Jaqee – Yes I Am

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„Where I am is where it happens, because I am there. Here.“ Ein bisschen Soul, ab und zu pulsierender Dancehallgroove und eine ordentliche Dosis Reggae. Jaqee, aus dem Hause Rootdown, bringt ihr viertes Album „Yes I Am“ heraus. Die ugandisch-schwedische Künstlerin, deren Wohnsitz mittlerweile Berlin geworden ist, hat eine unverwechselbare Stimme und liebt es ihre musikalische Kreativität zu durchmischen. „Yes I Am“ ist wie Jaqee ist. Stark, mutig, kämpferisch, einfach, selbstkritisch und liebend. Sie zeigt die Ganzheit ihrer Persönlichkeit. Spricht über Lebenserfahrungen und die Energie, die sie aus ihnen schöpfen konnte. Geprägt von Gegenden der Welt, sei es Berlin, Südafrika oder Jamaika, zeigen ihre Texte, wie sie auf den verschiedenen Pfaden ihres Lebens gewachsen ist. Ereignisse, wie Mutter zu werden, verarbeitet sie ebenso in ihren Liedern, wie die diversen Kulturen, die sie kennenlernen durfte und seither in sich vereinigt.

Sie gewehrt uns durch „Yes I Am“ Einblick in ihre spezielle Lebensgeschichte. Sie verliert bei aller Ernsthaftigkeit, weder Lust noch Freude an der Art und Weise des Vermittelns. Sie richtet den Blick gezielt auf sich, nicht etwa aus Selbstverliebt oder dergleichen, sondern um möglichst viele Perspektiven zu verdeutlichen. „ I decided to be the change that i wanted!“ Direkt mit dem ersten Song auf diesem Album „Hero“ geht sie in die Vollen und beschriebt einen intimen Prozess in ihrem Leben. Den Schritt zu wagen sich grundlegend verändern zu wollen. „Drop of Water“ ist ebenfalls ein ziemlich emotionaler Song und handelt von zwischenmenschlichen Unstimmigkeiten und anschließender Versöhnung.

Jaqee selbst ist fasziniert von Momenten, die auf sie einwirkten und beschreibt dies wie folgt: „Das wäre nie geschehen, wenn ich jetzt nicht hier gewesen wäre.“ Das ist auch jenes Argument, welches ihre Motivation an oberster Stelle hält. Sie liebt es, ihr Publikum zu begeistern und schätzt aktive Anteilnahme an ihrer Musik. Frei nach dem Motto: „Music moves you!“

Die Titel der Songs lassen bereits vermuten, dass sich dieses Album aus diversen bunten Teilen zu einem großen Puzzle zusammen setzen lässt, so wie auch das Cover von „Yes I Am“. 13 Songs, welche alle erstklassiges Können unter Beweis stellen. Eine einfache Rootsreggae-Platte ist diese sicherlich nicht. Sie verleiht den Vibes einen frischen Wind durch Schnelligkeit und spezielle Melodien, die sie mit ihren Inhalten eng verknüpft.Die Frage nach der wahren Liebe darf auch bei Jaqee nicht fehlen. Mit „Does He Love Me“ fragt sie sich, was nun Wirklichkeit und ob der Herr mehr Schein als Sein ist. „Smile“ – Die Motivation schlecht hin für Jeden an eher weniger gute Tagen. „When you smile the world is gonna smile back at you!“ Mensch kann also davon ausgehen, dass sie Erfahrung darin hat. Es gibt auch ein Feature auf diesem Album. Zusammen mit der Reggaegröße Anthony B entstand der Song „Take A Stand“. Gemeinsam für das Positive in der Welt zu kämpfen, ist hier die Devise. Sie Singen: „Stand Up – We need fi stand up“. Für mich ein eindeutiger Favorit.

[quote]Es ist sehr schwierig, sich hier auf einen favorisierten Song festzulegen.[/quote]

Die Sounds alleine heben die Stimmung und die Lust das Tanzbein zu schwingen. Selbst ein paar elektronische Klänge finden hier Platz, beispielsweise bei „Dance“. Aber auch Streicher sind zu hören und durch die Bank sehr einfühlsame Klänge. Sie nutzt die Musik als universelle Sprache, stellt sie sich innerlich vor und trägt sie klar nach außen und das kann Mensch hören, wenn er sich auch nur kurzzeitig auf ihren Vibe einlässt. Die Auswirkungen der Musik auf Sie selbst beschriebt sie ebenfalls mit dem Song „MUZIKI“. Der Spaßfaktor kommt hier ganz bestimmt nicht zu kurz. „Is keeping me alive“ ist eine eindeutige Aussage der Sängerin, dass Musik ihr Lebenselixier darstellt. Musik war schon immer in ihrem Kopf, gab ihr die Antrieb, Hoffnung und die Möglichkeit zur Verarbeitung. „Yes I Am“ verdient Support! Wer sich Jaqee live ansehen möchte, kann dies beim traditionellen Neujahreskonzert vom Berlin Boom Orchestra machen, am 4.1.2014 im SO36, in Berlin-Kreuzberg.

STECKBRIEF

Künstlerin: Jaqee

Musiklabel: Rootdown Records

Veröffentlichung: 20.09.2013

Mucke: Soul, Dancehall, Reggae

Hitverdächtig: „Hero“, „Dance“, „Smile“, „Take A Stand“, „Drop Of The Water“

Tanzbar? Mach es wie Jaqee. Sei wie du bist!  – Vom gemütlichen Schunkeln, bis zur völligen Eskalation. Hüfte nicht vergessen!

Brandneu: Rootdown Allstar Track mit: JAQEE, Miwata, Nattyflo, Nosliw, Rojah Phad Full, Slonesta & Zhi MC.

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