Videopremiere: Vittoria Fleet „Like Glue“

In Musikby Martin

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Giada Zerbo und Allan Shotter sind Vittoria Fleet – eine Band, die uns eine neue Definition von Electropop offeriert. Zwar sind Vittoria Fleet bisher noch ein echter Geheimtipp, doch mindert das keineswegs die Genialität und konsequente Linienführung, die an ihre Werke gebunden ist. Bevor am 23. Oktober das zweite Album des in Berlin ansässigen Duos erscheint, das den Titel „Greed LP“ trägt, gibt es bei uns heute exklusiv das kunstvolle Video zur Vorabsingle „Like Glue“ sowie ein kurzes Interview zu entdecken.



Worum geht es bei „Like Glue“ textlich?

„Der Song erzählt von einer Beziehung, die aus qualvollen Schmerzen und aufrichtiger Liebe besteht. Wie sehr kann man jemanden lieben, bevor man sich selbst komplett auslöscht? Und kann man dann tatsächlich noch von Liebe sprechen, wenn doch daran gleichzeitig der Verlust des Selbstwerts und Verstandes gebunden ist?“

Inwiefern repräsentiert das Stück euren Sound?

„Es ist eine gute Mischung aus heiterem Popsong und der für uns typischen Synthesizer, Stimmungen und Beats. Oft kommt es einem Tauziehen gleich, bis ein Stück eine Form angenommen hat, die uns beiden gefällt. ‚Like Glue‘ schrieb sich hingegen auf sehr natürliche Weise, und zwar ohne diese konfliktvolle Dynamik.“

Der Track enthält genau die richtige Menge an Ideen und akustischen Elementen, die unsere Songs brauchen.

Wieso habt ihr dieses Lied als erste Singleauskopplung eures zweiten Albums auserkoren?

„Der Schwerpunkt des Albums liegt auf dem Musikgenre Dance. ‚Like Glue‘ fasst das vielleicht am besten zusammen. Manchmal bietet die Platte chillige, dann wieder poppige, massive, elektronische oder düstere Einflüsse. Wir wählten ‚Like Glue‘ aus, weil es in der Mitte all dieser Kontraste verortet ist, die anderen Stücke miteinander verbindet und die ‚Greed LP‘ komplettiert.“

Welche Ideen stecken hinter dem passenden Musikvideo?

„Das können wir gar nicht genau sagen. Wir hatten einen Haufen abstrakter Ideen, die aus unserer Sicht den Song visuell gut unterstützen würden.“

Wo habt ihr gedreht und welche Erinnerungen habt ihr an die Aufnahmen?

„Wir filmten in Berlin-Lichtenberg. Es ist oft sehr leicht, Berlin zu enttarnen, weshalb wir einen unberührteren Teil der Stadt nutzen wollten.“

Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, das Video zu realisieren und dadurch unserem Sound ein Gesicht zu geben. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!