Kuba

Typisch Kuba: Für diese drei Dinge ist der Inselstaat weltbekannt

In Lifestyle by Trang

Puderfeine Sandstrände, Lebensfreude und kristallklares Wasser: Kuba ist unter Urlaubern seit Jahren ein beliebtes Reiseziel. Man verbindet mit dem karibischen Inselstaat aber noch mehr als Urlaubsfeeling bei Cuba Libres und Meeresrauschen. Eine zelebrierte Kultur der Zigarren, Kolonialbauten und Revolutionäre macht das lateinamerikanische Urlaubsland aus. Typisch kubanisch sind vor allem die folgenden drei Dinge.

Rhythmen des Son Cubano

Berlin gilt als Hotspot für Partylöwen – nicht zuletzt wegen seines Musikangebots. Mit Kuba ist das trotzdem kaum zu vergleichen. Dort feiert man nicht zu Musik: Man atmet sie. Salsa-lastige Traditionsklänge brechen schon tagsüber aus den zahlreichen Casas de la Musica. Als bekannteste Musik-Stadt des Landes gilt Santiago de Cuba, wo der weltberühmte Club Salon del Son ununterbrochen zum Tanzen einlädt. Von Traditionsmusik über Reggaeton bis hin zu Cubaton bekommt man in dem Inselstaat die verschiedensten Richtungen zu hören. Getanzt wird überall. Bei den mitreißenden Rhythmen des Son Cubano eigentlich kein Wunder. Spanische Melodien treffen auf afrikanische Perkussion, all das begleitet von außergewöhnlichen Instrumenten wie Tres und Bongos. Aus der populären Musikrichtung Kubas haben sich mit der Zeit Mambo und Cha-Cha-Cha entwickelt – und auch Musiker von Welt hat der karibische Inselstaat zu bieten.

Als erfolgreichstes Album des Weltmusik-Genres hat sich die Platte Buena Vista Social Club des gleichnamigen Kollektivs 150 Wochen auf Platz 1 der deutschen Charts gehalten und mehr als acht Millionen Mal verkauft. Der afrokubanische Kulturverein aus Havanna bestand aus Altmeistern des traditionell kubanischen Son und tritt bis heute in unterschiedlicher Besetzung auf.

Tabakplantagen der Extraklasse

Ob Rum, Cocktails oder Rotwein: Für jedes Getränk gibt es Zigarren-Aromen, die genau dazu passen. Kein Wunder, dass viele Urlauber an dicke Rauchwolken bei abendlichen Drinks im Standkorb denken, wenn sie sich an Kuba erinnern. Denn nach Griechenland besitzt der karibische Staat die zweitgrößte Anbaufläche der Welt. Zu den bekanntesten Tabaksorten des Landes zählen Havanna-Zigarren von Cohiba, Montecristos und Romeo y Julietas. Auf fast 15.000 Hektar Fläche züchten Tabakfarmer das nach Zucker zweitwichtigste Exportgut des Inselstaats. Obwohl viele Kubaner selber rauchen, ist der Großteil der bekannten Sorten nicht für den landesinternen Verbrauch bestimmt.

Schon gewusst: Die kubanischen Tabakplantagen lassen sich in vier Regionen unterteilen. Neben Vuelta Abajo und Semi Vuelta sind das Partido und Vuelto Arriba. Letzteres Gebiet verbindet man mit den besten Klimabedingungen und aromatischsten Tabakblättern.

Rumsorten von Welt

Nicht nur mit Tabak, sondern auch Alkoholika verbindet man Kuba. Mindestens so bekannt wie für seine Weltklasse-Zigarren ist der karibische Inselstaat für seine erstklassigen Rum-Sorten. Zwangsläufig denkt man an Marken wie Havana Club und Bacardi, die pur oder als Cocktail-Zutat über Tresen und Theken auf der ganzen Welt gehen. Für Havana Club gilt Deutschland als Hauptabsatzmarkt. Insgesamt werden kubanische Rumsorten jährlich zu über 30 Millionen Litern in mehr als 100 Staaten exportiert. Eine ganze Lebensart verbindet man mit den Rumsorten: Der Song „Bacardi Feeling (Summer Dreamin’)“ von Kate Yanai ist dafür der beste Beweis.

Rum-Fact: Bis auf Bacardi bekommt man in den USA wegen eines bisher nur teilweise gelockerten Handelsembargos keinen kubanischen Rum. Wie schade!