Read + Listen: Samaris (2)

In Berlin by Martin

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Ein Interview, eigens von den präsentierten Künstlern zusammengestellte Hörproben und eine Ticketverlosung – das sind die Grundpfeiler, auf denen ein jedes „Read + Listen“-Feature fußt. Einmal mehr freuen wir uns, einen spannenden Act nach Berlin holen und darüber hinaus ein passendes schriftliches Begleitprogramm bieten zu können.

Wenn man Bands wie Samaris hört, dann verwundert es nicht wirklich, dass deren Heimat Island von einer mystischen, kaum fassbaren Aura umgeben zu sein scheint. Und obwohl sich das Trio um Jófríður Ákadóttir mit seinen jüngsten Veröffentlichungen erstmalig der englischen Sprache zuwendet, anstatt sich weiter in seiner Muttersprache auszudrücken, macht dies den Klangkosmos von Samaris nur umso erlebbarer für ihr internationales Publikum. Am 29.03. werden die Isländer ein von Kultmucke präsentiertes Konzert im Auster-Club spielen.

Samaris (2)Wie ist es dieser Tage in Island?

Jófríður: „Hi! Zurzeit bin ich in New York und es regnet in Strömen. Ich arbeite hier in einem Aufnahmestudio, um mein Soloalbum fertig zu bekommen.“

Es ist eine Weile her, seit wir dich das letzte Mal gesprochen haben. Welche Neuigkeiten hast du für uns?

Jófríður: „Wow, das ist tatsächlich lange her. Wir haben ein neues Album namens ‚Black Lights‘ aufgenommen.“

Was können wir von diesem erwarten? Inwiefern ist es anders als seine zwei Vorgänger?

Jófríður: „Es ist analoger. Es ist zerstreuter. Es ist frecher. Es ist nachtragender.“

„Wanted 2 Say“ ist die wirklich atemberaubende Vorabsingle zu dieser Platte und gleichzeitig auch der erste Song, den ihr auf Englisch geschrieben habt. Warum?

Jófríður: „Wir begannen mit dem Schreiben letztes Jahr in Berlin. Damals saßen wir vor einem weißen Blatt Papier. Irgendwann entschieden wir uns, den Leuten das zu geben, wonach sie uns oft gefragt hatten, um dann die Reaktionen darauf bewerten zu können. Es ist so wichtig, zu wachsen, sich zu verändern und kontinuierlich Musik zu machen. Dabei sollte man sich stets daran erinnern, dass nichts unantastbar ist.“

Neben der Sprache bietet „Wanted 2 Say“ auch eine neue musikalische Richtung. Woher entspringt diese?

Jófríður: „Der größte Einfluss auf der neuen Platte sind das Tourleben und die Liveshows, die wir gespielt haben. Die Musik, die wir im Auto hören, die Leute, die wir treffen, die Geschichten, die wir gesammelt haben. Aufgrund der Energie, die wir verspürten, wenn wir Upbeat-Tracks performten, und dank der Tatsache, dass das Album zu großen Teilen auf Reisen entstand, war eine neue musikalische Richtung unausweichlich.“

Ihr habt uns verraten, dass Berlin immer wichtig für euch war und euch stark geprägt hat. Was magst du ganz persönlich an der Stadt?

Jófríður: „Ich mag es, meine Freunde zu besuchen.“

Vor eurem Gig im Monarch hat euch unsere Fotografin Susi begleiten dürfen. Welche Erinnerungen habt ihr an diesen Tag?

Jófríður: „Er war etwas diffus, da wir vorher lange unterwegs gewesen sind. Ich erinnere mich, dass die Sonne geschienen hat und wir glücklich gewesen sind.“

Freut ihr euch auf ein Wiedersehen mit unserer Hauptstadt?

Jófríður: „Ja, wir sind sehr aufgeregt. Vorab werden wir in Berlin proben und ein Liveset auf die Beine stellen. Berlin hat die Tendenz, der Ort zu sein, an dem wir uns treffen, bevor es richtig losgeht.“

Listen: Samaris (2)

Gewinnspiel

Um Tickets für den Auftritt von Samaris, am 29.03.2016 im Berliner Auster-Club zu gewinnen, schickt einfach eine Mail mit dem Betreff „Samaris“ an martin@kultmucke.de. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 23.03.2016. Unter allen Teilnehmern verlosen wir 1×2 Gästelistenplätze. Bitte nennt euren vollen Vor- und Zunamen in der von euch geschickten Nachricht. Viel Erfolg!