ZU SCHNELL VORBEI?

In Musik von Fräulein Frutkoff

Genre:

Schon wieder Montag. Wahnsinn. Schon wieder ein neuer Tag. Schon wieder fast am Monatsende. Zu schnell. Schon wieder zeichnet sich mit dem sanften Fallen der Blätter das Ende eines Jahres ab. Irre. Geht es euch nicht auch manches Mal so, dass ihr euch fragt, wo die Zeit hin ist? Wie und warum alles so schnell vergeht? Viel zu schnell?

Haben wir nicht gestern erst barfuß im glühend heißen Sand getanzt, unsere verschwitzten Körper im kühlen blauen Nass erfrischt und die Arme der sommerlichen Sonne entgegengestreckt? War es nicht erst gestern? Viel zu schnell ziehen sie vorbei! Diese Minuten, Stunden, Tage, Monate und Jahre. Zu schnell! Und obgleich ich jeden Moment so intensiv wie nur möglich genieße, wahrnehme und erlebe, überschlagen sie sich. Hasten und stolpern. Viel zu schnell. Momente, die ich zu gerne konservieren möchte. Festhalten. Und doch passieren sie. Passieren im Sinne von Geschehen und zugleich im Sinne des Vorbeiziehens. Passiert. Gelebt. Passiert. Nur ein Augenblick? Zu schnell vorbei!

[quote]Zu schnell vorbei. // Sag mal wie schnell verging schon wieder die Zeit?
Ich genieß den Moment.
// Zu schnell vorbei. // Wie schnell es geht, kann doch nicht sein. // Zu schnell vorbei! (Clueso)[/quote]

Sicherlich beschreiben diese Gedanken nur bestimmte Phasen im Leben, und zumeist wohl auch die schönen. Erinnere ich mich zum Beispiel an meine Schulzeit, kamen mir doch so manche Momente vor wie eine halbe Ewigkeit. Schier unendlich. Doch aktuell habe ich oftmals das Gefühl, gar nicht mehr nachzukommen. Zu schnelllebig scheint das Leben um mich herum, zu wenig Zeit, zu viel der Eindrücke und Erlebnisse. Zu schnell zieht scheinbar ein Moment nach dem anderen vorbei. Kaum passiert, kaum danach gegriffen, kaum erlebt, kaum gespürt – schon vorbei. Haltlos.

Leider ist es oftmals auch so mit der Musik. Gerade noch hörst du ein Lied und schon fischt ein aufregendes neues nach deiner Aufmerksamkeit. Es bittet um dein Ohr, will dich erreichen, in dein Herz. Und im nächsten Moment? Im nächsten Moment hast du schon wieder vergessen? Zumeist. Zu oft. Zu viel. Zu schnell. Doch gibt es Musik, die ich einfach nicht vergesse und die bei all dem ganzen Neuen, dem wahnsinnigen Input, der von allen Seiten über mich einzubrechen scheint, niemals untergeht. Zeitlos. Obgleich zu selten, doch immer wieder, nehme ich mir die Zeit, meine Festplatten zu durchforsten, alte Tapes und CDs auszugraben, zu sinnieren, zu erinnern und für einen Moment der Schnelllebigkeit zu entfliehen. Ich genieße diese Momente. Momente des Innehaltens, der Besinnung, der Ruhe.

Atmen. Hören. Fühlen.

Das bringt mich auch schon zum Schluss meines kleinen Beitrags am heutigen Montag, an dem ich euch gerne auf eine kleine Reise des Erinnerns mitnehmen möchte. Ich möchte euch erinnern an zehn tolle und einzigartige, spezielle, exklusive Sets, die voller wunderschöner Lieder stecken. Sets, die mit so viel Hingabe und Herzblut von zehn großartigen Musikern in den letzten zehn Monaten geschaffen wurden. Musik, die mehr als nur ein einmaliges Hören verdient. Musik, die einfach bleibt. Musik, die Spuren hinterlässt. Musik, die das Phänomen der Schnelligkeit und das Gesetz der Zeit aushebelt. Immer.

Dafür danke ich insbesondere Lost in DeepFabian HugA Professional DreamerFreak de PhilipèAndleeSené CeanesSebastian WeiskeBara BröstMütos, Olle Susi … und all denjenigen, die diese einzigartigen musikalischen „Zeitstopper“ schaffen!