das hat mich natürlich ganz schön umgehauen. Mir gefällt, dass die Menschen eine intime Bindung mit ihm aufzubauen scheinen.“

Wie stehst du mit etwas Abstand selbst zu der Platte? 

„Nun, ich habe bereits zwölf Songs für das nächste Album fertig. Zwar spiele ich ‚Night Moves‘ noch live, aber ich möchte bald wieder ins Studio gehen. Ich schaue selten zurück, aber ich denke, ich bin noch immer zufrieden.“

Warum wolltest du, dass „Night Moves“ zu deiner nächsten Single wird?

„Während meiner Shows erhielt dieser Titel die meisten Reaktionen.“

Da es sich bereits um die dritte Single des Albums handelt, wollten wir dieses Mal ein ruhigeres Stück veröffentlichen.

Worum geht es in „Night Moves“?

„Es geht um den Augenblick, in dem du dich von etwas angezogen fühlst, von dem du weißt, dass es dich in Gefahr bringen könnte. Ich nutzte Erdbeben als Metapher, die vor allem in Kalifornien reale Bedrohungen darstellen. Man kann den Song aus zwei verschiedenen Perspektiven deuten.“

Inwiefern kann das entsprechende Video den Song in seiner Botschaft unterstützen?

„Wir drehten in dem Haus, das wir in Los Angelos für die Studioarbeiten angemietet hatten: Sprich im Auge des Sturms. Zudem hatten wir das Glück dafür die Schauspielerin Roxane Mesquida zu gewinnen.“

In den letzten Monaten bist du fast ununterbrochen getourt. Was für Erinnerungen konntest du auf deinen Reisen sammeln?

„Jetzt gerade sitze ich an einem wundervollen See in Annecy, bevor es gleich zum Soundcheck weitergeht. Ich liebe es, unterwegs zu sein.“

Wie war den dein letzter Zwischenstopp in Berlin?

„Sehr cool! Wir spielten im FluxBau, einem Club direkt an der Spree. Uns begleiteten tolle Menschen.“

Wir können es nicht erwarten, wiederzukommen.