Heuschnupfen: 4 Tipps zur Linderung der Symptome

In Lifestyle by Trang

Viele können nach den grauen Wintertagen den Frühling kaum erwarten. Wenn die Natur erwacht und alles grün und bunt wird, strömen die Menschen ins Freie, um die Sonne zu genießen. Während die einen es als besonders angenehm empfinden, wenn die Pflanzen in unterschiedlichen Farben blühen und ihren Duft verströmen, beginnt für andere die „Leidenszeit Frühling“. Allergien, die häufig als Heuschnupfen zusammengefasst werden, sind besonders in den Industriestaaten Europas verbreitet und können bei den Betroffenen schwere Beschwerden auslösen. Da es weder eine effektive Impfung noch eine gute Medikation gegen die Überreaktion auf den Blütenstaub verschiedener Pflanzen gibt, gilt es nun, den Symptomen vorzubeugen. Die folgenden 4 Tipps sollen Betroffenen helfen.

Regelmäßiges Waschen und Kleiderwechseln

Der Blütenstaub der Pflanzen ist meist sehr fein und mit dem bloßen Auge kaum erkennbar. Trotzdem ist er allgegenwärtig. Als Aerosol in der Luft kann sich der Pollen über Kilometer verteilen und setzt sich häufig an Kleidung und Haut ab. Um zu vermeiden, dass der feine „Staub“ in die eigenen vier Wände gelangt, sollte beim Betreten der Wohnung die Kleidung gewechselt und idealerweise gewaschen werden. Auch eine kurze Dusche kann helfen. Dabei ist aber zu beachten, dass man sich nicht zu häufig wäscht, da sonst die natürliche Schutzschicht der Haut verloren geht.

Kleidung nicht draußen trocknen

Zwar sind viele geneigt wegen des guten Wetters ihre Wäsche auf dem Balkon oder im Garten aufzuhängen, doch sollten Allergiker davon ablassen. Zwar trocknet die nasse Kleidung im Freien meist viel schneller und es wird vermieden, dass sich Feuchtigkeit in der Wohnung absetzt, doch wird dabei die frisch gewaschene Kleidung mit Blütenstaub kontaminiert. Dass schon die frische Wäsche beim Überstreifen Allergiesymptome auslöst, wäre kontraproduktiv und würde den Heuschnupfen nur verschlimmern.

Drinnen bleiben

Zwar ist dieser Tipp schwer umsetzbar, doch sollten Allergiker vermeiden, sich während der Zeit des stärksten Pollenflugs im Freien aufzuhalten. Wer genau weiß, welche Art Blütenstaub die Symptome auslöst, kann Pollenflugkalender nutzen und dementsprechend versuchen, die Aufenthalte im Freien während des betreffenden Zeitraums einzuschränken. Stattdessen empfiehlt sich, nach Regenfällen das Haus zu verlassen, da die Feuchtigkeit den Blütenstaub bindet und so die Konzentration in der Luft gering hält.

Spezialbrille tragen

Eigentlich für Piloten und Hochalpinisten entwickelt, entdecken immer mehr Allergiker Brillen mit besonderen Schutzklappen für sich. Der spezielle Schutz aus Kunststoff, Leder oder Stoff dient eigentlich dazu, den Träger vor der Sonne, die seitlich zwischen Glas und Augenhöhle auf die Augen trifft, zu schützen. Dadurch sind die Augen rundum durch die Brille verdeckt und die Menge an Blütenstaub, die in die Augen trifft, wird deutlich reduziert.

Blütenstaub kann außerdem auch sogenannte Kreuzallergien auslösen. In diesem Fall rufen Allergene auf Nüssen, Früchten oder anderen Lebensmitteln allergische Reaktionen hervor, die dem Heuschnupfen ähneln. Wer solche Zusammenhänge an sich selbst beobachtet, sollte einen Arzt aufsuchen, um genau herauszufinden, um welche Art der Allergie es sich handelt.