Top Fahrradtouren durch Berlin

In Berlin, Geheimtippby Tanja

Mitten in der Natur und doch noch im Stadtgebiet? Kaum eine Metropole bietet dafür so vielfältige Möglichkeiten wie Berlin. An den trockenen, schönen Tagen im Herbst zieht es uns oft wie magisch nach draußen, um die herrlich-bunte Herbstlandschaft zu genießen, bevor es draußen bald kalt und ungemütlich wird.

Eine wunderbare Art der Freizeitgestaltung ist in dieser Zeit eine Fahrradtour, bei der man schnell und einfach tolle Orte entdecken kann. Zudem bietet das Fahrradfahren eine ideale Kombination, einen vergnüglichen Ausflug mit Familie, Freunden oder den Kindern mit Bewegung an der frischen Luft zu verbinden. Der Kopf wird frei, und alle können wieder neue Energie für den Alltag tanken und viele positive Eindrücke gewinnen. Wer Fahrrad fährt, bleibt fit, gesund und rüstet das körpereigene Immunsystem gegen Erkältungskrankheiten, die in der beginnenden kalten Jahreszeit wieder Hochkonjunktur haben.

Grunewald

Zentral und unkompliziert zu erreichen ist der Grunewald – ein Klassiker unter den stadtnahen Ausflugszielen. Hier kommt man an Teufelsberg und Teufelssee vorbei geradewegs zum Berliner Ökowerk, einem Naturschutzzentrum, das besonders Kindern alle Themen rund um die Flora und Fauna erlebbar macht. 

Müggelsee

Im Südosten der Stadt, im Stadtteil Köpenick, befinden sich der große und der kleine Müggelsee. Der S-Bahnhof Friedrichshagen ist ein guter Ausgangspunkt für den Start zu einer gemütlichen Tour durch sattes Grün, die durch Alt-Köpenick und die Müggelberge zum Müggelturm führt, von dem aus sich reizvolle Ausblicke über die wald- und wasserreiche Landschaft bieten.

Plänterwald

Ebenfalls im Bezirk Treptow-Köpenick liegt der Plänterwald. Entlang dem Fluss geht es auf leichten Wegen vorbei am stillgelegten Spreepark mit seiner verwunschenen Vergnügungslandschaft. Mittlerweile gibt es dort übrigens geführte Touren.

Regierungsviertel

Vom Herzen der Stadt am Berliner Dom aus geht es an der Spree entlang durch das Regierungsviertel, vorbei an der Museumsinsel in den Westen, nach Spandau. Schon bald hat man das Treiben der Großstadt hinter sich gelassen und kann an ruhigen Kanälen radelnd die weithin sichtbare Zitadelle auf sich wirken lassen und anschließend die Spandauer Altstadt erkunden.

Havel-Radweg

Für alle, die etwas Ausdauer mitbringen, eignet sich eine Fahrradtour auf dem Havel-Radweg, der auf insgesamt 371 Kilometern von der Quelle in Ankershagen bis zur Mündung des Flusses bei Prignitz in die Elbe führt. Natürlich kann man die einzigartige Fluss- und Seenlandschaft an der Havel auch in Teilstücken erleben. Ein guter Einstieg ist Spandau, wo der Radweg von der Havel gekreuzt wird. 

Tiergarten

Erholsames Fahrradfahren im Park ohne langwierige und zeitraubende Vorbereitungen – dazu ist eine Radtour durch den Großen Tiergarten wie geschaffen. Die Wege sind gut befestigt und viele von ihnen haben eine Verbindung mit dem städtischen Radwege-Netz. Die überaus reizvolle Gartenarchitektur des 18. und 19. Jahrhunderts mit ihren hübschen Brücken, Skulpturen und Denkmälern steht hier im Einklang mit jahrhundertealten Bäumen, artenreichen Wiesen und idyllischen Wasserläufen. Da es im Tiergarten an jeder Ecke sehenswertes zu bestaunen gibt, dürfte auch eine moderate Fahrweise kein allzu großes Problem darstellen – im Park, der als Naturdenkmal unter Schutz steht, haben die Fußgänger Vorrang.

Du siehst also Berlin hat in Sachen Fahrrad fahren einiges zu bieten. Wer noch kein Fahrrad hat und sich noch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln rum schlägt, sollte sich spätestens jetzt ein Fahrrad zu legen. Auf Flohmärkte oder Ebay Kleinanzeigen lassen sich auch sehr schöne für wenig Geld erwerben.