Schlafstörungen – so gehst du die unterschätzte Gefahr an

In Lifestyle by Trang

Viele Menschen in Deutschland haben mit Schlafstörungen zu kämpfen. Angeblich leidet in etwa ein Viertel der Bevölkerung darunter. Leider ist das ein Grund, der oft zu der Annahme führt, dass Schlafstörungen ungefährlich sind. Das ist allerdings keineswegs der Fall. Sogar ernsthafte gesundheitliche Probleme wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen können eine Folge von zu wenig Schlaf sein. Falls du selbst unter Schlafstörungen leidest, solltest du das Problem also unbedingt angehen. Wir zeigen dir, was du tun kannst.

Ungesunde Gewohnheiten vermeiden

Unser Lebensstil wirken sich auf unseren Schlaf aus. Das lässt sich nicht bestreiten. Du solltest daher versuchen, Alkohol, Nikotin und exzessiven Konsum von elektronischen Medien möglichst zu vermeiden. All das kann dazu beitragen, dass wir Schwierigkeiten beim Einschlafen haben oder wir uns beim Schlafen nicht richtig erholen. Verzichte also am besten gleich auf derartige Gewohnheiten oder halte sie zumindest auf einem Niveau, das den Schlaf nicht beeinträchtigt. Möglicherweise liegt die Ursache auch ganz woanders. In vielen Fällen ist jedoch tatsächlich die eigene Lebensweise schuld an unseren schlaflosen Nächten.

Pflanzliche Präparate probieren

Medikamente wie Schlafmittel sind oft die erste Wahl, wenn es darum geht, Schlafstörungen anzugehen. Allerdings bergen gerade chemische Präparate ein gewisses Risiko. Zum einen verändern sie das natürliche Schlafmuster, zum anderen können sie eine Sucht auslösen. Gerade sehr wirksame Mittel wie beispielsweise Valium sind nicht unbedenklich. Wenn du Medikamente einnehmen möchtest, solltest du es daher lieber erst mit pflanzlichen Präparaten probieren. Eines davon wäre Cannabidiol. Cannabidiol wird aus Hanf gewonnen und oft in Form von CBD-Öl verabreicht. Hier findest du eine Erklärung zu CBD-Öl, damit du dich über den Wirkstoff informieren kannst. Hanf ist allerdings nicht die einzige Pflanze, die bei Schlafstörungen hilft. Einige weitere sind Baldrian, Melisse, Kamille, Lavendel und Johanniskraut.

Autogenes Training

Beim autogenen Training handelt es sich um nichts anderes als Selbsthypnose. Sich selbst zu hypnotisieren, ist jedoch etwas, was gerade Anfängern nicht leicht fällt. Oft braucht es erst etwas Übung, um die ersten Ergebnisse zu sehen. Nichtsdestotrotz lohnt es sich, autogenes Training auszuprobieren. Es gibt kaum eine bessere Methode, um zur Ruhe zu kommen. Dass das beim Einschlafen helfen kann, dürfte selbsterklärend sein. Neben autogenem Training können auch simple Entspannungsübungen, Meditation oder Yoga helfen. Sollte es alleine nicht klappen, kann ein Trainer engagiert werden. Es gibt schließlich einige Selbstständige, die sich auf die einzelnen Bereiche spezialisiert haben.

Regelmäßiger Sport

Sport ist gesund und trägt dazu bei, dass wir am Ende des Tages müde sind. Sich sportlich zu betätigen, hilft also beim Einschlafen. Um welche Uhrzeit du letztlich Sport treibst, spielt dabei allerdings kaum eine Rolle. Wichtig ist lediglich, dass du nicht zwischendurch ein Nickerchen hältst, sondern bis zur regulären Schlafenszeit wach und aktiv bleibst. Damit sind wir auch bei einem weiteren wichtigen Punkt: Um Schlafprobleme anzugehen, solltest du immer zur selben Zeit ins Bett gehen. Nur so kannst du einen gesunden Schlafrhythmus entwickeln, was Schlafstörungen nachhaltig vorbeugt.