Kein Plastik im Alltag: Zero Waste in Berlin leben

In Berlin, Lifestyleby Arunika

Zero Waste bedeutet, so wenig Müll, und dabei vor allem Plastikmüll, wie möglich zu produzieren. Bewusster Konsum also, statt Wegwerf-Gewohnheit. Wie du am einfachsten kleine Schritte direkt umsetzt, erklären wir dir hier.

Zu Beginn gilt: Keiner ist perfekt und kann von einem Tag auf den anderen alles umsetzen. Und keiner wird die Welt retten, wenn er ein bisschen weniger Müll verursacht, das ist klar. Trotzdem müssen wir alle anpacken, wenn wir unsere Umwelt und somit unser Zuhause schützen und langfristig retten wollen. 

Unsere Tipps:

Coffee Tumbler statt To-go Becher

Viele setzen das seit langem schon um: Wenn du regelmäßig Kaffee für unterwegs beim Bäcker oder Imbiss kaufst, lohnt sich die Anschaffung eines waschbaren Kaffeebechers für unterwegs absolut. Bei manchen Cafés wirst du dafür sogar belohnt und sparst beim Kaffee-Kauf ein bisschen was ein, wenn du mit eigenem Becher kommst.

Rucksack statt Plastiktüten

Rucksäcke sind sowieso total im Trend und haben die klassische kleine Handtasche lange abgelöst. Das ist auch gut so, denn in einen Rucksack passt um einiges mehr rein. Wenn du einen Rollrucksack hast, kannst du den Platz bei Bedarf sogar noch erweitern. Außerdem gibt es Hersteller, die auf nachhaltige Materialen wie wiederverwendete PET-Flaschen setzen. So kannst du dir die Plastiktüte beim Einkaufen sparen und einfach alles in deinem Rucksack verstauen. Falls du aber doch Handtaschen bevorzugst, dann hab immer einen Jutebeutel für deine Einkäufe dabei.

Gemüsenetz im Supermarkt

Wir kennen diese kleinen, dünnen Plastiktüten in der Gemüse- und Obstabteilung im Supermarkt. Man kann 100 Stück verwenden, um alles separat zu verpacken oder man kann es auch einfach sein lassen. Kaufland hat mittlerweile kleine Gemüsenetze, die man immer wieder mitbringen und verwenden kann. Außerdem ist es auch nicht wirklich notwendig, Äpfel, Bananen oder Kartoffeln einzeln zu verpacken. Einfach alles in den Jutebeutel werfen und gut ist.

Eigene Trinkflasche

Ebenfalls super praktisch ist eine Trinkflasche aus Stahl oder Glas. Die kannst du regelmäßig auswaschen, immer und überall mit Wasser auffüllen und bist dabei nicht auf den Kauf von Wasser in Plastikflaschen angewiesen. Spart Geld und Müll.

Eigene Brotbox und Mealplanning

Zugegeben, damit ist ein wenig Aufwand verbunden, aber es spart Geld, ist am Ende einfacher und schmeckt besser: Selbst Brote schmieren und in der eigenen Brotbox mitnehmen, Mittagessen abfüllen und dabei haben und Snacks vorbereiten. So hast du immer sofort was zur Hand, wenn du hungrig bist und musst kein Essen in Plastik kaufen.

Im Original Unverpackt Laden vorbeigehen

Praktisch für alle Berliner: Der Unverpackt Laden! Seit ein paar Jahren bekommst du hier allerlei Produkte, die entweder nachhaltig oder gar nicht verpackt sind. Du kannst Nudeln, Mehl, Nüsse, Snacks, Waschmittel und Co. in dein eigenes Behältnis abfüllen und einfach abwiegen. Super praktisch und Zero Waste.