Tanga Elektra

In Musik by Gastautor

Genre:

Tanga Elektra besteht aus 2 Personen: Daye, der ältere der zwei Brüder, der Gesang, Geige, und die Loopstation in sich vereint. Eli ist der Schlagzeuger (Akustik Drums und Elektropad) der Band.

Beide sind studierte Musiker: Daye studierte Jazz und Geige in Holland und Eli Jazz-Schlagzeug. In Berlin sind die zwei Musiker unter anderem im Kaffee Burger, im Lux oder auf der Insel der Jugend anzutreffen. Ihre Musik hat viele Einflüsse und ist daher in keine Schublade zu stecken. Die Suche nach einem Management und somit auch das Überleben in der Musikwelt ist meistens steinig und schwer.

Daye: » Im Moment haben wir kein Management. Wir schauen immer nach Chancen oder Angeboten, aber man muss auch sehen, wer zu uns passt. «

Aus diesem Grund haben Tanga Elektra momentan auch keinen festen Produzenten. Der Produzent bringt sich in gewisser Weise in die Musik ein. Die Aufgabe des Produzenten ist es, herauszufinden, wie die Musik klingen muss, damit das fertige Produkt stimmt. Da die Musikgruppe vor allem keinen Produzenten sucht, der ihnen seinen Stempel aufdrückt, wird eben ein Sound-Ingenieur gesucht und so setzt sich der beschwerliche Weg an die Spitze des Musik-Business fort:

Eli: » Unsere Musik ist außergewöhnlich, weil sie viele Einflüsse aus vielen verschiedenen Musikrichtungen in sich vereint. Wir arbeiten unter anderem auch mit elektronischen Elementen, was keine vorprogrammierten Elemente beinhaltet. Zu außergewöhnliche und individuelle Musik, die in keine Schublade passt, ist für Plattenlabels immer ein Risiko. Die Labels haben vor neuen Sachen Angst. Zeit im Studio und Konzerte bedeuten immer zu erst eine Investition für das Label, bevor der Verkauf der Musik ein Gewinn bedeutet. «

Daye: » Trotzdem wären wir einem jungen coolen Label nicht abgeneigt. Wichtig für uns ist, dass wir wir selbst bleiben dürfen. Kommt noch hinzu, dass wir als Musiker die Freiheit haben wollen, das zu spielen, was wir wollen. Wir würden daher einen so genannten Knebelvertrag total ablehnen. «

Sie selbst bezeichnen Ihre Musikrichtung als New Soul. Als ich frage, was das heißt, und ob sie sich selbst als avantgardistische Künstler sehen, antwortet Daye: » Im gewissen Sinne würde ich schon sagen, dass wir avantgardistische Musik machen, weil wir Einflüsse von vielen Musikrichtungen und Künstlern haben und es dabei trotzdem minimal halten, aber im engeren Sinne machen wir letztendlich Soul. « Eli, der jüngere der beiden Brüder, wirft ein, dass die Musik der Gruppe aus dem Jam entsteht: »  Ja genau, aus dem Feeling.« –  sagt Daye.

Eli: » Es ist aber kein Stilwechsel, sondern eher eine Verschmelzung vom Elementen. Auf einem Konzert meinte mal einer zu uns: Eigentlich höre ich nur Slayer, aber ihr hattet etwas davon und deswegen finde ich eure Musik gut«.

Musikalisch sowie im wahren Leben ergänzt sich das Duo gegenseitig. Seit 14 Jahren machen sie zusammen Musik. Auf die Frage nach Einflüssen durch andere Künstler bekomme ich die Antwort, dass es eher eine unbewusste Beeinflussung sei.

Daye: » Wir selbst hören Elektro, Soul, Hip Hop und Jazz, Ray Charles, Curtis Mayfield, Erica Badu, Moloko, Jimi Hendrix und viele andere. «

Als ich sage, dass für mich Free Jazz die letzte Geißel der Menschheit ist, lachen beide.

Eli: » Das muss dir gar nicht peinlich sein. Free Jazz kommt aus dem Bauch und geht direkt in die Hände. Nur die Gefühle wirken. Wenn das nicht so ist, spielen viele Musiker nur auswendig gelernte Licks, aber das ist kein Free Jazz. Ich habe mich selbst schon mal aus dem Gefühl in Trance gespielt. «

Könnt ihr denn von der Musik leben? Habt ihr einen Hauptberuf erlernt? Diese Fragen sind es, die den herkömmlichen Studierenden oder Arbeitenden bewegen und nur wenige von den zahlreichen Berliner Musikern hätten den Mut, das Wagnis, die eigene Arbeit, das Leben und Schaffen allein der Musik zu verschreiben, allein vom Spielen sein Leben finanzieren zu wollen, zu leben. Doch das Duo antwortet:

» Eigentlich machen wir nur Musik und die ganze Organisation, die damit zusammenhängt, damit es weiter geht. «

Mehr muss man dazu nicht sagen. Wenn ich die Musik von Tanga Elektra beschreiben müsste, würde ich sagen, dass ich es nicht könnte, weil sie unbeschreiblich ist.

Man kann sie wirklich nicht eindeutig in eine konsequente Richtung einordnen, weil es eine Vielzahl an Klangeindrücken gibt, die man gewinnt. Live klingt ein und der selbe Song nie genau gleich. Die Essenz, also die Texte und die Melodie bleiben jedoch immer gleich. Improvisation ist daher ein Stilmittel. Was man allerdings genau sagen kann ist, dass man aus der Musik, vor allem live, hört, dass die zwei Musiker nicht spielen, um finanziell zu überleben, sondern ihre Musik zum Leben brauchen.

Selbst reinhören!

Internet:
Myspace

Tanga Elektra besteht aus 2 Personen: Daye, der ältere der zwei Brüder, der Gesang, Geige, die Loopstation in sich vereint. Eli ist der Schlagzeuger (Akustik Drums und Elektropad) der Band.

Beide sind studierte Musiker: Daye studierte Jazz und Geige in Holland und Eli Jazz-Schlagzeug und spielt zusätzlich die Percussion-Instrumente. Mit seiner Band » Boy of Girl « ist der das junge Ausnahmetalent Eli in England bereits erfolgreich.

In Berlin sind die zwei Musiker unter anderem im Café Burger, im Lux oder auf der Insel der Jugend anzutreffen.

Ihre Musik hat viele Einflüsse und ist daher in keine Schublade zu stecken. Die Suche nach einem Management und somit auch das Überleben in der Musikwelt ist meistens steinig und schwer.

Daye: » Im Moment haben wir kein Management. Wir schauen immer nach Chancen oder Angeboten, aber man muss auch sehen, wer zu uns passt. «

Aus diesem Grund haben Tanga Elektra momentan auch keinen festen Produzenten. Der Produzent bringt sich in gewisser Weise in die Musik ein. Die Aufgabe des Produzenten ist es, herauszufinden, wie die Musik klingen muss, damit das fertige Produkt stimmt. Da die Musikgruppe vor allem keinen Produzenten sucht, der ihnen seinen Stempel aufdrückt, wird eben ein Sound-Ingenieur gesucht und so setzt sich der beschwerliche Weg an die Spitze des Musik-Business fort:

Eli: » Unsere Musik ist außergewöhnlich, weil sie viele Einflüsse aus vielen verschiedenen Musikrichtungen in sich vereint. Wir arbeiten unter anderem auch mit elektronischen Elementen, was keine vorprogrammierten Elemente beinhaltet. Zu außergewöhnliche und individuelle Musik, die in keine Schublade passt, ist für Plattenlabels immer ein Risiko. Die Labels haben vor neuen Sachen Angst. Zeit im Studio und Konzerte bedeuten immer zu erst eine Investition für das Label, bevor der Verkauf der Musik ein Gewinn bedeutet. «

Daye: » Trotzdem wären wir einem jungen coolen Label nicht abgeneigt. Wichtig für uns ist, dass wir wir selbst bleiben dürfen. Kommt noch hinzu, dass wir als Musiker die Freiheit haben wollen, das zu spielen, was wir wollen. Wir würden daher einen so genannten Knebelvertrag total ablehnen. «

Sie selbst bezeichnen Ihre Musikrichtung als New Soul. Als ich frage, was das heißt, und ob sie sich selbst als avantgardistische Künstler sehen, antwortet Daye: » Im gewissen Sinne würde ich schon sagen, dass wir avantgardistische Musik machen, weil wir Einflüsse von vielen Musikrichtungen und Künstlern haben und es dabei trotzdem minimal halten, aber im engeren Sinne machen wir letztendlich Soul. « Eli, der jüngere der beiden Brüder, wirft ein, dass die Musik der Gruppe aus dem Jam entsteht: »  Ja genau, aus dem Feeling.« –  sagt Daye.

Eli: » Es ist aber kein Stilwechsel, sondern eher eine Verschmelzung vom Elementen. Auf einem Konzert meinte mal einer zu uns: Eigentlich höre ich nur Slayer, aber ihr hattet etwas davon und deswegen finde ich eure Musik gut«.

Musikalisch sowie im wahren Leben ergänzt sich das Duo gegenseitig. Seit 14 Jahren machen sie zusammen Musik. Auf die Frage nach Einflüssen durch andere Künstler bekomme ich die Antwort, dass es eher eine unbewusste Beeinflussung sei.

Daye: » Wir selbst hören Elektro, Soul, Hipp Hop und Jazz, Ray Charles, Curtis Mayfield, Erica Badu, Moloko, Jimi Hendrix und viele andere. «

Als ich sage, dass für mich Free Jazz die letzte Geißel der Menschheit ist, lachen beide.

Eli: » Das muss dir gar nicht peinlich sein. Free Jazz kommt aus dem Bauch und geht direkt in die Hände. Nur die Gefühle wirken. Wenn das nicht so ist, spielen viele Musiker nur auswendig gelernte Licks, aber das ist kein Free Jazz. Ich habe mich selbst schon mal aus dem Gefühl in Trance gespielt. «

Könnt ihr denn von der Musik leben? Habt ihr einen Hauptberuf erlernt? Diese fragen sind es, die den herkömmlichen Studierenden oder Arbeitenden bewegen und nur wenige von den zahlreichen Berliner Musikern hätten den Mut, das Wagnis, die eigene Arbeit, das Leben und Schaffen allein der Musik zu verschreiben, allein vom Spielen sein Leben finanzieren zu wollen, zu leben. Doch das Duo antwortet:

» Eigentlich machen wir nur Musik und die ganze Organisation, die damit zusammenhängt, damit es weiter geht. «

Mehr muss man dazu nicht sagen. Wenn ich die Musik von Tanga Elektra beschreiben müsste, würde ich sagen, dass ich es nicht könnte, weil sie unbeschreiblich ist.

Man kann sie wirklich nicht eindeutig in eine konsequente Richtung einordnen, weil es eine Vielzahl an Klangeindrücken gibt, die man gewinnt. Live klingt ein und der selbe Song nie genau gleich. Die Essenz, also die Texte und die Melodie bleiben jedoch immer gleich. Improvisation ist daher ein Stilmittel. Was man allerdings genau sagen kann ist, dass man aus der Musik, vor allem live, hört, dass die zwei Musiker nicht spielen, um finanziell zu überleben, sondern ihre Musik zum Leben brauchen.

Selbst reinhören!